»Drifters«: Deutscher Sprecher von Nobunaga Oda

Schon vor geraumer Zeit gab Universal Pictures Germany bekannt, dass man die Serie »Drifters« hierzulande auf DVD und Blu-ray veröffentlicht wird. Mittlerweile wurde auch der deutsche Sprecher eines weiteren wichtigen Charakters enthüllt.

Demzufolge wird Sven Brieger dem Charakter Nobunaga Oda seine Stimme leihen. Er war unter anderem in der Netflix-Serie »A.I.C.O. Incarnation« als Daisuke Shinoyama zu hören und vertonte außerdem Amon Ogata in »SWORDGAI The Animation«.

Für die deutsche Synchronisation von »Drifters« wurden die Berliner Oxygen Sound Studios (»Fairy Tail«) beauftragt, bei denen Jasmin Arnoldt (»Yosuga no Sora«) die Dialogregie übernimmt.

Die Serie erscheint voraussichtlich ab August 2018 hierzulande auf DVD und Blu-ray. Die Aufmachung der Volumes soll der von »The Heroic Legend of Arslan« und »Seraph of the End« ähneln. Genaue Details sind bisher noch nicht bekannt.

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Bisher bekannte Sprecher:
CharakterSynchronsprecher
Nobunaga OdaSven Brieger (Daisuke Shinoyama, A.I.C.O. Incarnation)
Jeanne d’ArcLaurine Betz (Yami, To Love-Ru: Trouble)

Darum geht es:
Der Samurai Shimazu Toyohisa wird aus der (für die japanische Reichseinigung sehr bedeutsamen) Schlacht von Sekigahara herauskatapultiert und findet sich in der Jetztzeit und vor dem Schreibtisch eines rätselhaften Beamten wieder. Doch er ist nicht allein in der neuen Zeit: Berühmte Persönlichkeiten (nicht nur) der japanischen Geschichte heißen hier Drifters und sollen gegen seltsame Wesen kämpfen, die die Welt in den Abgrund stürzen wollen. Mit dabei sind unter anderem auch Oda Nobunaga, Jeanne d’Arc, Hannibal und Scipio.

Quelle: AnimaniA / Synchronkartei

Kommentare

12 Kommentare und Antworten zu "»Drifters«: Deutscher Sprecher von Nobunaga Oda"

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Mana
Gast

Interessant, haben sie also doch etwas auf die Kritik gehört und sind zumindest zu einem etwas andere Studio…obwohl das ja immer noch günstiger ist und anderes sicher genauso drin wäre. Frag mich ja langsam was überhaupt mit den wenigeren weiteren Folgen von Arslan ist, die ja nach der erste Staffel noch kamen.

shinji
Gast

Eine Frage:
Woher kommt deine Erkenntnis, dass sie „günstiger“ wären?
Hast du in deren Auftragsbücher geschaut oder mit am Verhandlungstisch gesessen?
Nur so aus Neugier 🤔

Guts
Gast

Kommt doch ganz drauf an mit welchen anderen Studios Mana da vergleicht, wenn ich Oxygen z. B. mit führenden dt. Studios wie die Berliner Synchron vergleiche ist es kein Hexenwerk zu wissen welches der beiden nun günstiger ist. Wir brauchen uns jetzt auch nichts vormachen und denken, Oxygen würde in der oberen Preisklasse mitspielen, dafür braucht man wirklich keine Auftragsbücher.

Kiko
Gast

Hast du beide Studios mal gefragt, wie viel Gage sie für ein Projekt, in dem Fall einen Anime, benötigen?

Guts
Gast

Wozu? Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass ein Studio wie Berliner Synchron – welches große Hollywoodfilme fürs Kino vertont – billiger ist als ein Studio welches hauptsächlich B-Movies und Animes bearbeitet?
Ich sage nicht, dass Oxygen billig ist, ich sage nur, dass sie nicht zu den ganz teuren Studios gehören. Dafür braucht man doch nur eins und eins zusammenzählen. Verstehe nicht wie man so etwas offensichtliches überhaupt noch mit offiziellen Infos bestätigt haben will. Wir reden hier schließlich nicht über einen Vergleich zwischen Oxygen, RRP oder Kölnsynchron, wo die Sache nicht ganz so klar ist.

