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Review: Shigatsu wa Kimi no Uso – Sekunden in Moll – Volume 4 | Blu-ray

Nachdem peppermint anime bereits mit »AnoHana« für viele Tränen bei Animefans gesorgt hat, kam nun mit »Shigatsu wa Kimi no Uso – Sekunden in Moll« ein weiterer sehr emotionaler Titel in den Handel. Wir durften uns auch das finale Volume für euch anschauen, und was wir davon halten, erfahrt ihr wie immer in unserem Review.

Jahr: Japan, 2014
Genre: Drama, Musik, Romance
Publisher: peppermint anime
Laufzeit: ca. 125 Minuten
FSK: 6
Bildformat: 1920x1080p
Ton: DTS-HD Master Audio 2.0
Sprachen: Deutsch, Japanisch
Untertitel: Deutsch
Episoden: Folge 17 – 22

sekunden in moll

Arima Kousei war ein begnadeter Pianist und wurde bereits im frühem Kindheitsalter von seiner übermäßig ambitionierten Mutter mit allen Mitteln zu Höchstleistungen angetrieben. Er gewann einen Wettbewerb nach dem Anderen, um seiner Mutter ihren Wunsch zu erfüllen und statt ihr in Europa aufzutreten. Es war schwer und seine Mutter behandelte ihn nicht gut, doch sie war krank und der junge Arima hatte die Hoffnung sie heilen zu können, wenn er ihr ihren Wunsch erfüllen könnte.

Nach langem Kampf erliegt diese jedoch eines Tages einer schweren Krankheit. Für Kousei bricht eine Welt zusammen. Er verliert nicht nur seine Mutter und Mentorin, sondern plötzlich ist es ihm auch nicht mehr möglich die Töne des Klaviers wahrzunehmen. Sein einst von Musik und Leidenschaft geprägtes Leben versinkt in einer Spirale der Stille und Dunkelheit, aus der auch seine Freunde Tsubaki und Ryouta ihn kaum befreien können. Trotz seines Hasses gegenüber dem Klavier und den schlechten Erinnerungen an seine Kindheit kann er es nicht loslassen, weil er sonst nichts hat. Definiert sich sein gesamtes Sein wirklich nur durch das Instrument? Als er eines Tages auf ein junges fröhliches Mädchen namens Kaori trifft, wird seine Welt jedoch auf den Kopf gestellt. Auch sie ist Musikerin, doch statt strikt den Noten zu folgen macht sie sich das Stück mit ihrer Violine zu Eigen.

Kaori macht ihre Krankheit schwer zu schaffen und so muss Kousei alleine für den nächsten Musikwettbewerb üben. Mit Takeshi und Emi treten nun auch zwei Rivalen auf den Plan, die aus ganz persönlichen Gründen alles daran setzen, beim nächsten Wettbewerb als Sieger hervorzugehen. Währenddessen versucht Tsubaki sich ihrer Gefühle für Kousei klar zu werden, denn ähnlich wie sein Klaviertalent erblüht nämlich auch ihre Zuneigung zu dem jungen Vituosen mit fortschreitender Zeit immer mehr. Könnte er am Ende tatsächlich mehr als nur ein Sandkastenfreund sein?

bild und produktion

»Shigatsu wa Kimi no Uso – Sekunden in Moll« entstand beim rennomierten Studio A1-Pictures, das sich ebenfalls für »AnoHana« und »Erased« verantwortlich zeichnet. Die Serie basiert auf der gleichnamigen Mangareihe von Naoshi Arakawa, die von April 2011 bis Februar 2015 in Kadokawas Monthly Shōnen Magazine erschien. Die 22-teilige Serie wurde von Oktober 2014 bis März 2015 im japanischen Fernsehen ausgestrahlt. Demnächst kommt in Japan auch eine Live-Action-Adaption in die Kinos.

