Heavy Object – Volume 1 | Blu-ray

Heavy-Object-Beitrag

Das Animationsstudio J.C.Staff (bekannt für ihre Werke wie z. B. »Food Wars! Shokugeki no Soma«, »Prison School« und »Toradora!«) veröffentlichte 2015 den Anime »Heavy Object«. In Deutschland wurde die Serie von KSM Anime lizenziert und erscheint am 19. Juni 2017 in einem Sammelschuber auf DVD und Blu-ray. Wir durften uns für euch vorab die Blu-ray-Version des ersten Volumes von »Heavy Object« ansehen. Ob uns die Kämpfe rund um Milinda Brantini und ihren beiden Kameraden Qwenthur und Havia gegen die feindlichen Objects überzeugen konnte, erfahrt ihr in unserer Review.

Heavy-Object-BD
Jahr:Japan, 2015
Genre:Action, Mecha, Sci-Fi, Military
Publisher:KSM Anime
Laufzeit:ca. 142 Minuten
FSK:12
Ton:DTS-HD MA 5.1
Sprachen:Deutsch, Japanisch
Untertitel:Deutsch
Episoden:01-06

heavy object

In einer nicht allzu fernen Zukunft führen vier Allianzen unentwegt Krieg gegeneinander, die sie mit den sogenannten Heavy Objects, riesigen menschengesteuerten Maschinen führen. Bei einer dieser Schlachten wird das Heavy Object von Milinda Brantini zerstört und sie selbst wird von der Faith Organisation gefangen genommen. Ihre Kameraden Qwenthur und Havia beschließen trotz des Rückzugsbefehls, ihre Kameradin zu retten und stellen sich den Feinden und ihrem scheinbar übermächtigen Heavy Object…

Meiner Meinung nach hat sich KSM Anime mit der Anime-Adaption von Kazuma Kamachis (Story) und Nagiryos (Zeichnung) gleichnamiger Light-Novel-Reihe einen recht amüsanten und auch actionlastigen Anime gesichert, der mich persönlich in den ersten sechs Episoden von sich überzeugen konnte.

Qwenthur und Havia begeben sich trotz des Rückzugsbefehls auf den Weg zu Oberleutnant Milinda, um sie aus der Gefangenschaft der Faith Organisation zu befreien. Qwenthur, ein Austauschstudent aus dem gewöhnlichen Volk, schaltet mit seiner Waffe die ersten feindlichen Soldaten aus und mithilfe von Havia, einem Adligen Radaranalytiker, gelingt es ihm die Prinzessin zu befreien.

Damit ihrer Gruppe aus der Basis der Rückzug gelingt, beschließen die drei den anderen etwas Zeit zu beschaffen und stellen sich alleine gegen den Heavy Object des Feindes, dem Water Strider. Sie infiltrieren gemeinsam die Basis des Feindes und Qwenthur befestigt eine Bombe an den Einzelteilen des Water Stride, da dieser nach 12 Stunden Einsatz gewisse Einzelteile austauschen muss.

Die drei werden jedoch vom Feind entdeckt und die Lage scheint aussichtslos zu sein, aber Qwenthur gelingt es mit der angebrachten Bombe als erster Mensch alleine einen Object zu besiegen.

deutsche umsetzung

Die deutsche Synchronisation von »Heavy Object« konnte mich in den ersten sechs Episoden sehr von sich überzeugen. Für mich wurde der Hauptcast sehr passend besetzt und überzeugt stimmlich auf ganzer Linie. Nebencharaktere gab es in diesem Volume recht wenige, aber auch diese wurden meiner Meinung nach optimal besetzt. Bis jetzt ist mir keine Stimme negativ aufgefallen.

Für die deutsche Umsetzung beauftragte KSM Anime die Kaarster G&G Studios. Das Studio übernahm z. B. auch für die Anime-Serien »God Eater« und »Trinity Seven« die deutsche Synchronisation. Jörn Friese (Photo Kano, God Eater) übernahm dabei das Dialogbuch sowie die Dialogregie.

In den Hauptrollen waren Sarah Tkotsch (Kaori Fujimiya, One Week Friends) als Milinda Brantini, Dennis Saemann (Raku Ichijō, Nisekoi) als Qwenthur Barbotage, Johannes Wolko (Yoichi Saotome, Seraph of the End) als Havia Winchell und Milena Karas (Koko Hekmatyar, Jormungand) als Frolaytia Capistrano zu hören.

