Heavy Object – Volume 4 | Blu-ray

Achtung: Die Aussagen in dieser Rezension reflektieren lediglich die persönliche Meinung des Autors und nicht die von Anime2You und seiner Partner.

Das Animationsstudio J.C.Staff (bekannt für ihre Werke wie z. B. »Food Wars! Shokugeki no Soma«, »Prison School« und »Toradora!«) veröffentlichte 2015 den Anime »Heavy Object«. In Deutschland wurde die Serie von KSM Anime lizenziert und erscheint seit dem 19. Juni 2017. Wir durften uns für euch die Blu-ray-Version des vierten und gleichzeitig letzten Volumes ansehen. Ob uns die Kämpfe rund um Milinda Brantini und ihren beiden Kameraden Qwenthur und Havia gegen die feindlichen Objects am Ende überzeugen konnten, erfahrt ihr in unserer Review.

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Jahr:Japan, 2015
Genre:Action, Mecha, Sci-Fi, Military
Publisher:KSM Anime
Laufzeit:ca. 142 Minuten
FSK:12
Ton:DTS-HD MA 5.1
Sprachen:Deutsch, Japanisch
Untertitel:Deutsch
Episoden:19-24

heavy object

Mit Indigo Plasmas Verrat droht ein Bürgerkrieg im Legitimate Kingdom. Den Freunden wird schnell klar, dass City Slicker dahinter steckt. Zusammen mit zwei weiteren Objects versuchen sie, die Oberhand zu gewinnen, aber sie werden in eine Falle gelockt und ausgeschaltet. Sie schaffen es dennoch durch eine List, City Slicker zu überwältigen. Doch auf ihrer letzten Mission wird Baby Magnum gehackt und manipuliert, sodass Milinda ihre Freunde angreift. Qwenthur setzt alles daran um sie aufzuhalten, aber das ist leichter gesagt als getan.

Meiner Meinung nach hat sich KSM Anime mit »Heavy Object« einen recht amüsanten und auch actionlastigen Anime gesichert, der mich persönlich auch im vierten und gleichzeitig letzten Volume von sich überzeugen konnte.

Die Anime-Adaption von »Heavy Object« basiert auf die gleichnamige Light-Novel-Reihe von Kazuma Kamachi (Story) und Ryou Nagi (Zeichnung), die seit Oktober 2009 bei ASCII Media Works »Dengeki Bunko«-Magazin in Japan erscheint. Die Reihe umfasst bis zum heutigen Tag insgesamt vierzehn Bände.

In Japan lief die Serie in der Herbst-Season 2015 vom 3. Oktober 2015 bis zum 26. März 2016 auf dem Sender Tokyo MX und einige Tage später auch auf den Sendern TV Aichi, MBS, BS11 und AT-X. Die zweiundzwanzig Episoden der Serie adaptieren die ersten drei Bände der Light-Novel, während die letzten beiden Episoden eine eigens für den Anime geschriebene Handlung besitzen.

Die Light-Novel-Reihe erhielt in Japan auch einige Manga-Adaptionen, die hierzulande noch von keinem deutschen Verlag lizenziert und veröffentlicht wurden.

deutsche umsetzung

Dem deutschen Sprechercast gelang es auch in den letzten Episoden von »Heavy Object« mich in ihren jeweiligen Rollen weitestgehend zu überzeugen. Die Synchronsprecher lieferten bis zuletzt eine sehr gute Arbeit ab – besonders der Hauptcast. Im Großen und Ganzen gefiel mir die deutsche Umsetzung von »Heavy Object« in Betrachtung aller Episoden sehr gut.

Für die deutsche Umsetzung beauftragte KSM Anime die Kaarster G&G Studios. Das Studio übernahm z. B. auch für die Anime-Serien »God Eater« und »Trinity Seven« die deutsche Synchronisation. Jörn Friese (»Photo Kano«, »God Eater«) übernahm dabei das Dialogbuch sowie die Dialogregie. Den kompletten Sprechercast der Serie seht ihr unten in den zwei Screenshots.

Ihr könnt euch »Heavy Object« in deutscher Synchronisation oder aber auch in der Originalfassung mit deutschen Untertiteln ansehen. Die Untertitel hier sind weiß gefüllt und schwarz umrandet. Leider gleichen diese weitestgehend der deutschen Synchronisation.

bild und animation

Die Anime-Adaption von »Heavy Object« entstand im Animationsstudio J.C.Staff (»Food Wars! Shokugeki no Soma«, »Prison School« und »Toradora!«) unter der Regie von Takashi Watanabe (»Demon King Daimao«). Unterstützt wurde er dabei von Chikara Sakurai (»Little Busters!«). Das Charakterdesign kam von Atsuko Watanabe (»Piace: Watashi no Italian«), die sich nach dem Konzept von Nagiryo richtete.

