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Review: Haus der Sonne – Band 4 & 5 | Manga

Am 16. März und 11. Mai 2017 veröffentlichte TOKYOPOP den vierten und fünften Band von »Haus der Sonne«. Mit dem Werk gibt Mangaka Taamo ihr Deutschlanddebüt. In Japan startete die Serie 2010 und wurde mit 13 Bänden abgeschlossen. Wir durften uns auch die Fortsetzung für euch anschauen, und verraten euch in unserem Review, was wir davon halten.

© 2016 TOKYOPOP GmbH
Jahr: Japan, 2010
Deutschland, 2016
Genre: Romance
Publisher: TOKYOPOP
Künstler: Taamo
Typ: Manga
Bände: 13

haus der sonne

Mao war in ihrer Kindheit oft einsam, doch diese Einsamkeit sollte sich bald in Luft auflösen, als sie ins Haus der Nakamuras eingeladen wurde. Solche Herzlichkeit, Fröhlichkeit und Wärme hatte sie noch nie zuvor erlebt und sie war glücklich.

Kurze Zeit darauf erfuhr Mao von ihrer Mutter, dass sie und ihr Vater sich scheiden lassen würden. Sie entschloss sich bei ihrem wortkargen Vater zu bleiben und sie zogen lediglich zwei Bahnstationen von ihrem alten Haus weg. Das alles führte dazu, dass Mao noch mehr Zeit im Haus der Nakamuras verbrachte. Doch bereits nach kurzer Zeit ereillte sie ihre Strafe: Herr und Frau Nakamura starben bei einem Unfall. Somit verlor sie den einzigen Ort an dem sie sich je wohlgefühlt hatte wieder. Lediglich der älteste Sohn Hiro blieb in dem Haus zurück.

Seitdem sind einige Jahre vergangen, es ist Frühling und Mao ist jetzt 17 Jahre alt. Ihr Leben lief vergleichsweise gut. Sie genoss die Zeit mit ihrem Vater und entdeckte sogar ein neues Hobby für sich und wurde Handy-Roman-Autorin. Dennoch macht sie sich immer noch Sorgen um Hiro und sieht oft nach ihm. Er wohnt immer noch allein in dem Haus der Nakamuras. Als Maos Vater neu heiratet, kommt es durch eine Verkettung der Ereignisse dazu, dass Mao in das Haus der Nakamuras zieht und von nun an mit Hiro zusammenwohnt.

Hiros Bruder Daiki steht wieder auf der Matte, um die Sommerferien im Haus seiner Eltern zu verbringen. Nachdem er Maos Tollpatschigkeit im Haushalt und am Herd mit angesehen hat, nimmt er sich vor, ihre Aufgaben für die kommenden Wochen zu übernehmen. Außerdem will Daiki einen Nebenjob anfangen, womit er Mao auf die Idee bringt, auch ein wenig Geld zu verdienen und beiseitezulegen. Sie überlegt, welcher Job wohl zu ihr passen könnte, als ihr plötzlich eine Anzeige in die Hände fällt. Doch Hiro wird das ganz sicher nicht gefallen…

taamo

Obwohl Taamo in Japan bereits einige beliebte Werke veröffentlicht hat, gibt sie mit »Haus der Sonne« bei TOKYOPOP ihr Deutschlanddebüt. Sie veröffentlichte den Manga seit April 2010 in Kodanshas Dessert-Magazin und beendete ihn mit 13 Bänden im Mai 2015. Die Reihe erhielt 2014 sogar den Kodansha Manga Award.

Während im vierten Band vor allem Hiros Bruder Daiki thematisiert wird, wird im fünften Band der Fokus wieder auf die Beziehung zwischen Hiro und Mao verlagert. Diese wird nämlich nicht nur durch Hiros Arbeitskollegin Frau Sugimoto auf die Probe gestellt, sondern auch Mao erkennt immer mehr, warum Hiro im Moment noch nicht bereit ist, ihre Gefühle zu erwidern. Mir hat besonders die Einführung von Daiki und sein spürbarer Impact auf das Haus gefallen. Das alles wurde dann auch noch wunderbar in dem süßen Zeichenstil von Taamo zur Geltung gebracht. Am Ende der Bände gibt es außerdem einen kleinen Bonus-Manga.

veröffentlichung

Die Übersetzung ist wieder gelungen und liest sich gut. Die SFX wurden teilweise retuschiert und teilweise neben das Japanische geklatscht. Die Veröffentlichung erfolgte im gewohnten TOKYOPOP-Format 12,3 x 18,8 cm.

>> Hier gelangt ihr zur Leseprobe von »Haus der Sonne«

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fazit

Hiros Bruder Daiki ist wieder da und will die Sommerferien im Haus seiner Eltern verbringen. Er krempelt das chaotische Leben der beiden um und übernimmt für die kommenden Wochen den Haushalt. Außerdem will Daiki einen Nebenjob anfangen, womit er Mao auf die Idee bring, das gleiche zu tun. Schnell findet sie eine Anzeige, die zu ihr zu passen scheint. Doch Hiro wär ganz sicher nicht damit einverstanden. Währenddessen muss sich Letzterer jedoch um seine Arbeitskollegin Sugimoto sorgen, was bei Mao für reichlich Eifersucht sorgt.

Im vierten und fünften Band setzt Taamo die Geschichte um das Haus der Nakamuras fort und schafft es durch Daikis Besuch für viel frischen Wind zu sorgen. Besonders gut gefiel mir die Chemie zwischen ihm und Mao, der einen neuen Blick auf ihren Charakter wirft. Auch die Vergangenheit ihres Vaters und die Beziehung zwischen Frau Sugimoto und Hiro kommen in diesen Bänden nicht zu kurz. Man spürt wie sich die Serie und Taamo als Mangaka entwickeln und wie alles immer mehr an Fahrt aufnimmt. Auch zeichnerisch kann Taamo wieder mit ihren süßen Stil punkten und schafft außerdem einen guten Lesefluss. Fans von Shoujo-Mangas sollten einen Blick riskieren.

Haus der Sonne - Band 4 & 5

6,95
Haus der Sonne - Band 4 & 5
7.6

Handlung

8/10

    Konzept

    8/10

      Lesefluss

      7/10

        Zeichnungen

        8/10

          Veröffentlichung

          7/10

            POSITIV

            • Konzept
            • Zeichnungen

            NEGATIV

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