Die Anime-Umsetzung von »Witch Hat Atelier« begeistert nicht nur die Fans vor den Bildschirmen, sondern scheint auch hinter den Kulissen mit einem bemerkenswert hohen Produktionsaufwand verbunden zu sein.
Enormer Produktionsaufwand
Die japanische Synchronsprecherin Rena Motomura, die in der Anime-Adaption der Protagonistin Coco ihre Stimme leiht, verriet in der Fernsehsendung »SHIBUYA ANIME BASE«, dass für die fünfte Episode von »Witch Hat Atelier« bis zu 20.000 Animationszeichnungen angefertigt worden seien.
Zum Vergleich führte sie aus, dass eine reguläre Anime-Episode meist nur etwa 3.000 bis 5.000 Zeichnungen enthält. Die genannte Anzahl sorgte daher selbst bei den Moderatoren der Sendung für große Verwunderung.
Darüber hinaus erklärte Motomura, dass auch die Storyboards für diese Episode einen außergewöhnlichen Umfang gehabt hätten. Ihren Angaben nach seien sie so dick gewesen, dass sie an ein Telefonbuch erinnerten.

Anspruchsvolle Adaption
In der fünften Folge erhielt insbesondere eine Actionszene mit Qifrey und Agott große Aufmerksamkeit. Obwohl die entsprechende Passage in der Manga-Vorlage lediglich wenige Seiten umfasst, wurde sie im Anime deutlich ausgeweitet und zu einer der bisher eindrucksvollsten Animationssequenzen der Serie ausgebaut.
Bereits zuvor hatte Regisseur Ayumu Watanabe die Umsetzung von »Witch Hat Atelier« als eine anspruchsvolle Aufgabe beschrieben und sogar von einem »leichtsinnigen Unterfangen« in Bezug auf den deutlich erhöhten Arbeitsumfang gesprochen.
Die 13-teilige Anime-Adaption von »Witch Hat Atelier« lief vom 6. April bis zum 22. Juni 2026 mit deutscher und japanischer Sprachfassung bei Crunchyroll im Simulcast. Lasst uns gerne in den Kommentaren wissen, wie euch die Serie gefallen hat!
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Via Shibuya Anime Base
© Kamome Shirahama / Kodansha / Witch Hat Atelier Production Committee
Eine phänomenale Anime-Serie – habe schon sehr lange nicht mehr so einen wunderschönen Anime gesehen. Absolut top animiert und eine super Story- alles sehr schön gemacht – würde mir solch wundervoller Animes wünschen statt dem sonst häufigen Einheitsbrei. Super, absolute Empfehlung meinerseits. Ich würde den Anime wärmstens empfehlen und freue mich schon jetzt auf eine Fortsetzung. Habe mir auch die Manga-Bände alle geholt.
Absolute Banger Serie. Ich freue mich schon darauf, wenn es eine Fortsetzung gibt. Könnte aber einige Jahre dauern, bis das fertig sein wird.
Hat mir die Serie gefallen? Ja, ich fand sie wirklich toll. Das Design, die Art wie Magie gewirkt wird und die Technik/Mechanik dahinter mit gewissen Aufbauten usw. hat mir gut gefallen.
Aber dass man das an der Stelle hat aufhören lassen, wo es aufgehört hat … Ja, ich weiß. Cliffhanger-Ende. Aber einfach mittendrin aufhören …
Der Cliffhanger war viel zu abrubt. So was macht man normal nur, wenn noch ne Folge kommt.
Korrekt! Das Ende war viel zu trocken und plötzlich.
Ein Cliffhanger wäre es gewesen, Wenn es mit dem Sturz von Qifrey und seinen zwei Schülerinnen geendet hätte.
Aber so … beim Beginn einer Kampfszene?
Wenn es wenigstens ein angekündigter 2-cour gewesen wäre und es sicher im Herbst mit Episode 14 weiter gehen würde. ..
Ein Schelm, wer Boeses dabei denkt.
Man koennte ja jetzt den Manga kaufen um zu erfahren wie es weitergeht. 😀
Habe mich beim Schauen der letzten Episode die ganze Zeit gefragt wie sie da jetzt einen runden Abschluss hinbekommen…
Leider wird die Sprecherin da eine falsche Zahl aufgeschnappt haben, der Anime wird zwar ohne Zweifel weit über dem Durchschnitt liegen aber die 20.000 sind sehr unrealistisch. Das kann man sogar nachrechnen:
24 Minuten x 60 Sekunden x 24 FPS* = 34.560 maximal gezeichnete Bilder pro Folge möglich. Da Anime aber quasi nie voll, also auf 1 animiert werden sondern bei sehr guter Qualität auf 2, also jedes zweite Bild, kommt man maximal schon mal auf nur noch die Hälfte. Das aber auch nur, wenn konsequent jedes zweite Bild animiert wird, passiert aber nie (nicht mal bei Kinofilmen), es wird je nach Szene entschieden, selbst Witch Hat geht da teils deutlich drunter. Dann kommen noch die Szenen hinzu, bei denen sich nur Mund/Augen bewegen, Loops, Standbilder und natürlich die ganzen übrigen Szenen ohne Zeichnungen. Am Ende sind um die 10.000 Bilder also realistischer. Dann ergibt der Vergleich mit den 3.000-5.000 auch mehr Sinn.
Wer genauer sehen will, wie viele Bilder bei bestimmten Szenen gezeichnet wurden, kann das bei Trailern auf YouTube mit , (Komma) und . (Punkt) Bild für Bild vor und zurück spulen oder auf »sakugabooru.com« (dort werden meist nur die guten Szenen gelistet), dort kann man durch jedes Frame klicken und sieht, ob sich eine Zeichnung nach 2, 3 oder noch mehr Frames ändert, höher ist dabei »schlechter«.
Zwar nur CGI, aber wer auch mal sehen möchte, wie es sich anfühlt, wenn ein Anime tatsächlich die vollen 24 FPS nutzt, der sollte bei Girls Band Cry reinschauen. Einer der wenigen CGI-Anime, die nicht die FPS künstlich limitiert.
*Native Abspielrate bei Anime.
Sehr interessante Informationen. 👍
Eine Frage zu Girls Band Cry. Ist der so gemacht wie »normale« Anime (z.B. Witch Hat Atelier) nur mit den vollen 24 FPS oder ist das mehr so Computeranimiert?
Die Flüssigkeit der Bilder ist schon krass aber mir missfällt dieser Animations look.
Ist Computeranimiert, in dem Fall 3D-CGI, anders sind 24 FPS kaum zu erreichen. Am nächsten dran waren da eigentlich nur die Disney- und DreamWorks-Zeichentrickfilme, die haben viele Szenen in den vollen 24 FPS von Hand gezeichnet.
Eine der besten Serien überhaupt, auf allen Ebenen. Die Animation ist so fantastisch :D. Die Mangavorlage ist auch wahnsinnig gut.
Tolle Serie, super Animation ohne Frage, aber der Abschluss der 1. Staffel mit einem Cliffhänger enden zu lassen, bei dem man dann nicht mal weiß, ob und wann, die Fortsetzung kommt, ist irgendwie respektlos, gegenüber den Fans und auch den Leuten gegenüber, die die Serie jetzt neu kennengelernt haben.