Der Anime-Film »Chainsaw Man – The Movie: Reze Arc« wurde international bewusst anders vermarktet als viele andere Anime-Titel. Verantwortliche von Studio MAPPA haben die Hintergründe dieser Strategie erläutert. Wir fassen zusammen.
Sony statt Crunchyroll im Fokus
In einem zurückliegenden Interview mit CBR, das noch vor der Veröffentlichung von »Chainsaw Man – The Movie: Reze Arc« geführt wurde, erklärten Manabu Otsuka und Hiroya Hasegawa, Präsident und Vizepräsident von Studio MAPPA, dass man beim internationalen Kinostart eng mit Sony zusammenarbeiten werde.
Laut den Verantwortlichen verfolge man mit der Kooperation das Ziel, die Reichweite des Films deutlich über die bestehende Crunchyroll-Nutzerschaft hinaus auszubauen und neue Zuschauergruppen zu erschließen.
Um dies zu erreichen, habe man die internationale Vermarktung in enger Abstimmung mit Sony Pictures Entertainment vorangetrieben.

Crunchyroll bildete das Schlusslicht
Rückblickend zeigt sich diese Strategie auch im tatsächlichen Veröffentlichungsablauf des Films. Nach dem internationalen Kinostart im Herbst 2025 erfolgte im Winter 2026 zunächst die Auswertung als digitaler Kauftitel, bevor »Chainsaw Man – The Movie: Reze Arc« schließlich im Frühjahr 2026 auf Crunchyroll verfügbar gemacht wurde.
Obwohl »Chainsaw Man« außerhalb Japans seit der ersten Staffel erfolgreich von Crunchyroll vertrieben wird, war der Streaming-Dienst bei der Veröffentlichung des Kinofilmes lediglich das bislang letzte Glied der internationalen Verwertungskette.
Ob Sony künftig auch bei weiteren großen Anime-Kinofilmen eine ähnliche Strategie verfolgen wird, bleibt abzuwarten – allerdings dürfte das weltweite Einspielergebnis über 191 Millionen US-Dollar ohne Zweifel als Erfolg angesehen werden.
Die Anime-Umsetzung von »Chainsaw Man« besteht bislang aus einer zwölfteiligen ersten Staffel sowie dem hier genannten Sequel-Film. Eine weitere Fortsetzung, die den »Assassins Arc« adaptiert, befindet sich bereits in Arbeit.
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Via CBR
© Tatsuki Fujimoto / Shueisha, MAPPA
Vielleicht erkennen Sony Execs auch endlich mal an dass man bei Crunchyroll einen Leitungswechsel ansteben sollte.
das ist in meinen augen mehr als notwwendig, allein wegen dem mangel an kommunikation.
Tja das einzige was ich dazu sagen kann: sehr gute Entscheidung sich direkt an Sony zu wenden und nicht an Crunchyroll. Die ich persönlich mehr im Abseits sehe und überhaupt nicht mehr ernst nehmen kann.