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Review: Food Wars – Volume 3 | Blu-ray

Am 28. April 2017 erschien das dritte Volume von »Food Wars« bei Kazé. Die 24-teilige Serie erscheint bei uns in vier Volumes die als Digipack im Schuber ausgeliefert werden und basiert auf der gleichnamigen Manga-Reihe, die in Japan im berühtem Weekly Shonen Jump veröffentlicht wird. Wir durften uns die Serie für euch anschauen, und was wir davon halten, erfahrt ihr in unserem Review.

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Jahr: Japan, 2015
Genre: Shounen
Publisher: KAZÉ Anime
Laufzeit: ca. 150 Minuten
FSK: 12
Bildformat: 1920x1080p
Ton: DTS-HD Master 2.0
Sprachen: Deutsch, Japanisch
Untertitel: Deutsch
Episoden: Folge 13 – 18

food wars

Schon seitdem er ein kleiner Knirps war, ist Kochen Yukihira Somas große Leidenschaft. Das hat er auch seinem Vater zu verdanken, der ein kleines aber feines Restaurant in Tokyo führt. Somas großes Ziel ist es nämlich, irgendwann seinen Vater zu übertreffen. Nun ist er endlich mit der Mittelschule fertig und kann sich vollends seiner großen Leidenschaft widmen. Das dachte er jedenfalls. So fällt er aus allen Wolken, als sein Vater ihm eröffnet, dass er den Laden für drei Jahr schließen wird. In diesen drei Jahren soll Soma das Handwerk der Haute Cuisine auf der Totsuki-Akademie, einem Internat für angehende Spitzenköche, erlernen.

Für Soma ist die Sache klar: Geld bezahlen, um Kochen zu lernen? Was für ein Unfug. Zu diesem Zeitpunkt konnte er jedoch noch nicht ahnen, wie stark seine Konkurrenz wirklich werden sollte. Denn nicht mehr als 10% der Schüler bestehen die Abschlussprüfung der Akademie. Wer es jedoch schafft diesen höllischen Weg zu gehen, wird sein Leben lang einen Starstatus in der Welt des Kochens genießen.

So stellt sich selbst die Aufnahmeprüfung als wahre Feuerprobe heraus, denn die Prüferin ist nicht irgendjemand, sondern Erina Nakiri. Während alle anderen Prüflinge in Panik geraten und vor dem Test fliehen, stellt sich Soma der Herausforderung von Erina und besteht ihren Test. So beginnt Somas Leben an der rennomierten Kochakademie.

Soma und seine Freunde aus dem Polarstern-Wohnheim befinden sich noch immer im Schulungscamp der Hölle. Jeden Tag aufs Neue müssen sie sich beweisen und sollen jetzt sogar ein neues Frühstücksmenü für das edle Totsuki Resort kreieren – das ist ihre nächste Prüfungsaufgabe. Innerhalb der vorgegebenen Zeit müssen alle Schüler mindestens 200 Portionen an den Gast bringen, sonst fliegen sie von der Akademie. Doch was ist nur bei Soma los? Kurz vor Ablauf der Zeit stehen bei ihm nur acht leere Teller, während bei seinen Mitstreitern alles wie am Schnürchen zu laufen scheint. Erina, die alle mit ihren Eiern Benedict ins Verzücken versetzt, sieht den Tag gekommen, an dem sie Soma endlich loswird. Doch dieser legt eine irre Aufholjagd samt spektakulärer Showeinlage hin. Kann er es noch schaffen?

charaktere

yukihira-somaSoma Yukihira

Sein Zuhause ist das Restaurant »Yukihira«. Er wechselt in der ersten Oberschulklasse an die Totsuki-Akademie. Sein großes Ziel: Ein besserer Koch werden, als sein Vater. Somas Markenzeichen sind seine roten Haare und die Narbe über seiner linken Augenbraue. Er hat einen unbeschwerten Charakter und sein Gesicht ist sehr ausdrucksstark. In wichtigen oder kritischen Momenten, wie beim Kochen, hat sein Gesicht einen ernsten Ausdruck.

Synchronsprecher:
Raúl Richter (Renton Thurston, Eureka Seven)

 

 

erina-v2Erina Nakiri

Enkelin des Direktors der Totsuki-Akademie, Senzaemon Nakiri. Sie schafft es, als jüngstes Mitglied aller Zeiten in den Zehnerrat aufgenommen zu werden. Schon seit ihrer Geburts besitzt sie einen übermenschlich feinen Geschmackssin, der als »Gottes Zunge« bezeichnet wird. Sie hegt seit ihrer ersten Begegnung mit Soma Yukihira einen Groll gegen ihn.

Synchronsprecher:
Jana Julie Kilka (Loki, DanMachi)

 

 

bild und produktion

»Food Wars« basiert auf dem gleichnamigen Manga vom Autor Yuto Tsukuda und Zeichner Shun Saeki, der mithilfe der Beratung der japanischen TV-Köchin Yuki Morisaki entsteht. Der Manga wird bereits seit November 2012 in Japan veröffentlicht und umfasst 21 Sammelbänder, von denen bereits vier in Deutschland bei Carlsen erschienen. Die 24-teilige Anime-Adaption stammt von Studio J.C. Staff und wurde in Japan von April bis September 2015 ausgestrahlt. Eine 12-teilige Fortsetzung mit dem Namen »Food Wars! The Second Plate« folgte in diesem Jahr und erzählte die Geschichte um den jungen Koch Soma weiter.