Bei KSM Anime erscheint die Serie auf Blu-ray im Format 16:9 mit einer Auflösung von 1920 x 1080. Als Zuschauer dürfen wir uns auch in den letzten Episoden der Serie auf einige Action-Szenen freuen, die fabelhaft in Szene gesetzt wurden. Die Farben waren wie gewohnt wiedermal schön kräftig und das Bild an sich erneut gestochen scharf. Bei der Darstellung der Objects entschied man sich CGI zu verwenden. Das verwendete CGI harmoniert meiner Meinung nach weiterhin sehr gut mit der 2D-Welt.

soundtrack

Für den Soundtrack der Serie waren Keiji Inai (»DanMachi«) und Maiko Iuchi (»Rewrite«) zuständig. Die beiden haben die gesamte Serie über eine solide Arbeit geleistet. Die Action-Szenen wurden allesamt mit sehr passenden Musikstücken untermalt und gaben den Kämpfen der Objects das gewisse etwas. In der letzten Episode von »Heavy Object« gab es diesmal kein Opening zu sehen.

Von der dreizehnten bis zur dreiundzwanzigsten Episode begleitet uns als Opening der Song »Never Gave Up« von der alternativen Rockband »ALL OFF« (Ending »Mob Psycho 100«).

Der Song »Kawaranai Tsuyosa« von der japanischen Synchronschauspielerin und Sängerin »Yuka Iguchi« begleitet uns von der dreizehnten bis zur letzten Episode der Serie als Ending. »Yuka Iguchi« sang z. B. den Opening-Song zur Serie »DanMachi«.

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verpackung und extras

»Heavy Object« erschien bei KSM Anime in insgesamt vier Volumes auf DVD und Blu-ray. Das erste Volume erschien zudem mit einem Sammelschuber, der Platz für alle vier Volumes bietet. Das Cover des letzten Volumes zieren diesmal die vier Hauptprotagonisten der Serie mit der FSK-Angabe. Es gibt auch ein Wendecover ohne die FSK-Angabe. Als Extras hat KSM Anime dem vierten Volume ein zwölfseitiges Booklet beigelegt. Auf der Disc gibt es neben einer Bildergalerie noch einige Trailer.

fazit

In diesem Volume endet nun die Geschichte in »Hevay Object« und wir müssen uns von unseren humorvollen und sympathischen Protagonisten verabschieden. Die Light-Novel-Reihe, die das Original des Animes ist, läuft in Japan noch und erzählt die Geschichte weiter. In den letzten beiden Episoden schlägt der Anime im Vergleich zur Light-Novel eine andere Richtung ein.

Im letzten Volume von »Heavy Object« dürfen wir uns auf einige gut animierte Action-Szenen und eine spannende Handlung und Entwicklung freuen. Besonders dramatisch war der Part, als Qwenthur und Havia schwer verletzt wurden und Qwenthurs Herz sogar für einige Sekunden stillstand. Seinen Humor verlor die Serie jedoch auch in diesen Momenten nicht und hält eine gute Balance zwischen Comedy und Action.

Im Großen und Ganzen gefiel mir die Anime-Serie sehr und konnte mich in jeder Episode mit seinem Humor und vor allen in seinen Action-Szenen unterhalten. Daher kann ich »Heavy Object« nur jedem Anime-Fan wärmstens weiterempfehlen.

©2015 Kazuma Kamachi/PUBLISHED BY KADOKAWA CORPORATION ASCII MEDIA WORKS/ PROJECT HO
© KK/KC AMW/PHO
© 2018 KSM GmbH – Alle Urheber- und Leistungsschutzrechte vorbehalten.

Heavy Object – Volume 4

39,99 €
7,6

Handlung

6.5/10

Konzept

7.5/10

Deutsche Umsetzung

8.5/10

Bild und Animation

8.5/10

Soundtrack

8.0/10

Verpackung und Extras

6.5/10

POSITIV

  • Soundtrack
  • Bild und Animation
  • Deutsche Synchronisation

NEGATIV

  • Weitestgehend Dubtitles

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