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Review: Bakemonogatari – Volume 3 | Blu-ray

Nachdem »Kizumonogatari« beim peppermint anime festival 2016 großen Anklang fand, war es nicht verwunderlich, dass bei der Leipziger Buchmesse eine Lizenzierung der dazugehörigen TV-Serie angekündigt wurde. »Bakemonogatari« ist die erste Staffel der Mystery-Reihe von Nisio Isin und gleichzeitig auch der erste Titel, den peppermint anime lediglich über ihren Shop auf AKIBA-PASS vertreibt. Wir durften uns auch das Finale für euch anschauen, und was wir davon halten, erfahrt ihr wie immer in unserem Review.

Jahr: Japan, 2009
Genre: Mystery, Supernatural
Publisher: peppermint anime
Laufzeit: ca. 125 Minuten
FSK: 12
Bildformat: 1920x1080p
Ton: DTS-HD Master Audio 2.0
Sprachen: Deutsch, Japanisch
Untertitel: Deutsch
Episoden: Folge 11 – 15

tsubasa cat

Oberschüler Koyomi Araragi ist nicht unbedingt das, was man einen Musterschüler nennen könnte. Eines Tages wird er während der jährlichen Golden Week von einem weiblichen Vampir angefallen undgebissen. Nun selbst ein Vampir, ist es mit seinem bisherigen normalen Leben vorbei, denn plötzlich sieht er übernatürliche Wesen wie Gespenster und Dämonen.

Hilfe sucht er sich bei Meme Oshino, der ein Experte für übernatürliche Erscheinungen ist. Zwar wird Koyomi dank ihm wieder fast ein Mensch, doch einige Nebeneffekte durch die Verwandlung zum Vampir bleiben erhalten. So verheilen seine Verletzungen nach wie vor schneller und er kann im Dunkeln sehen. Und obwohl er kein richtiger Vampir mehr ist, erlebt er immer wieder Paranormales.

Auch nach dem intensiven Aufeinandertreffen mit Nadeko und Suruga kommt Koyomi nur schwer zur Ruhe. Als nächstes gilt es seiner Freundin Tsubasa Hanekawa zu helfen, die sich aufgrund von übermäßigem Stress in ihrem Leben in eine weiße Katzenfrau verwandelt und die Lebensenergie ihrer Mitmenschen stiehlt. Hierzu schließt sich Koyomo, nachdem er erneut seinen Freund Meme um Rat gebeten hat, mit dem introvertierten Vampirmädchen Shinobu zusammen, um Tsubasa in eine Falle zu locken.

In seiner Beziehung mit Hitagi steht Koyomi indes vor einem großen Schritt: Das ihn ständig aufziehende Mädchen bittet Koyomi nämlich auf sehr unkonventionelle Art und Weise um ein Date, welches erst einmal so gar nicht so verläuft wie er sich das vorgestellt hatte…

bild und produktion

»Bakemonogatari« entstand beim beliebten Studio Shaft und ist die erste von vielen Staffeln, die auf der Light-Novel-Reihe von Nisio Isin basieren. Das Studio ist für seinen sehr einzigartigen Stil bekannt und auch »Bakemonogatari« hält diesen inne. Man fühlt sich als würde man ein Kunstwerk betrachten, dass sich in Kombination mit dem Dialog vor einem entfaltet. Die 15-teilige erste Staffel wurde in Japan von Juli 2009 bis Juni 2010 ausgestrahlt.

deutsche umsetzung

Die Synchronisation wurde wieder bei den Oxygen Studios in Berlin aufgenommen, die bereits mehrfach fantastische Arbeit geleistet haben. Für die Dialogregie war Christian Zeiger verantwortlich. Natürlich sollte es sich als sehr schwierig gestalteten, die Dialoge, die viel auf japanische Wortspiele setzen, gut ins Deutsche zu übertragen, doch meiner Meinung nach hat man dies relativ gut hingekriegt. Dafür mussten allerdings auch einige Änderungen vorgenommen werden, wodurch das Ganze teilweise etwas frei übersetzt ist, ohne jedoch den Sinn zu verfälschen.

