»Fuuka«: Mangaka äußert sich zur gravierenden Änderung in der Anime-Adaption

Achtung: In diesem Artikel wird massiv der Storyverlauf des Animes und Mangas von »Fuuka« gespoilert.

In der aktuellen Winter-Season läuft die Anime-Adaption von Kouji Seos Manga-Reihe »Fuuka« im japanischen Fernsehen. Letzte Woche, genau genommen am 10. März 2017, wurde die zehnte Episode der Serie ausgestrahlt und schockierte viele Zuschauer, die den Manga verfolgen.

Eine der wichtigsten Schlüsselszenen aus dem Manga wurde in der Anime-Adaption nicht übernommen und die TV-Serie steuert nun auf eine alternative Route zu. Viele Fans sind von dieser gravierenden Änderung so überrascht, dass Mangaka Kouji Seo und auch der Produzent sowie der Regisseur der Adaption ein Statement dazu veröffentlichten.

Die Schlüsselszene und die Änderung:
Die Protagonistin der Serie, Fuuka Akitsuki, begibt sich auf den Weg zum Live-Auftritt ihrer Band »The Fallen Moon«. Auf dem Weg dorthin verliert sie ihren Schlüsselanhänger auf der Straße und möchte diesen vom Boden aufheben. Währenddessen schaltet sich die Fußgängerampel auf Rot und ein Lastkraftwagen steuert mit hoher Geschwindigkeit auf sie zu. In der originalen Story, sprich im Manga, wird Fuuka vom Lastkraftwagen erwischt und stirbt wenig später. In der Anime-Adaption entgeht sie knapp dem Unfall und überlebt.

Kouji Seo (Mangaka): »Der wichtigste Grund für die Änderung ist, dass ich selbst wollte, dass Fuuka Akitsuki weiterlebt. In der originalen Story stirbt sie, sodass Yuu mit den Bandaktivitäten weitermacht und daran wächst. Ich denke nicht, dass die Entscheidung damals ein Fehler war. Mir haben aber viele Fans mitgeteilt, dass sie es traurig finden, dass Fuuka gestorben ist. Als dann das Thema mit der Anime-Adaption begann, überlegte ich mir vage, ob es nicht eine Entwicklung geben könnte, in der Fuuka lebt. Zu der Zeit sagte der Produzent zu mir, dass er eine Story erstellen möchte, in der Fuuka Akitsuki lebt. Das war ein Glücksfall für mich.«

Kensuke Tateishi (Produzent): »Als Fuuka Akitsuki im Manga starb, dachte ich mir, darüber müssen wir unbedingt einen Anime erstellen. Der wichtigste Grund für mich war, dass ich unbedingt eine Story sehen wollte, in der Fuuka Akitsuki lebt.«

Keizou Kusakawa (Regisseur): »Ehrlich gesagt dachte ich, dass es eine schlechte Entscheidung wäre, wenn wir die Story ändern würden. Denn aus diesem Grund könnten die Fans und Zuschauer den Anime ablehnen. Das Team entschied sich jedoch, nur die ersten sechs Volumes des Mangas zu adaptieren. Da dachte ich mir, dass es unmöglich für eine 12-teilige Serie wäre, wenn die Story mit Fuukas Tod enden würde. So überlegte ich mir, wie die Serie mit ihrem Überleben ausgehen könnte.«

Promo-Video:

Quelle: ANN

Kommentare (BETA)

13 Kommentare und Antworten zu "»Fuuka«: Mangaka äußert sich zur gravierenden Änderung in der Anime-Adaption"

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Real_Bass
Gast
Real_Bass

Gut, dann weiß ich schon mal welchen Anime ich nicht schauen werde, so alternative Routen wie diese waren fast ausnahmslos im Anime schlechter als im Source-Material, also einem Manga oder einer Novel

Hanzo
Gast
Hanzo

jetzt muss ihn nur noch jemand lizenzieren…

Zerokija
Gast
Zerokija

Ich bin ein großer Fan des Animes. Aber jetzt zu erfahren, dass Fuuka eigendlich Tod ist, ist wirklich Traurig. Werde denn Anime aber trotzdem zu Ende schauen.

Dru
Gast
Dru

Schwachsinnige Entscheidung, weil eine zweite Staffel dadurch praktisch unmöglich geworden ist. Klar könnte man den Anime mit einer originalen Story fortsetzen, aber wir wissen ja alle, dass sowas nicht gut ankommt.

Fuuka
Gast
Fuuka

Hoffe das Fuuka und Yu zusammen kommen im Anime