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Review: Platinum End – Band 3 | Manga

Am 13. April 2016 veröffentlichte TOKYOPOP den dritten Band der neuen Serie von den Genies hinter »Death Note« Takeshi Obata und Tsugumi Ohba. Die beiden meldeten sich mit »Platinum End« im letzten Jahr als Duo zurück und sorgten in Japan bereits für Furore. Wir durften uns auch den nächsten Band für euch anschauen, und verraten euch in unserem Review, was wir davon halten.

© 2016 TOKYOPOP GmbH
Jahr: Japan, 2016
Genre: Shounen
Publisher: TOKYOPOP
Künstler: Takeshi Obata
Tsugumi Ohba
Typ: Manga
Bände: bisher 4

platinum end

Alle Menschen kommen auf die Welt um glück zu werden und alle Menschen leben, um ihr Glück zu verwirklichen.

Nachdem Mirais Familie bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist, kommt er zu seinem Onkel und seiner Tante. Jeder Tag ist eine Qual und seine Verwandten, die sich liebevoll um ihn kümmern sollten, behandeln ihn seitdem sie das Erbe seiner Familie erhalten haben wie einen Sklaven. Sie haben ihn geschlagen, ihn ausgebeutet und in einer Rumpelkammer schlafen lassen. So ist es kein Wunder, dass er am letzten Tag der Mittelschule dem Ganzen ein Ende setzen will und von einem Hochhausdach springt.

Statt jedoch wie erwartet auf dem harten Betonboden zu enden, rettet ihn im letzten Moment ein Engel namnes Nasse, der ihm erklärt, dass jeder das Recht auf Glück hat. Der Engel bietet ihm besondere Fähigkeiten an und gibt ihm die Chance seinem Leben wieder einen Sinn zu geben. Er ist jedoch nicht der einzige Mensch auf der Welt, der von einem Engel diese Kräfte bekommen hat, sondern ingesamt 13 Leuten wurde diese Macht verliehen. Aus ihnen soll der neue Gott der Welt gewählt werden und die schnellste Möglichkeit zu einer Entscheidung zu kommen, ist die restlichen Kandidaten zu eliminieren.

Mit Nanato bekommen Saki und Mirai einen neuen Verbündeten, den sie definitiv im Kampf gegen Metropoliman gebrauchen können. Seine Vorgehensweise ist jedoch kompromissloser als die beiden Schüler zuerst ahnen mochten. Mirai will auf keinen Fall einen Menschen töten. Doch dann macht Metropoliman einen unvorhersehbaren Zug: Er lässt eine Massenmörderin auf unschuldige Schülerinnen los. Mirai und seine Mitstreiter sitzen in der Falle. Werden sie sich offensiv dem Kampf gegen Metropoliman stellen?

tsugumi ohba und takeshi obata

Tsugumi Ohba und Takeshi Obata dürften dein meisten von euch sicher durch ihren Hit »Death Note« bekannt sein, doch auch »Bakuman.« erfreut sich in Deutschland großer Beliebtheit. Zuletzt erschien in Deutschland der von Takeshi Obata illustrierte Manga »All You Need Is Kill«, welcher auch eine Hollywoodumsetzung mit Tom Cruise namens »Edge of Tomorrow« erhielt. Außerdem war Takeshi Obata bei der diesjährigen LBM als Ehrengast von TOKYOPOP zu Gast. Währendessen ist über Tsugumi Ohba kaum etwas bekannt. Man weiß nicht ob er ein Nachwuchstalent oder das Pseudonym eines bekannten Autors ist, weil er trotz des Erfolgs mit seinem Werk »Death Note« weder bei seinem Verlag Shūeisha noch woanders für einen Preis als bester Nachwuchskünstler nominiert wurde.

Im mittlerweile dritten Band von »Platinum End« wird die Handlung um den Konflikt mit Metropoliman konsequent fortgeführt. Weitere Götterkandidaten tauchen auch und mit Nanato hat Tsugumi Ohba einen sehr interessanten Charakter erschaffen, der sich gut in das Konstrukt einfügt. Auch die Hintergründe von Metropoliman werden in diesem Band näher beleuchtet und bieten tiefe Einblicke in die Persönlichkeit des Antagonisten. Dazu kommen wieder die wunderbaren Zeichnungen von Takeshi Obata, der diese Welt unvergleichlich abbildet.

veröffentlichung

Die Übersetzung ist wieder gelungen und liest sich gut. Die SFX wurden teilweise retuschiert und teilweise neben das Japanische geklatscht. Die Veröffentlichung erfolgte im gewohnten TOKYOPOP-Format 12,3 x 18,8 cm. Das Cover ist mit einem Glitzereffekt veredelt. Als Extra gibt es eine Autogrammkarte der beiden Autoren.

>> Hier gelangt ihr zur Leseprobe von »Platinum End«

review_tokyo

fazit

Metropoliman scheint einen neuen Plan zu haben, und überrascht die Gruppe indem er eine Massenmörderin auf unschuldige Schüler loslässt. Mit Nanato haben sie zwar einen wertvollen neuen Verbündeten, doch seine Vorgehensweise ist härter, als die beiden Schüler erwartet hatten. Mirai will auf keinen Fall einen Menschen töten, doch sie sitzen in der Falle. Werden sie Metropliman bezwingen können, ohne ein Menschenleben aufs Spiel zu setzen?

Im dritten Band von »Platinum End« wird die Geschichte um den Konflikt mit Metropoliman konsequent fortgeführt. Durch die Einführung neuer Charaktere, die sich nahtlos in das bestehende Konstrukt einfügen, bleibt es spannend und interessant. Auch der Blick hinter die Fassade von Metropoliman trägt dazu bei. Dazu kommen wieder die fabelhaften Zeichnungen von Takeshi Obata, der erneut beweist, dass er ein Meister seines Fachs ist. Ein weiterer toller Band, der sehr viel Lust auf mehr macht.

Platinum End - Band 3

6,95€
Platinum End - Band 3
9.4

Handlung

10/10

Konzept

10/10

Lesefluss

9/10

Zeichnungen

10/10

Veröffentlichung

8/10

POSITIV

  • Setting
  • Zeichnungen

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