Wegen der Veröffentlichung über Sony Music Entertainment hatte ich die Befürchtung, dass wie bei »Steins;Gate« wieder etwas schiefgehen könnte. Diese Sorge war zum Glück unbegründet. Die Episoden werden in feinstem 1080p ausgeliefert.

deutsche umsetzung

Die Synchronisation wurde wieder bei den Oxygen Studios in Berlin aufgenommen, die bereits mehrfach fantastische Arbeit geleistet haben. Für die Dialogregie war René Dawn-Claude verantwortlich, der diese Rolle beispielsweise auch schon bei »Stein;Gate« innehatte. Für das Dialogbuch war Rieke Werner verantwortlich, die zeitgleich auch die Stimme von Kaori ist. Sie hat eine tolle Wortwahl getroffen und die Dialoge wirken passend.

Auch von an den Sprechern gibt es nichts anzumäkeln. Besonders Rieke Werner als Kaori und Konrad Bösherz als Kousei haben mir wirklich gut gefallen, aber auch die restlichen Stimmen passten zu den Charakteren. Wer dennoch lieber mit japanischem Ton schaut, bekommt gute Untertitel mitgeliefert. Schilder wurden wie immer als Untertitel eingefügt.

extras

»Shigatsu wa Kimi no Uso – Sekunden in Moll« wird im schicken Digipack im Schuber ausgeliefert. Das zweite Volume der der Serie enthält als Extra ein weiteres Notenblatt.

Ich möchte positiv anmerken, dass sich die Pappe des Schubers sehr hochwertig anfühlt. Außerdem ist im Gegensatz zu »Steins;Gate« dieses Mal auch der USK-Kleber im Inneren lösbar.

review_pepper

fazit

Kaori macht ihre Krankheit immer mehr zu schaffen und so muss Kousei allein für den Musikwettbewerb üben. Mit Takeshi und Emi treten auch zwei alte Rivalen auf den Plan, die aus ihren eigenen Gründen alles daran setzen, Kousei zu besiegen. Während all dem versucht Tsubaki ihre Gefühle für Kousei zu ordnen und merkt, dass diese mit der Zeit immer weiter erblühen. Könnte er vielleicht doch mehr sein als nur ein Sandkastenfreund? Was wird mit Kaori geschehen?

Auch die letzten sechs Episoden von »Shigatsu wa Kimi no Uso – Sekunden in Moll« können vor allem durch den einmaligen Mix von Humor und Drama überzeugen. Die Geschichte um Kaori und Kousei endet mit einem Paukenschlag und wird sicher den meisten noch lange im Gedächtnis bleiben. Ob durch die fabelhafte Musik oder die tollen Charaktere, selten hat mich eine Serie so sehr berührt wie es »Shigatsu wa Kimi no Uso – Sekunden in Moll« geschafft hat.

Natürlich bleiben auch die Animationen von A-1 Pictures auf einem hohen Niveau und bilden die kunterbunte, musikalische Welt toll ab. Auch die deutsche Umsetzung sowie die Verpackung und Extras konnten mich durchgehend überzeugen. »Shigatsu wa Kimi no Uso – Sekunden in Moll« ist eine emotionale Reise, die ich jedem nur ans Herz legen kann.

© Naoshi Arakawa, Kodansha/Your lie in April Committee
© 2016 peppermint anime gmbh

Shigatsu wa Kimi no Uso - Sekunden in Moll - Volume 4

40,49€
Shigatsu wa Kimi no Uso - Sekunden in Moll - Volume 4
9.5

Handlung

10/10

Konzept

10/10

Deutsche Umsetzung

10/10

Bild und Animation

9/10

Soundtrack

10/10

Verpackung und Extras

8/10

POSITIV

  • Emotionale Geschichte
  • Musik

2 Kommentare

  1. Ein absolut emotionaler Anime der mich persönlich schon in den letzten Episodem tierisch zum weinen gebracht hat und mit dem Ende war es ganz um mich geschehen.
    Mit einer der Gründe wieso ich mir ihn auf deutsch noch nicht angeschaut habe nicht wegen der Synchro sondern weil ich jetzt schon weiß das er mich emotional aufwühlen würde.

  2. Ich habe den Anime gestern abgeschlossen und war nach dem Ende echt mitgenommen. Die letzten Folgen waren teilweise schon echt hart… aber dieses Ende… puh. Ich persönlich hätte mir gewünscht, dass ein paar Dinge anders verlaufen wären, aber diese Serie ist nicht umsonst unter anderem in´s Drama Genre einzuordnen. Naja, alles in allem ein guter Anime.

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