Was die Animationen betrifft hat J.C. Staff bei »Food Wars!« einen wirklich schönen Stil gefunden. Besonders die vielen Gerichte sind so detailliert und deliziös abgebildet worden, dass einem das Wasser im Mund zusammenlaufen kann. Auch das Charakterdesign wurde gut für die Anime-Adaption umgesetzt und ist sehr nah am Original. Das Bild kommt wie immer in gestochen scharfen 1080p zu euch.

deutsche umsetzung

Die Synchronisation zu »Food Wars« entstand bei den G&G Studios in Kaarst. Sowohl Dialogregie als auch Dialogbuch übernahm dabei Richard Westerhaus, der meiner Meinung nach eine tolle Arbeit geleistet hat. Die Dialoge wirken natürlich und man hat es größtenteils geschafft, die passende Wortwahl zu finden. Die Übersetzungen der vielen verschiedenen Zutaten, die während des Kochens zum Einsatz kommen, gestalteten sich offenbar als schwierig, es teilweise etwas holprig rüberkommt. Auch Somas Catchphrase »Osomatsu!«, die mit »Ich hoffe es mundet!« übersetzt wurde, gefiel mir nicht zu 100%.

Bei der Sprecherwahl hat man wieder auf ein paar Leute zurückgegriffen, die zumindest meiner Empfindung nach, schon eine Weile nicht zu hören waren. Raúl Richter als Soma war für mich am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, passt aber eigentlich ganz gut zu dem Charakter. Wer mich hingegen besonders positiv überrascht hat war Jana Julie Kilka als Erina Nakiri, die wirklich eine fabelhafte Arbeit geleistet hat und stimmlich sehr gut passt. Auch Ela Paul als Megumi Tadokoro wurde passend besetzt und glänzte mit ihrem Dialekt, den ich leider nicht identifizieren konnte. Besonders auffällig fand ich auch, dass einige Sprecher ungewöhnlicherweise in Nebenrollen besetzt wurden. So ist beispielsweise Konrad Bösherz als Takumi Aldini dabei oder auch Dennis Saemann als Shôji Satô.

Einen deutschen Teaser gibt es leider noch nicht, aber registrierte Nutzer können sich die erste Episode kostenlos auf Anime on Demand ansehen.

Neben der gelungenen deutschen Vertonung gibt es für Fans der Originalstimmen natürlich auch wieder gute Untertitel. Schilder wurden wie immer als Untertitel übersetzt.

>> Zur kompletten Sprecherliste kommt ihr hier

extras

»Food Wars« soll auf insgesamt vier Volumes erscheinen und kommt als Digipack im Schuber daher. Bei dem ersten Volume ist ein Sammelschuber dabei, in dem die komplette Serie bequem Platz findet. Als weiteres Extra gibt es ein Booklet mit einigen Konzeptzeichnungen und Charaktersteckbriefen.

Kaze Banner>> Oder einfach direkt im KAZÉ-Shop erwerben

fazit

Das Schulungscamp der Hölle geht weiter und stelt Soma und seine Freunde vor immer neue Herausforderungen. Als nächstes sollen sie ein Frühstücksmenü für das Totsuki Resort kreieren, doch das ist leichter gesagt als getan. Sie sollen nämlich innerhalb der vorgegebenen Zeit mindestens 200 Portionen ihres Menüs an den Gast bringen. Wer das nicht schafft, muss seine Karriere an der Totsuki an den Nagel hängen. Doch was ist nur bei Soma los? Kurz vor Ablauf der Zeit stehen bei ihm nur acht leere Teller, während bei seinen Mitstreitern alles wie am Schnürchen zu laufen scheint.

Endlich geht es mit Soma und seinen Freunden aus dem Polarstern-Wohnheim weiter. Das Trainingscamp der Hölle geht in die nächste Runde und bringt uns wieder spannende Duelle zwischen den Schülern. Dabei bleiben die Animationen vom Studio J.C. Staff weiterhin gelungen und überzeugen durch die Nähe an der Vorlage. Auch der Soundtrack kann mit dem neuen Opening und Ending weiterhin vollends überzeugen und trägt einen entscheidenden Teil zur Atmosphäre bei. Dazu kommt die weiterhin gelungene deutsche Umsetzung, die zwar einige Ecken und Kanten hat, aber mit einer guten Sprecherwahl auftrumpfen kann. Ein weiteres gutes Volume einer tollen Serie, die man definitiv nicht mit leerem Magen anschauen sollte.

Food Wars - Volume 3

39,99€
Food Wars - Volume 3
8.5

Handlung

9/10

Konzept

10/10

Deutsche Umsetzung

7/10

Bild und Animation

9/10

Soundtrack

8/10

Verpackung und Extras

8/10

POSITIV

  • Handlung
  • Konzept

NEGATIV

  • Etwas holprige Umsetzung

2 Kommentare

  1. Eins versteh ich nicht. Warum ist Volume 2 ab 16?

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