»Attack on Titan«-Schöpfer äußert Zweifel am Serienfinale

Das Ende von »Attack on Titan« zählt bis heute zu den meistdiskutierten Themen innerhalb der Anime- und Manga-Community – und nun hat sich auch Schöpfer Hajime Isayama selbstkritisch dazu geäußert. Wir fassen zusammen.

Kein aufrichtiges Ende

Bei der Präsentation neuer Ausstellungsinhalte im »Attack on Titan in HITA Museum« enthüllte Isayama, dass er rückblickend ein gewisses Gefühl von »Unaufrichtigkeit« im Abschluss seiner überaus erfolgreichen Geschichte empfinde.

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In seinen Ausführungen ging der Autor insbesondere auf die Figur Eren Yeager ein, die er bewusst als einen Charakter konzipierte, bei dem sich Opfer und Täter vereinen.

Jedoch sei diese Herangehensweise stark von seiner eigenen Denkweise in jüngeren Jahren geprägt gewesen und hätte sich mit dem wachsenden Erfolg der Serie sowie der Wahrnehmung seiner Figuren zunehmend verändert.

Die Fans hätten insbesondere Eren sehr emotional aufgenommen, wodurch es Isayama zunehmend schwergefallen sei, den Charakter durchgehend negativ darzustellen. Diese Entwicklung habe sich letztlich auch auf das Ende ausgewirkt.

Mit seinen Aussagen dürfte Isayama die anhaltenden Diskussionen rund um das Finale noch weiter angeheizt haben. Doch wie ist eure Meinung zum Ende von »Attack on Titan«? Lasst es uns gerne in den Kommentaren wissen!

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Attack on Titan

Via TOS Online
© Hajime Isayama, KODANSHA/“ATTACK ON TITAN” The Final Season Production Committee.

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12 Kommentare
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EarthlingA!!

Ich finde die Serie einfach nur großartig.
Ein absolutes Meisterwerk, dass durch und durch durchdacht und für mich schlüssig ist.

BartolomeoSenpai

Ich fand das Ende eigentlich sehr gut. Generell war die komplette Serie extrem gut geschrieben.

Marcus Cyron

Wie auch immer man ein Ende einer Geschichte findet, sollte man immer bedenken, dass das die Idee, die Welt eines anderen Menschen ist, in die man hinein gelassen wurde. Man hat nicht das Recht das zu bekommen, was man gerne möchte. Man bekommt die Vorstellung des Schöpfers. Ich habe – nicht nur im Anime-Bereich – immer wieder das Gefühl, dass das viele vergessen. Es gibt kein Anrecht auf das persönlich erhoffte Ende. Wer eigene Vorstellungen hat, mus eigene Geschichte schreiben, um diese zu realisieren.

Marcel

Das Ende machte keinen Sinn, aber ab „Nach dem Meer“ ging es mit der Story bergab.

Becky

Es ist wichtig das von ihm zuhören, denn egal wann du AOT schaust, es ist stark davon abhängig wie du selbst das Leben siehst. Ein rebellischer Teenie kann zum Yaegerist werden, aber ein junger Erwachsener kann im Idealfall die Perspektiven aller Charaktere etwas kritischer betrachten und sich ein Bild von dem ,großen Ganzen, machen. Die Parallelen von AOT zu unserer Gesellschaft geben mir bis heute viele Diskussionsrunden.

Big Soul

Ich habe das Ende nicht gesehen. Wenn der Hauptcharakter egal wieso weshalb warum auch immer zum Massenmord greift ist es für mich einfach vorbei. Ich kann natürlich das Ende nicht beurteilen. Für mich geht das nicht. Kann dieses nicht nachvollziehen. Heißt aber nicht dass das Werk schlecht ist. Es ist nur MEINE Einstellung dazu.

Samu

Eren ist in vielerlei Hinsicht der Bösewicht der Geschichte.

Kuina

MMn der schlechteste Anime, denn ich bisher gesehen habe. Schwach angefangen und stark nachgelassen. Erst stirbt alles, dann merkwürdige und zweifelhafte Innenpolitik ,dann merkwürdige und zweifelhafte Außenpolitik. Auch das Staffel/Folgen System der Finalen Staffel Teil 3 Jetzt erst Recht Teil 2, war fragwürdig.Alles in allem enttäuschend.

Gh0sT

der schlechteste den du gesehen hast? es ist ja alles geschmackssache aber der schlechteste? rieche hier einfach nur sinnlosen hate.

Humperdinger

Ich bin Fan der Serie und finde sie insgesamt großartig. Unabhängig von Geschmack oder Meinungen ist das Ende schlicht nicht logisch.

Eren tut was er tut, um Paradies zu schützen. Gleichzeitig existiert er auf allen Zeitebenen und weiß daher, was die Folgen seines Handelns sein werden. Ergo strebt er ein Wettrüsten zwischen Paradies und dem Rest der Welt an bzw. sieht dieses als einzigen Ausweg. Da wir gleichzeitig sehen, dass der Rest der Welt die Walze nicht stoppen kann (dass mussten seine Freunde aus Paradies tun), hätte es ausgereicht, die Walze »anzudeuten« und in einem Zustand des kalten Krieges zu verharren. Das Resultat wäre exakt das Gleiche gewesen, nur hätte Eren nicht 80 % der Menschen töten müssen. Die Verhandlungsposition von Paradies wäre stark gewesen und die ersten Verbündeten (»Japan«) schon vorhanden. Der allmächtige und – wissende Eren hätte dies wissen müssen.

Christopher Klein

Ich denke einige verstehen den Charakter »Eren« nicht. Die Serie zeigt was passieren kann wenn ein Mensch die Macht besitzt alles und jeden zu steuern. Eren führt mit seinem Verhalten den Leuten vor Augen wie sehr man Mneschen vertrauen kann um im Stich gelassen zu werden.
Er zeigt dass man irgendwann eine Grenze ziehen muss zwischen Freundschaft und Verrat und nicht alles durch die rosarote Brille sehen soll.
Er wollte sich opfern um ein Land zu retten. nur wollte ihn niemand opfern ob seiner Taten.
Er hat allen ihre Fähigkeiten gelassen um ihn aufzuhalten aber dennoch konnten sie es nicht weil sie nicht willenstark genug waren, allen voran Mikasa deren lästigen Fluch er endlich brechen wollte.
Mikasa hat es dann endlich geschafft weil sie über ihren Schatten gesprungen ist aber es hat unendliche vorher Opfer gefordert. Ich sehe die Sere als Spiegel unserer Gesellschaft. der Epilog zeigt auch dass die Menschen nicht daraus gelernt haben… wie im echten Leben eben.

Chris

Spoiler
Das Ende. Ich respektiere es.. Aber es endete nicht so, wie ich es gern gesehen hätte. Hätte mir nen timeloop zur ersten Folge gewünscht. Außerdem fand ich hat der Abspannepilog auch noch ne nihilistische Note hinzugefügt. Die hätt ich nicht gebraucht. Ich dachte armin und mikasa retten ihn schlussendlich auch wenns nen cliche ist. Aber ne art happy end fühle ich immer viel mehr