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Review: Comet Lucifer – Volume 2 | Blu-ray

Am 20. Februar 2017 veröffentlichte KSM das zweite Volume ihrer Serie »Comet Lucifer« bei uns. Die 12-teilige Original-Serie vom Studio 8-Bit erschien auf zwei Volumes. Wir durften uns auch die zweite Hälfte für euch anschauen, und was wir davon halten, erfahrt ihr in unserem Review.

Jahr: Japan, 2015
Genre: Action, Mecha, Fantasy
Publisher: KSM Anime
Laufzeit: ca. 142 Minuten
FSK: 12
Bildformat: 1920x1080p
Ton: DTS-HD MA 5.1
Sprachen: Deutsch, Japanisch
Untertitel: Deutsch
Episoden: Folge 7 – 12

comet lucifer

Der Planet Gift ist eine fantastische Welt, in der energieerzeugende Kristalle ebenso zum Alltag gehören wie „Bipedal Armours“ – haushohe „Roboter-Anzüge“, die den Alltag erleichtern sollen, aber auch zur Kriegsführung verwendet werden. In dieser abenteuerlichen Umgebung lebt der Junge Sōgo, dessen Hobby die Erforschung dieser Kristalle – genannt Giftium – ist.

Bei der Suche nach dem Giftium gerät Sōgo unvermittelt in eine Auseinandersetzung seiner Klassenkameraden Kaon und Roman, in dessen Verlauf sich die Gruppe in einer verlassenen unterirdischen Ruine wiederfindet. Als die Gruppe getrennt wird und Kaon und Sōgo einen Weg nach draußen suchen, finden sie eine seltsame Kristallsäule, die auf einen Stein zu reagieren scheint, den der Junge zuvor in den Mienen gefunden hat. Doch statt einem enormen Brocken Giftium, kommt die geheimnisvolle Felia aus dem Kristall. Das Leben von Sogo wird an einem Tag komplett auf den Kopf gestellt und zusammen mit seinen Freunden beginnen Felia und er eine Reise, die das Schicksal ihrer Welt entscheiden soll.

Sogo, Felia und Moura sind auf der Flucht, dem Söldnertrupp von Captain Stewart immer nur um Haaresbreite voraus. Hilfe erhalten die Freunde jedoch von unerwarteter Seite, denn Do Mon scheint nicht nur um sein berühmtes Curry-Kochrezept ein Geheimnis zu machen.

Dennoch scheint alles verloren, als Staatssekretär Zoneboyle Felia endlich gefangen nehmen kann. Er möchte sich ihrer Kristallenergie bedienen, doch woher weiß er überhaupt von Felias Kraft? Es scheint, im Verborgenen operiert noch eine viel größere Macht und die Lösung aller Rätsel liegt nicht einmal auf Planet Gift…

bild und animation

»Comet Lucifer« ist eine Original-Serie, das heißt, dass das Universum für die Serie kreiert wurde und es keine Vorlage in Form von Manga, Light Novel oder sonstigen Medien gab. In Japan wurde die 12-teilige Serie zwischen Oktober und Dezember 2015 ausgestrahlt bevor KSM sie im Mai 2016 lizenzierte. Das verantwortliche Studio bei »Comet Lucifer« war 8-Bit, das zuletzt auch für »Rewrite« verantwortlich war. Das Charakterdesign und die Animationen haben mir gut gefallen und wirkten geschmeidig. Auch das CGI bei den Mechs wurde gut integriert, sodass die Maschinen größtenteils als Teil des Bilds wirken. Das Bild wird auf der Blu-ray in 1080p ausgeliefert.

deutsche umsetzung

Die Synchronisation von »Comet Lucifer« gab KSM wieder bei der DMT – Digital Media Technologie GmbH in Hamburg in Auftrag. Die Dialogregie übernahm Kerstin Draeger, die auch den Charakter Lillian Anatolia spricht. Die Dialoge wirkten insgesamt stimmig und passend.