Auch bei der Sprecherwahl wurde eine gute Auswahl getroffen. Besonders David Turba als Koyomi Araragi ist eine wirklich tolle Besetzung und passt wunderbar zu dem Charakter. Doch auch die anderen Charaktere haben mir bislang recht gut gefallen. Fans werden vermutlich trotzdem eher auf die japanische Tonspur zurückgreifen, dennoch ist die Vertonung meiner Ansicht nach gelungen.

>> Hier kommt ihr zur kompletten Sprecherliste

Die »Monogatari Series« ist dafür bekannt besonders viele Schilder zu haben, die oft nicht sehr lange eingeblendet sind. Das war auch eines der Hauptanliegen von einigen Fans, die sich gefragt haben, wie peppermint anime diese übernehmen wird. Letztendlich wurden alle Schilder als Untertitel übernommen, bei denen ihr schnell genug auf die Pause-Taste hämmern müsst, um sie überhaupt lesen zu können.

extras

»Bakemonogatari« wird in einer schicken schwarzen Amaray im hübschen Schlauchschuber ausgeliefert. Dem Produkt liegt ein Code bei, mit dem ihr die Folgen digital auf AKIBA-PASS freischalten und danach sogar runterladen könnt. Bei der Limited Edition gibt es als Extra den Soundtrack. Auf der Disc sind außerdem das Clean Opening und Clean Ending vorhanden.

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fazit

Koyomi konnte auch Nadeko und Suruga mit ihren Problemen helfen, doch er kommt einfach nicht zur Ruhe. Als nächstes muss er seiner Freundin Tsubasa Hanekawa helfen, die sich durch ihren Stress in die mysteriöse Sawarineko verwandelt. Eine weiße Katzenfrau, die sich die Lebensenergie ihrer Mitmenschen unter den Nagel reißt und damit die ganze Stadt gefährdet. Dazu benötigt er Hilfe, die er dieses Mal in Form des introvertierten Vampirmädchens Shinobu erhält. Wird er auch diese Erscheinung bezwingen und ein Happy End erreichen?

In den letzten fünf Episoden der Serie bleibt »Bakemonogatari« mysteriös, spannend und komplex wie eh und je. Neben den gewitzten Wortgefechten bekommen wir dieses Mal auch fabelhafte Actionszenen und eine tolle Romance-Episode geboten. Auch die Animationen vom Studio Shaft kommen wieder mit dem einzigartigen Stil daher, der aus der Serie ein wahres Kunstwerk macht. Der Soundtrack bleibt auf dem guten Niveau und bietet wieder ein neues Opening. Dazu kommt die wirklich gelungene deutsche Synchronisation, die mit passenden Sprechern und guten Dialogen überzeugen kann.

Alles in allem hat peppermint anime hier trotz der schwierigen Vorlage viel rausgeholt und präsentiert uns einen durchaus gelungenen Release. Wer bislang noch keinen Kontakt mit »Bakemonogatari« hatte, sollte dies definitiv nachholen. Bleibt nur zu hoffen, dass neben »Kizumonogatari« auch noch die anderen Teile des Franchise ihren Weg zu uns finden.

© NISIOISIN/KODANSHA,ANIPLEX,SHAFT
© 2016 peppermint anime gmbh

Bakemonogatari - Volume 3

34,99
Bakemonogatari - Volume 3
9.1666666666667

Handlung

10/10

    Konzept

    10/10

      Deutsche Umsetzung

      8/10

        Bild und Animation

        10/10

          Soundtrack

          9/10

            Verpackung und Extras

            8/10

              POSITIV

              • Atmosphäre
              • Konzept
              • Veröffentlichung

              NEGATIV

              4 Kommentare

              1. was soll das heißen , « einige Änderungen vorgenommen werden, das Ganze teilweise etwas frei übersetzt ist ». find ich net gut sowas.

              2. der »Schlauchschuber« heißt eigentlich »O-Card«.

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