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»Death Note«-Schöpfer äußern sich zum Netflix-Live-Action-Film

Im letzten Monat feierte die Netflix-Live-Action-Adaption von »Death Note« ihre Weltpremiere auf der San Diego Comic-Con und auch wenn Willem Dafoe als Ryuk überwiegend positiv bei den Fans ankam, wurden der Cast, das Setting und die Story-Unterschiede häufig kritisiert. Nun äußerten sich auch die beiden »Death Note«-Schöpfer Tsugumi Ohba und Takeshi Obata zur neuen Verfilmung.

Nach dem Film sagte Ohba: »Der Film war interessanter als ich erwartet habe. Jedes Stück davon ist hochqualitativ und wirklich schick. Es ist definitiv Hollywoods ‚Death Note‘. Ich denke, eine Vielzahl von Menschen können den Film genießen, nicht nur Fans, denn es gibt Teile, die dem ursprünglichen Werk folgen, aber auch Unterschiede.«

»Ich hoffe, dass Menschen in Übersee, die ‚Death Note‘ vorher noch nicht kannten, es nun auf Netlix genießen können«, kommentierte Obata. »Adam Wingards visuelle Schönheit und spannende Richtung sind herrlich und erschaffen einen A-Klasse-Thriller. Das ist die Art von ‚Death Note‘, die ich auch zeichnen möchte.« Tatsächlich veröffentlichte der »Death Note«-Zeichner bereits ein Bild zur Verfilmung, das ihr hier findet.

»Death Note« wird ab dem 25. August weltweit bei Netflix zu sehen sein.

Trailer:

Quelle: ANN

13 Kommentare

  1. Das mag ja deren Meinung sein, aber nichts kommt an das Original ran. Selbst die japanischen Realverfilmungen von Death Note waren bedeutend besser als dieser verwestlichte Mist.

    • Was ist so schlimm an »Verwestlichung«? Die haben sich die Rechte gekauft, die können damit machen was sie wollen. Die hätten da ne Komödie draus machen können, wenn sie Bock drauf hätten. Und ist ja interessant, dass du den Film scheinbar schon gesehen hast und dir eine Meinung darüber bilden konntest. Kommst du aus der Zukunft?

      Diese grundsätzliche live action hass ist einfach lächerlich.

      • Ich verstehe zudem nicht warum viele Fans immer stumpfe 1:1 Umsetzungen haben möchten und jede Abweichung direkt als schlecht betiteln. Was bringt es mir wenn es strickt nach Original geht, wofür sollte ich den Film oder eine Serie dann überhaupt schauen wenn ich doch sowieso genau weiß, was darin vorkommt? Ist genauso bei Manga-Adaptionen, da wird die Qualität eines Anime viel zu oft aufgrund der nähe zum Original bewertet, jede Abweichung, egal ob sie nun gut oder schlecht ist, wird dem Anime negativ angerechnet.
        Viele vergessen scheinbar auch, dass das Original durch solche Verfilmungen nicht vernichtet wird sondern parallel weiter existiert.

        • Ich persönlich bin komplett dagegen. Ich will keine Live-Verfilmungen. Mir reicht es vollkommen, wenn der Manga genau einmal vernünftig umgesetzt wird, danach brauch ich nix mehr. Mal ganz von der Qualität abgesehen, hab ich den Dragonball-Film nicht gebraucht, hab ich den Attack on Titan Film nicht gebraucht, und brauche ich auch den FMA Film nicht. Wir haben von allem vernünftige Umsetzungen bekommen auch wenn es bei FMA einen zweiten Anlauf gebraucht hat(auf die Story bezogen, nicht die Qualität), also brauchen wir nicht noch weitere Umsetzungen.
          Ich bin auch der Meinung, dass wir keine Live-Version von One Piece brauchen.
          Ich bin grundsätzlich gegen die Idee, dass alle möglichen Sachen unbedingt Neu- oder Realverfilmungen brauchen. Meistens ist es sowieso nur weil Hollywood auf mehr Geld aus ist(Beispiel: das Remake von Verblendung)

          • Und was hindert dich daran die Filme einfach zu ignorieren, dir wird das Original schließlich nicht weggenommen?

