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Review: Fire Force – Band 1 | Manga

Am 12. Januar startete bei TOKYOPOP mit »Fire Force« die neue Serie von Atsushi Ohkubo, den ihr durch seinen wohl bekanntesten Manga »Soul Eater« kennen dürftet. Wir durften uns diesen brandheißen Shonenhit für euch anschauen, und was wir davon halten, erfahrt ihr in unserem Review.

© 2016 TOKYOPOP GmbH
Jahr: Japan, 2017
Genre: Shounen
Publisher: TOKYOPOP
Künstler: Takeshi Obata
Tsugumi Ohba
Typ: Manga
Bände: bisher 7

fire force

Es gibt die verschiensten Todesursachen. Altersschwäche, Selbstmord oder tödliche Krankheiten. Aber vielleicht ist dies auch eine Art tödliche Krankheit. Die Todesursache, die zur Zeit die meisten Menschen in Angst und schrecken versetzt: der Feuertod. Ein unerklärliches Mysterium hält diese Welt in Aufruhr. Menschen gehen urplötzlich in Flammen auf und verwandeln sich in dämonische Kreaturen, die alles in Sichtweise angreifen. Lediglich eine speziell ausgebildete Feuerwehreinheit setzt ihr Leben aufs Spiel und schützt die Menschen vor ihrem sicheren Untergang.

Shinra Kusakabe möchte sich den tapferen Männern der Sondereinheit anschließen und wurde nun endlich nach hartem Training einer Einheit zugeteilt. Shinra, der seine Familie bei einem Brand vor zwölf Jahren verlor, setzt alles daran, ein Held zu werden, um andere beschützen zu können, doch schon am ersten Tag wird er mit Problemen auf dem Weg zur Arbeit konfrontiert und sieht sich einem der flammenden Dämonen gegenüber. Zu seinem Glück wurde die Feuerwehr bereits verständigt und als wäre das noch nicht genug des Glücks, ist die anrückende Einheit mit der Nummer 8, die Einheit der er seit heute zugeteilt wurde.

Als die Nonne, die ein wichtiger Teil jeder Feuerwehreinheit ist, in Gefahr gerät, nutzt Shinra seine Fähigkeit, um sie zu retten. Er verfügt über die Kraft Flammen aus seinen Füßen auszustoßen und somit sogar fliegen zu können. Shinra gehört nämlich der dritten Generation an, die als erste dazu fähig ist selbst Flammen zu produzieren und ist somit etwas Besonderes. Das überrascht nicht nur die Nonne, sondern auch seine zukünftige Einheit, die nicht damit gerechnet hätte, ihn hier anzutreffen. Wird Shinra sein Ziel erreichen und ein Held werden, um seine Mitmenschen zu beschützen?

atsushi ohkubo

»Fire Force« stammt aus der Feder von Atsushi Ohkubo, den die meisten von euch bereits für seinen Kultmanga »Soul Eater« kennen dürften. Nach dem Ende dieser großen Reihe, die sogar eine Anime-Adaption erhielt, schafft es Ohkubo mit »Fire Force« zurück in den Sattel und legt nochmal eine Schippe drauf. Die Serie wird seit September 2015 im Weekly Shonen Magazine veröffentlicht und umfasst in Japan bereits sechs Sammelbände.

Im ersten Band schafft es Atsushi Ohkubo sehr gut die Welt und die Charaktere von »Fire Force« zu etablieren, auch wenn er sich zeitweilig in Klischees verliert. Dies löst er jedoch elegant durch neue Entwicklungen und weitere Informationshäppchen, die er uns unentwegt auftischt, auf und schafft es besonders zum Schluss noch einen richtigen Cliffhanger zu platzieren. Dazu kommen die tollen Zeichnungen, die sehr an »Soul Eater« erinnern, und besonders bei Actionszenen und Szenerien funktionieren.

veröffentlichung

Die Übersetzung ist wieder gelungen und liest sich gut. Die SFX wurden teilweise retuschiert und teilweise neben das Japanische geklatscht. Die Veröffentlichung erfolgte im gewohnten TOKYOPOP-Format 12,3 x 18,8 cm. Als Extra

>> Hier gelangt ihr zur Leseprobe von »Fire Force«

review_tokyo

fazit

Shinra Kusakabe ist neu bei der achten Sondereinheit der Feuerwehr, die gegen ein seltsames Phänomen kämpft, bei dem Menschen unvermittelt in Flammen aufgehen und zu Flammenwesen werden. Shinra, der seine Familie bei einem Brand vor zwölf Jahren verlor, setzt alles daran, ein Held zu werden, um andere beschützen zu können. Bereits sein erster Einsatz zeigt ihm, was es heißt, diesen Job zu machen!

Mit »Fire Force« bringt TOKYOPOP das neueste Werk des »Soul Eater«-Schöpfers Atsushi Ohkubo in die hiesigen Buchläden. Die Serie beginnt wie ein recht typischer Shonen, kann aber bereits nach kurzer Zeit einige Akzente setzen, die ihn von der Standardkost absetzen. Durch die elegante Etablierung von Welt und Charakteren bleibt der Leser interessiert und bekommt immer neue Informationshäppchen serviert. Dazu kommt der tolle Zeichenstil, der stark an »Soul Eater« erinnert und besonders bei Szenerien oder Kämpfen überzeugen kann. Ein toller erster Band, der Hunger auf die Fortsetzung macht.

Fire Force - Band 1

4,95
Fire Force - Band 1
7.7

Handlung

8/10

    Konzept

    8/10

      Lesefluss

      7/10

        Zeichnungen

        9/10

          Veröffentlichung

          7/10

            POSITIV

            • Interessantes Setting
            • Zeichnungen

            NEGATIV

            • Klischeehafte Charaktere

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