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Review: Food Wars – Volume 2 | Blu-ray

Am 17. März 2017 erschien das zweite Volume von »Food Wars« bei Kazé. Die 24-teilige Serie erscheint bei uns in vier Volumes die als Digipack im Schuber ausgeliefert werden und basiert auf der gleichnamigen Manga-Reihe, die in Japan im berühtem Weekly Shonen Jump veröffentlicht wird. Wir durften uns die Serie für euch anschauen, und was wir davon halten, erfahrt ihr in unserem Review.

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Jahr: Japan, 2015
Genre: Shounen
Publisher: KAZÉ Anime
Laufzeit: ca. 150 Minuten
FSK: 12
Bildformat: 1920x1080p
Ton: DTS-HD Master 2.0
Sprachen: Deutsch, Japanisch
Untertitel: Deutsch
Episoden: Folge 7 – 12

food wars

Schon seitdem er ein kleiner Knirps war, ist Kochen Yukihira Somas große Leidenschaft. Das hat er auch seinem Vater zu verdanken, der ein kleines aber feines Restaurant in Tokyo führt. Somas großes Ziel ist es nämlich, irgendwann seinen Vater zu übertreffen. Nun ist er endlich mit der Mittelschule fertig und kann sich vollends seiner großen Leidenschaft widmen. Das dachte er jedenfalls. So fällt er aus allen Wolken, als sein Vater ihm eröffnet, dass er den Laden für drei Jahr schließen wird. In diesen drei Jahren soll Soma das Handwerk der Haute Cuisine auf der Totsuki-Akademie, einem Internat für angehende Spitzenköche, erlernen.

Für Soma ist die Sache klar: Geld bezahlen, um Kochen zu lernen? Was für ein Unfug. Zu diesem Zeitpunkt konnte er jedoch noch nicht ahnen, wie stark seine Konkurrenz wirklich werden sollte. Denn nicht mehr als 10% der Schüler bestehen die Abschlussprüfung der Akademie. Wer es jedoch schafft diesen höllischen Weg zu gehen, wird sein Leben lang einen Starstatus in der Welt des Kochens genießen.

So stellt sich selbst die Aufnahmeprüfung als wahre Feuerprobe heraus, denn die Prüferin ist nicht irgendjemand, sondern Erina Nakiri. Während alle anderen Prüflinge in Panik geraten und vor dem Test fliehen, stellt sich Soma der Herausforderung von Erina und besteht ihren Test. So beginnt Somas Leben an der rennomierten Kochakademie.

Was hat sich Soma da nur eingebrockt? Kaum an der Totsuki-Akademie angekommen, sorgt er für jede Menge Wirbel und fordert obendrein noch Erinas Untergebene Ikumi, die Fleischeslust in Person und deswegen Meat-Master genannt, zum Kochduell. Doch das bleibt nicht sein einziges Schlachtfeld, denn ein mehrtägiges und bei allen Schülern gefürchtetes Schulungs-Camp steht an. Diesen wahrhaftig höllischen Ausflug wird nur ein Bruchteil aller Teilnehmer überstehen, der Rest wird gnadenlos ausgesiebt. Ein Schicksal, das auch Megumi ereilt, denn sie ist raus – wenn da nicht Soma wäre! Statt die Meinung des Prüfers Shinomiya zu akzeptieren, fordert er diesen zum Shokugeki heraus, um ihren Verweis abzuwenden. Doch wenn Soma und Megumi es nicht schaffen, dieses Duell mit ihrer Regenbogenterrine zu gewinnen, fliegt auch er…

charaktere

yukihira-somaSoma Yukihira

Sein Zuhause ist das Restaurant »Yukihira«. Er wechselt in der ersten Oberschulklasse an die Totsuki-Akademie. Sein großes Ziel: Ein besserer Koch werden, als sein Vater. Somas Markenzeichen sind seine roten Haare und die Narbe über seiner linken Augenbraue. Er hat einen unbeschwerten Charakter und sein Gesicht ist sehr ausdrucksstark. In wichtigen oder kritischen Momenten, wie beim Kochen, hat sein Gesicht einen ernsten Ausdruck.

Synchronsprecher:
Raúl Richter (Renton Thurston, Eureka Seven)

 

 

erina-v2Erina Nakiri

Enkelin des Direktors der Totsuki-Akademie, Senzaemon Nakiri. Sie schafft es, als jüngstes Mitglied aller Zeiten in den Zehnerrat aufgenommen zu werden. Schon seit ihrer Geburts besitzt sie einen übermenschlich feinen Geschmackssin, der als »Gottes Zunge« bezeichnet wird. Sie hegt seit ihrer ersten Begegnung mit Soma Yukihira einen Groll gegen ihn.

Synchronsprecher:
Jana Julie Kilka (Loki, DanMachi)

 

 

bild und produktion

»Food Wars« basiert auf dem gleichnamigen Manga vom Autor Yuto Tsukuda und Zeichner Shun Saeki, der mithilfe der Beratung der japanischen TV-Köchin Yuki Morisaki entsteht. Der Manga wird bereits seit November 2012 in Japan veröffentlicht und umfasst 21 Sammelbänder, von denen bereits vier in Deutschland bei Carlsen erschienen. Die 24-teilige Anime-Adaption stammt von Studio J.C. Staff und wurde in Japan von April bis September 2015 ausgestrahlt. Eine 12-teilige Fortsetzung mit dem Namen »Food Wars! The Second Plate« folgte in diesem Jahr und erzählte die Geschichte um den jungen Koch Soma weiter.

