KADOKAWA-CEO Takeshi Natsuno bleibt trotz Kritik im Amt

Auf der jüngsten Hauptversammlung erhielt KADOKAWA-CEO Takeshi Natsuno trotz erheblicher Kritik ausreichend Unterstützung der Aktionäre und behält damit sowohl seinen Posten als CEO als auch seinen Sitz im Vorstand. Wir fassen zusammen.

CEO bleibt im Amt

Im Vorfeld der Abstimmung hatte mit Oasis Management der wichtigste KADOKAWA-Aktionär (Unternehmensanteile rund 15,25 Prozent) gefordert, Natsuno abzusetzen. Als Begründung führte die Investmentgesellschaft unter anderem die rückläufige Profitabilität des Unternehmens seit dessen Amtsantritt im Jahr 2021 an.

KADOKAWA hatte sich dieser Forderung jedoch vehement widersetzt und erklärt, dass eine Abberufung des derzeitigen CEOs die laufenden Reformen gefährden könnte und ohne einen konkreten Nachfolger oder einen alternativen Managementplan die Gefahr erheblicher Unsicherheiten für die weitere Unternehmensentwicklung bestehe.

Schlussendlich musste die Hauptversammlung über den Antrag entscheiden – und die Mehrheit der Aktionäre sprach Natsuno das Vertrauen aus, sodass dieser auch künftig sein Amt fortführen darf.

Oasis Management ist seit März 2025 der größte Anteilseigner von KADOKAWA und hat damit die Sony Group als bisherigen Spitzenaktionär abgelöst. Sony hält weiterhin rund zehn Prozent der Unternehmensanteile und bleibt zweitgrößter Aktionär.

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Via Reuters, KADOKAWA
© Miku, Reon Kuwashima / KADOKAWA / IseRebe Production Committee

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