Vorschau: DRAGON QUEST XI: Streiter des Schicksals

Achtung: Die Aussagen in dieser Vorschau reflektieren lediglich die persönliche Meinung des Autors und nicht die von Anime2You und seiner Partner.

Vor Kurzem veranstaltete Square Enix Europe ein Event, bei dem einige Presse-Vertreter eingeladen wurden, um zwei verschiedene Demo-Versionen von »DRAGON QUEST XI: Streiter des Schicksals« zu spielen. Dabei waren auch wir anwesend und haben uns ausgiebig mit dem Game auseinandergesetzt. Unsere Eindrücke findet ihr hier.

Das JRPG ist in Japan bereits seit dem 29. Juli 2017 für den Nintendo 3DS und die PlayStation 4 erhältlich. Hierzulande wird das Spiel am 4. September 2018 für die PlayStation 4 und den PC erscheinen. Eine Fassung für die Nintendo Switch soll zu einem späteren Zeitpunkt folgen.

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Idyllischer Start ins Abenteuer

Die Geschichte beginnt ähnlich wie viele andere JRPGs. Der Hauptcharakter findet heraus, dass es sich bei ihm um  die Reinkarnation des legendären „Lichtbringers“ handelt, weshalb er beschließt, aufzubrechen und die große Welt zu erforschen. Die Story wirkt anfänglich sympatisch und hat viel Humor. Vorkenntnisse sind dabei nicht erforderlich, da das Spiel mit Neueinsteigern im Hinterkopf entwickelt wurde.

Grafisch gesehen ist »DRAGON QUEST XI: Streiter des Schicksals« voll auf der Höhe der Zeit. An AAA-Produktionen, wie zum Beispiel »Final Fantasy XV« kommt es zwar nicht heran, aber dafür hat es einen wunderbar bunten und einmaligen Style. Die Charakter-Designs stammen, wie auch bei den anderen Titeln der Reihe, von niemanden geringerem als Akira Toriyama, der mit »Dragon Ball« eine der erfolgreichsten Manga-Serien der Geschichte erschuf.

Bereits in den kurzen Demos gab es auch einige Nebenmissionen, die am Anfang vor allem das Erforschen der Umgebung belohnten. Die Städte sind auch dementsprechend groß und beherbergen einige Überraschungen. Außerhalb von Städten kann man mit Hilfe eines Pferdes größere Distanzen schneller überwinden.

Insgesamt soll man alleine duch das Spielen der Hauptgeschichte laut dem Produzenten des Spiels bereits 60 bis 80 Stunden von dem RPG unterhalten werden. Wenn man auch die Side Quests und Minispiele meistern will, soll ein Durchgang sogar über 100 Stunden dauern.

Klassisches JRPG-Erlebnis

Das Kampfsystem wirkt recht klassisch und ist wie bei den Vorgängern rundenbasiert. Man kann sich zwischen verschiedenen Zaubern entscheiden, einen normalen Angriff ausführen oder Items verwenden. Dabei ist es möglich für jeden Charakter selbst die Aktionen auszuwählen, oder aber alles automatisch ablaufen zu lassen. Besonders bei anspruchsvolleren Kämpfen empfiehlt sich aber vor allem erstere Variante.

Zusätzlich wird man im Laufe des Spiels auch mit vielen Minispiele konfrontiert. In der Demo wurde zum Beispiel ein Pferderennen gezeigt, das zwar relativ simpel aber nichtsdestotrotz spaßig zu spielen war. Die Schlüssel zum Sieg waren hier das Finden des effizientesten Pfades zum Entlanggaloppieren und das Beibehalten einer hohen Geschwindigkeit, ohne die Ausdauer des Pferdes zu erschöpfen.

Fazit

Die ersten Stunden mit »DRAGON QUEST XI: Streiter des Schicksals« stimmen mich optimistisch. Im Gegensatz zur »Final Fantasy«-Reihe wurde hier auf eine weitreichende Modernisierung verzichtet. Es handelt sich um ein rundum klassisches JRPG-Abenteuer, voller charmanter Charakterer, einem komplexen, rundenbasierten Kampfsystem und bunten Artstyle. Alle, die diese Beschreibung anspricht, können mit diesem Spiel eigentlich nichts falsch maschen.