Bei der Sprecherwahl hat man, zumindest bei den meisten Charaktere, passende Sprecher gefunden. Besonders gut gefiel mir hier Merete Brettschneider als Felia, die es sehr gut geschafft hat die kindliche Art des Charakters einzufangen und darzustellen. Auch Benjamin Stolz als Sōgo Amagi und Oliver Böttcher als Roman Valov gefielen mir sehr gut. Bei den Hauptcharakteren hat mir lediglich Tanja Dohse als Kaon Lanchester nicht so gut gefallen.

extras

Die Episoden des zweiten Volumes erscheinen im Digipack mit transparentem Kunststoff-Zierschuber und J-Card und ablösbarem FSK-Sticker sowie einer Postkarte. Als Extras auf der Disc gibt es „From Garden Indigo´s Train Window Teil 7-12“, eine Reihe von Kurzepisoden, die neue Einblicke bieten. Dazu kommen Commercial Clip, Trailer sowie eine Bildergalerie.


>> Hier direkt auf der KSM Facebook-Seite angucken

review_ksm

fazit

Sogo, Felia und Moura sind auf der Flucht, dem Söldnertrupp von Captain Stewart immer nur um Haaresbreite voraus. Hilfe erhalten die Freunde jedoch von unerwarteter Seite, denn Do Mon scheint nicht nur um sein berühmtes Curry-Kochrezept ein Geheimnis zu machen. Dennoch scheint alles verloren, als Staatssekretär Zoneboyle Felia endlich gefangen nehmen kann. Er möchte sich ihrer Kristallenergie bedienen, doch woher weiß er überhaupt von Felias Kraft? Es scheint, im Verborgenen operiert noch eine viel größere Macht und die Lösung aller Rätsel liegt nicht einmal auf Planet Gift…

Auch in den nächsten sechs Episoden plätschert die Handlung von »Comet Lucifer« vor sich her und wird dabei zwar nicht uninterssant, aber schaffte es auch nicht wirklich mich zu packen. Auch das mühsam vorbereitete Finale schaffte es dann nicht ganz mich zu überzeugen. Dennoch hat das Ende der Serie ein positives Gefühl bei mir hinterlassen, da einem zumindest die Charaktere mit der Zeit ein wenig ans Herz wachsen.

Besonders gut gefiel mir der Soundtrack der Serie, der eine tolle Atmosphäre geschaffen hat und in dem tollen Opening gipfelte. Auch die Animationen von 8Bit waren gelungen und das CGI war größtenteils gut in die Welt integriert worden. Die deutsche Umsetzung hatte ihre Höhen und Tiefen, war im Grunde jedoch sehr solide. Auch die Verpackung, die KSM gewählt hat, hat mir sehr gefallen. Am Ende bleibt mir zu sagen, dass hier zwar eine solide Veröffentlichung von KSM kam, aber der Anime eher im Mittelmaß verweilt. Dennoch dürften besonders Fans von Mecha ihren Spaß damit haben.

© Project Felia / 2015 Comet Lucifer Committee
© 2016 KSM GmbH

Comet Lucifer - Volume 2

34,99
Comet Lucifer - Volume 2
6.8333333333333

Handlung

5/10

    Konzept

    6/10

      Deutsche Umsetzung

      7/10

        Bild und Animation

        7/10

          Soundtrack

          9/10

            Verpackung und Extras

            7/10

              POSITIV

              • Soundtrack
              • Verpackung

              NEGATIV

              • Preis

              2 Kommentare

              1. Schade dass die Story rund um die Erde am Ende ein langatmiger Bullshit ist, den die Story-Schreiber sich hätten sparen können. An sich finde ich die Serie nicht schlecht und das erste Volume hat mir eine Menge Spaß gemacht. Aber wenn ich mich noch einmal entscheiden müsste beim 2 Volume, würde ich warten bis es günstiger ist. Da hat das Ende es mir einfach zu versalzen.

                • Ja, da stimme ich dir zu… Man hätte mehr rausholen können, aber wenigstens gabs mal wieder sone Bilderstrecke was aus den Charakteren wird. Sowas vermisse ich oft.

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