Kiko
Gast

Moment. Aber ging es hier nicht um Animeserien? Wozu dann überhaupt ein Vergleich mit einem Studio, welches solche Produktionen gar nicht bearbeitet? Mana sprach doch davon das »anderes« drin wäre. Ist »anderes« dann ein Studio wie die Berliner Synchron? Und wenn ja, warum sollte ich dich oder euch dann nicht danach fragen, warum ihr davon ausgeht, dass Publisher bei so einem Studio mehr zahlen würden? Warum wird auf den Studios rumgeritten (und damit meine ich auf allen, so wie es im Synchronforum scheinbar auch üblich ist) und nicht mal ein Wörtchen über die Publisher verloren?

Kiko
Gast

Beziehungsweise, lass es mich anders formulieren: Warum wird hier abgelästert wie »billig« Synchronstudios sind, die Animes bearbeiten? Und warum wird davon ausgegangen, wenn ein Studio, welches auch »krassere« Produktionen übernimmt, gleichzeitig mehr Budget auch bei dem Anime bedeutet?

Guts
Gast

Gegenfrage: Warum sollte ein Synchronstudio eine Ausnahme machen und ausgerechnet für Anime weniger Geld verlangen?
Im Grunde ist es also egal ob Realfilm, Serie oder Anime, überall braucht man die gleichen Personen (Sprecher, Regie, Autor, Cutter etc.) somit sind die Kostenpunkte auch ähnlich und danach wird kalkuliert.

»Und warum wird davon ausgegangen, wenn ein Studio, welches auch »krassere« Produktionen übernimmt, gleichzeitig mehr Budget auch bei dem Anime bedeutet?«
Weil sich diese Studios nicht unter Wert verkaufen. Die haben ihre Preise und damit muss der Auftraggeber (Publisher) nun mal klar kommen. Wenn dem Publisher das zu teuer ist gehen sie halt zu einem günstigeren Studio. Deswegen werden auch so selten bei den großen Studios Animes synchronisiert, weil den Publishern das zu teuer ist.

Kiko
Gast

Ich weiß es nicht, darum frage ich dich ja. Ich finde es auch nicht gut, dass da, laut euren Aussagen hier bei Anime2you, weniger Budget für vorhanden seien soll. Worauf ich nur hinaus möchte ist: Warum wird dann immer über auf Studios geschimpft, dass sie so billig seien, statt einfach direkt den Publisher damit zu konfrontieren, dass man sich wünscht, dass mehr Gagen gezahlt werden? Was macht die Synchros so billig aus deiner Sicht? Würde eines der sogenannten »günstigen Studios« deiner Meinung nach BESSERE Synchronisationen abliefern, wenn mehr Budget da wäre. Denn, soweit ICH weiß, bekommen die Sprecher in den Studios so ziemlich die gleichen Gagen, oder ist das falsch? Das heißt also, die Studios sparen an anderer Stelle! Da du so gut informiert bist, magst du mir da vielleicht auf die Sprünge helfen, Guts? WO fehlt denn das Budget genau? Ich meine, es muss dann ja ein Grund geben, warum einige Studios super Produktionen haben, dann aber auf der anderen Seite Animes mit, ich zitiere, schlechten/billigen Synchros produzieren. Wie kommt das? Ich frage, weil es mich wirklich interessiert. Aus meiner Sicht, und was weiß ich schon, ich schaue gerne Serien und habe halt meine Meinung zu den einzelnen Synchros, sind die meisten Animesynchros sogar recht gelungen (bis auf Serien wie u. a. Chobits). Mir persönlich ist das Dialogbuch sehr wichtig, aber ich würde mir jetzt nie ein Urteil erlauben, welche Studios wie günstig sind und aus welchen Gründen. Das gilt übrigens auch für die Sprecher, die ja wohl am wenigstens für all das können. Aber ich bin sehr interessiert da mehr zu erfahren, also bin ich neugierig auf eine Antwort von dir.

Guts
Gast

»Warum wird dann immer über auf Studios geschimpft, dass sie so billig seien, statt einfach direkt den Publisher damit zu konfrontieren, dass man sich wünscht, dass mehr Gagen gezahlt werden?«
Indirekt tun wir das doch. Zu sagen, dass dieses und jenes Studio zu billig ist, bedeutet gleichzeitig auch, dem Publisher zu sagen, ihr stellt zu wenig Budget zur Verfügung.