Ihr könnt euch »Heavy Object« in deutscher Synchronisation oder aber auch in der Originalfassung mit deutschen Untertiteln ansehen. Die Untertitel hier sind weiß gefüllt und schwarz umrandet. Leider gleichen diese weitestgehend der deutschen Synchronisation.

bild und animation

Die Anime-Adaption von »Heavy Object« entstand im Animationsstudio J.C.Staff (»Food Wars! Shokugeki no Soma«, »Prison School« und »Toradora!«) unter der Regie von Takashi Watanabe (Demon King Daimao). Unterstützt wurde er dabei von Chikara Sakurai (Little Busters!). Die 24-teilige Anime-Adaption von »Heavy Object« basiert auf die gleichnamige Light-Novel-Reihe von Kazuma Kamachi (Story) und Nagiryo (Zeichnung) und adaptiert wurden drei Bände der Reihe. Das Charakterdesign kam von Atsuko Watanabe (Piace: Watashi no Italian), die sich nach dem Konzept von Nagiryo richtete.

Bei KSM Anime erscheint die Serie auf Blu-ray im Format 16:9 mit einer Auflösung von 1920 x 1080. »Heavy Object« kann sich definitiv sehen lassen. Die Bilder sind gestochen scharf und die Farben sehr kräftig. Animationstechnisch konnte mich die Serie auch sehr von sich überzeugen. Bei der Darstellung der Objects entschied man sich CGI zu verwenden. Das verwendete CGI harmoniert meiner Meinung nach sehr gut mit der 2D-Welt.

soundtrack

Für den Soundtrack der Serie waren Keiji Inai (DanMachi) und Maiko Iuchi (Rewrite) zuständig. Die beiden haben meiner Meinung nach eine solide Arbeit in diesem Bereich erbracht. Die Action-Szenen wurden mit sehr passenden Musikstücken untermalt und gaben den Kämpfen der Objects das gewisse etwas.

In der ersten Episode der Serie wird das Opening »One More Chance!!« von der alternativen Rockband »ALL OFF« (Ending »Mob Psycho 100«) als Ending benutzt. Von der zweiten bis zur sechsten Episode bekommen wir es als Opening zu hören. Hinweis: Das Video lässt sich trotz des verwirrenden Vorschaubildes problemlos abspielen.

Der Ending-Song trägt den Titel »Dear Brave« und stammt aus der Feder von Sukoppu. Gesungen wird der Song von Kano (Ending »DanMachi: Sword Oratoria«).

review_ksm

verpackung und extras

KSM Anime veröffentlicht »Heavy Object« in insgesamt vier Volumes auf DVD und Blu-ray. Das erste Volume erscheint zudem mit einem Sammelschuber, der Platz für alle vier Volumes bietet. Das Cover des ersten Volumes ziert Milinda Brantini. Auf der Vorderseite des Sammelschubers sehen wir ebenfalls Milinda Brantini sowie Havia Winchell, Qwenthur Barbotage und Frolaytia Capistrano. Auf der Rückseite des Schubers sind erneut alle vier Charaktere abgebildet. Der FSK-Sticker befindet sich direkt auf dem Schuber und kann abgelöst werden.

Als Extras gibt es ein 11-seitiges Booklet sowie eine Postkarte, auf der Milinda Brantini abgebildet ist. Auf der Disc gibt es als Extra den Opening- und Ending-Song, eine Bildergalerie sowie Trailer.

fazit

Mit »Heavy Object« hat sich KSM Anime einen recht amüsanten und auch actionlastigen Anime gesichert, der mich persönlich in den ersten sechs Episoden von sich überzeugen konnte. Die Aktionen der beiden männlichen Hauptcharaktere und ihre Aussagen sind lustig zu verfolgen und die Kämpfe der Objects gefielen mir sehr.

Die deutsche Synchronisation befindet sich im ersten Volume meiner Meinung nach auf einem recht guten Niveau. Der Hauptcast konnte mich stimmlich total in ihren Rollen überzeugen und auch die Dialoge waren gut. Besonders positiv hervorzuheben ist, dass das verwendete CGI bei den Objects sehr gut mit der 2D-Welt harmoniert und sich definitiv sehen lassen kann.

Ich kann »Heavy Object« nur jedem weiterempfehlen, der gerne einmal wieder einen Mecha-Anime mit einer guten Portion Comedy und etwas Ecchi sehen möchte.

©2015 Kazuma Kamachi/PUBLISHED BY KADOKAWA CORPORATION ASCII MEDIA WORKS/ PROJECT HO
© KK/KC AMW/PHO
© 2017 KSM GmbH – Alle Urheber- und Leistungsschutzrechte vorbehalten.

Heavy Object – Volume 1

44,99 €
7,3

Handlung

6.0/10

Konzept

6.5/10

Deutsche Umsetzung

7.5/10

Bild und Animation

8.0/10

Soundtrack

8.0/10

Verpackung und Extras

7.5/10

POSITIV

  • Soundtrack
  • Bild und Animation
  • Deutsche Synchronisation

NEGATIV

  • Untertitel gleichen dem deutschen Dialogbuch

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