          • Der Hintergrund bei Verblendung war, dass die USA bei Filmen keine Synchros machen.
            Ausländische Titel kriegt man dort nur als Omu zu sehen.
            Da dieser Film und die Geschichte, die ja bereits in der Buchvorlage, sehr beliebt zu sein schien, hat man sich entschieden, es für den amerikanischen Filmmarkt neu zu verfilmen.
            Wenn man sich die beiden Filme anschaut, merkt man auch, dass sie nahezu identisch sind, sogar die Lokalisierung in Schweden..es hat nur die Sprache gefehlt.

            Mal davon abgesehen, ich brauche eigentlich auch keine Live-Action Verfilmungen.
            Mir geht es gar nicht um die Geschichte, denn da finde ich es gut, wenn sie zum Original etwas variieren würde, sondern hautsächlich um das Bild und den Fantasiereichtum.
            1. Filme sind viel zu kurz, um so eine komplexe Geschichte zu erzählen.
            2. Man kann eine Real-Verfilmung niemals, so fantasiereich gestalten – ohne es überladen wirken zu lassen, was man zb beim GitS-Movie gesehen hat – wie man es gezeichnet machen kann und das ist bei mir der Grund, warum so etwas niemals an den Anime herankommen wird und ich mich dafür nicht interessiere.

        • Stimme dir zu:
          Das Gleiche kann man auch zu Mangas oder Buchvorlagen sagen:
          Ganz aktuell bei Game of Thrones:
          »Aber in den Büchern ist das nicht so!«

          Gutes Beispiel ist auch Akame ga Kill:
          »Das Ende aus den Mangas ist viel besser und stimmiger!«

          Ich frage mich auch, was es bringt, die absolut gleiche Geschichte wie in der Papiervorlage zu erzählen…
          Das wäre iwie redundand.
          Das klappt in meinen Augen sowieso nur, wenn die Vorlage schon abgeschlossen ist, wie FMA-Brotherhood oder Hellsing Ultimate, denn vorher weiss man gar nicht wie es weitergeht und teilweise muss man sich etwas neues dazudichten, wenn die Buchvorlage dem Film hinterher hinkt.
          Eine 1:1 Produktion lohnt sich am meisten bei sehr beliebten, gefragten Titeln, wie die, die ich oben beschrieben habe. Der FMA- und Hellsing-Anime hatten zudem beide einen Vorgänger, der sich ab einem bestimmten Punkt nicht mehr an den Manga gehalten hat.

          Es geht hier doch bei vielen um das Problem das einige sehen:
          Was ist tatsächlich Canon?
          Ich, für meinen Teil, kann mich auch an Geschichten erfreuen, die nicht Canon sind…

    • Sie wollen ja auch garnicht an das Original rankommen. Und müssen sie ja auch nicht,ich finde, der Film sieht gut aus.:)

  2. Ich muss dazu sagen, dass sich »das Wort« der Erschaffer genauso wischiwaschi anhört, wie die gemeinsame Pressemitteilung eines Sponsors mit seinem Partner,
    alá:
    »Wir sind froh und stolz die Zusammenarbeit mit XYZ anzukündigen. Diese Partnerschaft gibt uns die Möglichkeit blablabla zu machen und unsere Marktstellung auszubauen, zu expandieren. Mit diesem Schritt sehen wir uns für die Zukunft gut aufgestellt!«

    Blablabla..Gedöns..ich kann sowas nicht mehr hören!

  3. Nun wer etwas zwischen dne zeilen lesne kann mekrt wirklich begeistert sind vorallem bei Ohbas Kommentar.

  4. Ich finde man braucht sich nicht über die »Verwestlichung« zu beschweren, man weiss von vorne herein dass es keine japanische Verfilmung ist, und so ist dann auch eigentlich klar dass der Inhalt dann auch vom Original abweicht. Und wenn es einen so sehr stört, dann schaut man es sich einfach nicht an. Ich hätte den Film auch lieber etwas »japanischer«, etc. , aber so lange sie nicht die Story komplett umkrempeln, schau ich es mir trotzdem an. Und wenn sogar der Autor den Film nicht mal so schlecht findet, kanns ja nicht so schlimm werden.

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