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Review: Sherlock – Band 1 | Manga

Am 28. März 2017 veröffentlichte Carlsen den erstem Band ihres neuen Titels »Sherlock«. Der Manga stammt von Jay und basiert auf der erfolgreichen, gleichnamigen Hit-Serie vom BBC. Wir durften uns die Manga-Adaption für euch anschauen, und verraten euch, was euch erwartet.

© 2017 CARLSEN Verlag GmbH
Jahr: Japan, 2012
Deutschland, 2016
Genre: Drama, Mystery, Seinen
Publisher: Carlsen Manga
Autor: Jay
Typ: Manga
Bände: bisher 3

sherlock

Der Militärarzt John Watson hat zurzeit nichts zu Lachen. Erst kürzlich kehrte er verwundet aus dem Afghanistankrieg nach London zurück und muss nicht nur wieder Fuß in der Stadt fassen, sondern auch rehabilitieren. Seit seiner Wunde humpelt er nämlich und seine Psychologin ist fest davon überzeugt, dass es psychosomatisch sei und er daran arbeiten kann. Watson jedoch ist das alles egal und er will einfach nur seine Ruhe.

Als er in einem Park spazieren geht, trifft er auf einen alten Freund aus seiner Arztausbildung und kommt mit ihm ins Plaudern. Er erzählt ihm von seinen Problemen und das er vermutlich wegziehen muss, da er sich London nicht leisten kann. Sein Freund schlägt ihm vor sich einfach eine Wohnung mit jemandem zu teilen, aber wer würde schon mit einem vom Krieg deutliche gezeichneten und gebrochenen Mann zusammenwohnen wollen?

Lustigerweise ist das an diesem Tag bereits das zweite Mal, dass sein alter Freund jemanden trifft, der keinen passenden Mitbewohner findet, was liege also näher, als die beiden einander vorzustellen. Und so lernt Watson den schrägen, aber genialen Detektiv Sherlock Holmes kennen, bei dem er kurzentschlossen in die 221B Baker Street einzieht, und der sein Leben fortan auf den Kopf stellen soll.

Kurz darauf ereignet sich eine merkwürdige Reihe von Todesfällen, zusammenhängende Selbstmorde, wie von Detective Inspector Lestrade vermutet wird. Sherlock wird als inoffizieller Berater der Polizei hinzugezogen und dieser zieht Watson hinzu, da er den Forensiker der Polizei hasst. Der Tatort ist ganz in Pink gehalten und bietet eindeutige Hinweise auf einen Serienmord…

von der serie zum manga

Bereits seit 2010 wird BBCs Hit-Serie »Sherlock« ausgestrahlt. Darin erzählen die Autoren Steven Moffat und Mark Gatiss die Geschichte der von Sir Arthur Conan Doyle geschriebenen Figur Sherlock Holmes und versetzen ihn und seinen Assistenten Dr. Watson in das heutige London. Dieses Konzept erwies sich als so erfolgreich und gewann auch in Japan an genug popularität um sie als Manga zu adaptieren. Letzterer wird von Jay. illustriert und seit 2012 in Kadokawas Young Ace veröffentlicht. In Japan erschienen bislang drei Bände.

Der erste Band mit dem Titel »Ein Fall von Pink« adaptiert 1:1 die gleichnamige erste Episode der Serie. Dabei hat es Jay. geschafft die Kernaspekte gut umzusetzen und ermöglicht es dem Leser die Geschichte aus einer Perspektive zu erleben, die nur im Manga möglich ist. Besonders gut gefielen mir das übertragene Charakterdesign von Sherlock selbst und Watson, die sehr nah an die Schauspieler Benedict Cumberbatch und Martin Freeman herankommen.

veröffentlichung

Die Übersetzung ist gelungen und liest sich gut. Die SFX wurden vollständig retuschiert und gestylt. Die Veröffentlichung erfolgte im Großformat 10,7 x 21,1 cm. Farbseiten wurden übernommen.

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fazit

Der Militärarzt John Watson kehrt verwundet aus dem Afghanistankrieg nach London zurück. Auf der Suche nach einer bezahlbaren Wohnung lernt er den schrägen Sherlock Holmes kennen. Kurzentschlossen zieht Watson zu Holmes in die 221B Baker Street. Kurz darauf ereignet sich eine merkwürdige Reihe von Todesfällen, zusammenhängende Selbstmorde, wie von Detective Inspector Lestrade vermutet wird. Sherlock wird als inoffizieller Berater der Polizei hinzugezogen und dieser zieht Watson hinzu, da er den Forensiker der Polizei hasst. Der Tatort ist ganz in Pink gehalten und bietet eindeutige Hinweise auf einen Serienmord…

Mit »Sherlock« bringt Carlsen die Manga-Adaption der international erfolgreichen, gleichnamigen Serie endlich auch zu uns. Darin adaptiert Jay. die erste Episode in insgesamt sechs Kapiteln und bleibt dabei sehr nah an der Vorlage. Die Kernaspekte wurden gut umgesetzt und die Geschichte wunderbar abgebildet. Besonders gut gefiel mir das Charakterdesign das die beiden Schauspieler Benedict Cumberbatch und Martin Freeman toll in die Welt der Mangas bringt. Wer die Serie mochte, wird auch seinen Spaß mit dem Manga haben. Wer die Serie noch nicht kennt, wird spätestens nach dem Manga Lust darauf bekommen.

Sherlock - Band 1

12,99€
Sherlock - Band 1
8.2

Handlung

9/10

Konzept

10/10

Lesefluss

7/10

Zeichnungen

8/10

Veröffentlichung

7/10

POSITIV

  • Handlung
  • Konzept

NEGATIV

  • Preis

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