»Würde eines der sogenannten »günstigen Studios« deiner Meinung nach BESSERE Synchronisationen abliefern, wenn mehr Budget da wäre.«
Natürlich. Aber wozu dann noch zu den billigeren Studios gehen wenn du dann auch direkt zu den teuren gehen könntest 😉

»Denn, soweit ICH weiß, bekommen die Sprecher in den Studios so ziemlich die gleichen Gagen, oder ist das falsch?«
Ist schon richtig. Aber dennoch hat jeder Sprecher seinen »Marktwert« und verlangt auch andere Grundgagen (Also quasi der Betrag, der fällig wird nur damit der Sprecher die Rolle spricht. Dazu kommt dann noch die übliche Gage pro Take). Da ist also ein Tommy Morgenstern ohne überhaupt einen Satz gesprochen zu haben teurer als ein Sprecher, der gerade noch in seinen Anfangszeiten steckt. Da können erfahrene Sprecher also durchaus mal mehr Geld kosten.

»Das heißt also, die Studios sparen an anderer Stelle! Da du so gut informiert bist…«
So gut informiert bin ich jetzt nicht, gibt hier andere, die deutlich mehr Einblicke haben…
Aber grundlegend: Besonders pfiffige Studios (nicht im positiven Sinne) streichen einfach Personal (bekanntes Beispiel der Cutter, wurde sogar bei GATE von anderen Synchronsprechern öffentlich kritisiert) um Geld einzusparen. Auch verlangt nicht jede Regie oder jeder Dialogbuchautor gleich viel Geld, da besteht also auch Sparpotential. Auch wird man sicher den ein oder anderen Euro sparen können, wenn man Anfänger oder Sprecher nimmt, die kaum gesprochen haben und sich erst einmal hocharbeiten müssen. Auch spielt die Zeit eine große Rolle, wenn du zwei anstatt nur einen Film in der gleichen Zeit synchronisierst sparst du natürlich auch Geld. Tut der Qualität aber alles andere als gut, Fehler passieren häufiger, man nimmt sich weniger Zeit einen Take ordentlich einzusprechen, die Abmischung (also technische Qualität) ist dann auch nicht die beste, etc.

»Ich meine, es muss dann ja ein Grund geben, warum einige Studios super Produktionen haben, dann aber auf der anderen Seite Animes mit, ich zitiere, schlechten/billigen Synchros produzieren.«
Welches Synchronstudio hat denn super Produktionen und verkackt es dann plötzlich bei Anime? Mir fällt keins ein.
Es ist ja so, ein Studio, welches schlecht Anime synchronisiert wird auch andere Sachen schlecht synchronisieren. Du trennst Anime zu sehr vom Rest, dabei wird das von den Studios eigentlich ähnlich behandelt. Würdest du z. B. zu dem Synchronstudio gehen welches die Star Wars oder Marvel-Filme synchronisiert, dann bekommst du auch für einen Anime Top-Qualität geboten. Sieht man ja bei den Ghibli-Filmen, die wurden auch bei renommierten Studios synchronisiert und die Synchros klingen nicht schlechter als die der Realfilme. Oder Death Parade, das Studio hat sehr lange nichts mehr mit Anime zu tun gehabt. Die Synchro klang aber genauso gut wie von deren Serien oder Filmen.
Du meintest doch mit »Studio« das Synchronstudio oder eher den Verlag bzw. Publisher?

Kiko
Gast

»Indirekt tun wir das doch. Zu sagen, dass dieses und jenes Studio zu billig ist, bedeutet gleichzeitig auch, dem Publisher zu sagen, ihr stellt zu wenig Budget zur Verfügung.«

Vielleicht ist indirekt aber nicht gut und man sollte das direkter machen, damit es nicht nur ewiges Geschimpfe gibt, was am Ende meist in ein Ohr rein und beim anderen wieder rausgeht. Die Sache ist nur, dass dann vermutlich auch die Preise der DVDs bzw. Blu-rays in die Höhe getrieben werden und die können sich Jugendliche oft jetzt schon kaum leisten.