Was die Animationen betrifft hat J.C. Staff bei »Food Wars!« einen wirklich schönen Stil gefunden. Besonders die vielen Gerichte sind so detailliert und deliziös abgebildet worden, dass einem das Wasser im Mund zusammenlaufen kann. Auch das Charakterdesign wurde gut für die Anime-Adaption umgesetzt und ist sehr nah am Original. Das Bild kommt wie immer in gestochen scharfen 1080p zu euch.

deutsche umsetzung

Die Synchronisation zu »Food Wars« entstand bei den G&G Studios in Kaarst. Sowohl Dialogregie als auch Dialogbuch übernahm dabei Richard Westerhaus, der meiner Meinung nach eine tolle Arbeit geleistet hat. Die Dialoge wirken natürlich und man hat es größtenteils geschafft, die passende Wortwahl zu finden. Die Übersetzungen der vielen verschiedenen Zutaten, die während des Kochens zum Einsatz kommen, gestalteten sich offenbar als schwierig, es teilweise etwas holprig rüberkommt. Auch Somas Catchphrase »Osomatsu!«, die mit »Ich hoffe es mundet!« übersetzt wurde, gefiel mir nicht zu 100%.

Bei der Sprecherwahl hat man wieder auf ein paar Leute zurückgegriffen, die zumindest meiner Empfindung nach, schon eine Weile nicht zu hören waren. Raúl Richter als Soma war für mich am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, passt aber eigentlich ganz gut zu dem Charakter. Wer mich hingegen besonders positiv überrascht hat war Jana Julie Kilka als Erina Nakiri, die wirklich eine fabelhafte Arbeit geleistet hat und stimmlich sehr gut passt. Auch Ela Paul als Megumi Tadokoro wurde passend besetzt und glänzte mit ihrem Dialekt, den ich leider nicht identifizieren konnte. Besonders auffällig fand ich auch, dass einige Sprecher ungewöhnlicherweise in Nebenrollen besetzt wurden. So ist beispielsweise Konrad Bösherz als Takumi Aldini dabei oder auch Dennis Saemann als Shôji Satô.

Einen deutschen Teaser gibt es leider noch nicht, aber registrierte Nutzer können sich die erste Episode kostenlos auf Anime on Demand ansehen.

Neben der gelungenen deutschen Vertonung gibt es für Fans der Originalstimmen natürlich auch wieder gute Untertitel. Schilder wurden wie immer als Untertitel übersetzt.

>> Zur kompletten Sprecherliste kommt ihr hier

extras

»Food Wars« soll auf insgesamt vier Volumes erscheinen und kommt als Digipack im Schuber daher. Bei dem ersten Volume ist ein Sammelschuber dabei, in dem die komplette Serie bequem Platz findet. Als weiteres Extra gibt es ein Booklet mit einigen Konzeptzeichnungen und Charaktersteckbriefen.

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fazit

Kaum ist Soma an der Totsuki-Akademie, sorgt er schon für jede Menge Wirbel und fordert obendrein noch Erinas Untergebene Ikumi zum Kochduell. Doch das ist längst nicht alles, denn kaum ist die erste Krise überwunden, soll das gedürchtete Schulungs-Camp der Totsuki starten. Dieser höllische Ausflug fordert die jungen Köche dazu auf, ihr ganzes Können zu mobilisieren, denn wer das Camp nicht übersteht, fliegt von der Schule. Als wäre das noch nicht genug, legt sich Soma auch noch mit einem der Prüfer an und fordert ihn zu einem Kochduell heraus. Wird seine Zeit bei der Totsuki schon ihr Ende nehmen?

Auch während dem zweiten Volume von »Food Wars« bleibt es appetitlich. Somas Aufnahme an der Totsuki schlägt hohe Wellen und ein spannendes Kochduell folgt dem Nächsten. Auch die Animationen vom Studio J.C. Staff tragen weiterhin ihren Teil bei und konnten wieder durch die Nähe an der Vorlage überzeugen. Zur spannenden Atmosphäre trägt auch der tolle Soundtrack bei, der durch ein tolles Opening und Ending abgerundet wird. Dazu kommt eine weiterhin solide deutsche Umsetzung, die zwar einige Ecken und Kanten hat, aber vor allem durch Dialoge und Sprecherwahl überzeugen kann. Ein Must-Watch für Fans des Shonen-Genres.

Food Wars - Volume 2

41,99€
Food Wars - Volume 2
8.7

Handlung

9/10

Konzept

10/10

Deutsche Umsetzung

7/10

Bild und Animation

9/10

Soundtrack

9/10

Verpackung und Extras

8/10

POSITIV

  • Handlung
  • Konzept

NEGATIV

  • Etwas holprige Umsetzung

2 Kommentare

  1. Ich würde mir wünschen, dass ihr nicht nur größenteils die Rezensionen des ersten Volumes der jeweiligen Serie übernehmt, sondern mehr auf die weitere Handlung und die dazugekommenen Charaktere eingeht, auch im Bezug auf die Synchronisation, das wurde hier leider versäumt.
    Gerade bei »Food Wars!« gibt immer wieder neue relevante Figuren (hier z.b. Shinomiya, Ikumi, Doujima, Hinako) die werden hier allerdings bis auf eine Erwähnung in der Inhaltsangabe komplett außen vorgelassen, aber bei der Flut an Charakteren finde ich das schon wichtig. So ist die Review leider eher eine Wiederholung von bereits gesagtem…..

  2. Also… Megumis Pseudo-Bayrisch darf man dann schon mal erkennen. 😀

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