»Natürlich. Aber wozu dann noch zu den billigeren Studios gehen wenn du dann auch direkt zu den teuren gehen könntest 😉«

Na ja, ich finde, dass diese Studios nicht unbedingt als billig beschimpft werden müssten. Denn, wenn sie mehr Geld zur Verfügung hätten, dann könnten sie ja sicher auch Regisseure und Autoren beschäftigen, die schon mehr Erfahrung haben und dementsprechend mehr verlangen, richtig? Heißt also, was die Studios in dem Fall billig macht ist eben das angebotene Budget des jeweiligen Publishers. Wenn immer alle einheitlich ablehnen würde, würde vermutlich mehr Geld fließen, oder? Aber da ist wieder das Problem, dass es, wie sicher in in jeder Branche, immer jemanden gibt, der es doch macht. Selbst für wenig Geld. Dennoch würde ich mir nicht herausnehmen zu urteilen, welche Studios sich für zu wenig Geld verkaufen und welche angemessene Preise aufrufen. Dafür kenne ich mich damit gar nicht genug aus. Du machst den Anschein, als wüsstest du da einiges, aber vieles sind vermutlich auch nur Spekulationen.

»Ist schon richtig. Aber dennoch hat jeder Sprecher seinen »Marktwert« und verlangt auch andere Grundgagen (Also quasi der Betrag, der fällig wird nur damit der Sprecher die Rolle spricht. Dazu kommt dann noch die übliche Gage pro Take). Da ist also ein Tommy Morgenstern ohne überhaupt einen Satz gesprochen zu haben teurer als ein Sprecher, der gerade noch in seinen Anfangszeiten steckt. Da können erfahrene Sprecher also durchaus mal mehr Geld kosten.«

Das leuchtet ein. Aber auf einer Convention sagte man mal, dass es auch hier einen Mindestlohn gibt. Wenn also jemand in Studio A spricht, aber auch in Studio B und bekanntermaßen sehr begehrt ist, weil er oder sie auch in Kinofilmen mitspricht, könnte ich jetzt nicht ausmachen, was das als Wert für das jeweilige Studio genau bedeutet. Aber es wird wohl sein, wie du gesagt hast, dass dann an anderen Positionen eingespart wird. Wenn ich das richtig verstanden habe, fangen Sprecher doch aber mit Gruppenaufnahmen an, so dass sie kleine Rollen mit wenig Sätzen oder wildes Geplapper, Anfeuern, oder ähnliches aufnehmen, oder? Dafür gibt es eine andere Gage. Aber wenn sie den Sprung zu großen Rollen geschafft haben, werden sie doch hoffentlich alle angemessene Preise verlangen. Würde unheimlich gerne mal in einem Tonstudio Mäuschen spielen. Überlege ein Praktikum zu machen, wenn es die Zeit zulässt.

»Welches Synchronstudio hat denn super Produktionen und verkackt es dann plötzlich bei Anime? Mir fällt keins ein.«

Mir eben auch nicht. Aber das ist es doch. Ich bin allgemein nicht so negativ eingestellt wie du, wenn ich an einige der aktuellen deutschen Synchronisationen denke. (..wenn ich das hier richtig recherchiert habe. Ich habe mir gestern, der Krankheit sei dank, ein paar alte Newsbeiträge durchlesen können, die sich auf deutsche Synchronisationen beziehen.) Daher habe ich auch versucht nachzuvollziehen, warum du welches Studio oder welchen Sprecher für billig erachtest. Ich finde es immer schöne konstruktive Kritik zu lesen, auch wenn die Studios oder Sprecher bestimmt gar nicht mitbekommen, dass hier so wild diskutiert wird, weil sie in ihrer Freizeit sicher nicht dafür interessieren, wie irgendwelche Serien ankommen, an denen sie gearbeitet haben oder in denen sie zu hören sind.

»Es ist ja so, ein Studio, welches schlecht Anime synchronisiert wird auch andere Sachen schlecht synchronisieren. Du trennst Anime zu sehr vom Rest, dabei wird das von den Studios eigentlich ähnlich behandelt. «

Dafür kenne ich mich zu wenig mit all den Studios aus, muss ich gestehen. Aber ich glaube ich fuchse mich da mal rein, habe Blut geleckt. Richtig miese Synchros habe ich auf Netflix auch schon gesehen, also Realserien oder -filme. Aber bei Anime bin ich, auch wenn du das nun vielleicht nicht gerne hörst, meist super happy, auch mit der Sprecherauswahl.

Ich weiß, das sprengt jetzt vielleicht den Rahmen hier, aber das Thema Synchronisation finde ich unheimlich spannend. Arbeitest du in dem Bereiche oder hast du das vor? Du scheinst dich gut damit auseinanderzusetzen.

Crazyfloh
Gast

Im März dieses Jahres hatte der Synchronsprecher Thorsten Münchow (Alucard bei Hellsing) bei Facebook gepostet das er den Schwarzen König bei Drifters seine Stimme leiht