Game – Lust ohne Liebe – Band 2 | Manga

Achtung: Die Aussagen in dieser Rezension reflektieren lediglich die persönliche Meinung des Autors und nicht die von Anime2You und seiner Partner.

Seit 2015 erscheint beim »Love Jossie«-Magazin von Hakusensha die Romance-Reihe »Game – Lust ohne Liebe« (OT »Game – Suit no Sukima«) von Mai Nishikata und bis heute wurden insgesamt vier Bände in Japan veröffentlicht. Hierzulande sicherte sich der Altraverse-Verlag die Lizenz am Manga und veröffentlicht diesen seit April 2018. Wir durften einen Blick in den zweiten Band werfen. Ob uns das erotische Spiel zwischen Sayo und Kiriyama weiterhin überzeugen konnte, erfahrt ihr in unserer Review.

Jahr: Japan, 2015
Genre: Drama, Romance, Josei
Publisher: Altraverse
Mangaka: Mai Nishikata
Typ: Manga
Bände: bisher 4

game – lust ohne liebe

Das erotische Spielchen zwischen Sayo und Kiriyama schreitet weiter voran und die beiden begnügen sich immer wieder mit dem Körper des anderen. Eines Tages meldet sich Kiriyama auf der Arbeit krank. Sayo ist recht überrascht darüber, dass sogar jemand wie er eine Erkältung kriegen kann – Kiriyama scheint wohl auch nur ein Mensch zu sein. Als er jedoch drei Tage am Stück nicht zur Arbeit kommt, macht sich Sayo doch langsam sorgen. Sie überlegt sich ihm eine Nachricht zu senden, oder ihn ganz einfach direkt zu Hause zu besuchen und nach dem Rechten zu sehen. Aber Kiriyama ist ja kein Kind mehr, daher ist das nicht nötig. Doch Sayo kann es nicht sein lassen und tippt Kiriyama eine SMS, die sie jedoch versehentlich abschickt. In wenigen Sekunden erhält sie von ihm eine Antwort. Kiriyama bedankt sich für die SMS. Er wird in den nächsten Tagen wieder zur Arbeit kommen. Nach dieser SMS beschließt Sayo ihm doch einen kleinen Krankenbesuch abzustatten.

In Kiriyamas Wohnung angekommen, kümmert sie sich recht liebevoll um ihn. Kiriyama selbst – der ca. 38 Grad Fieber hat – kann seine inneren Gelüste nicht unterdrücken und küsst und umarmt Sayo. Er möchte das sie über Nacht bei ihm bleibt. Sayo selbst möchte am liebsten nur nach Hause. Als sie jedoch von Kiriyama die Worte »Ich freu mich, dass du gekommen bist« hört, wird sie recht rot im Gesicht. Langsam aber sicher verliebt sie sich in Kiriyama, was sie jedoch nicht wahrhaben möchte. Denn kann man den Worten von Kiriyama glauben, oder sind das nicht einfach nur leere Worte, sprich lügen?

mai nishikata

Mai Nishikata ist am 27. November geboren und feierte ihr Mangaka-Debüt mit ihrem Titel »Venus Capriccio« beim Hakusensha-Verlag im Jahr 2006. Ihr fünfteiliger Manga erschien hierzulande beim Egmont-Verlag und war zugleich ihr erstes Werk in Deutschland. Durch den Altraverse-Verlag erscheint mit »Game – Lust ohne Liebe« der zweite Titel von ihr bei uns. Im Juli erschien hierzulande zudem ihr Einzelband »Lip Smoke«.

Die Mangaka liebt besonders Tomaten-Pasta sowie Katzen. Sie besitzt einige als Haustiere und postet hin und wieder paar Bilder sowie Videos ihrer Vierbeiner auf ihrem Blog. Außerdem mag sie das Universum, die Sterne sowie das Meer.

veröffentlichung

»Game – Lust ohne Liebe« erscheint bei Altraverse im Taschenbuchformat 12 x 18,5 cm. Der zweite Band der Reihe weist insgesamt 192 Seiten auf und beinhaltet die Speile (Kapitel) fünf bis neun sowie ein Nachwort am Ende des Bandes. Die japanischen SFX hat der Verlag beibehalten und die deutschen Übersetzungen in unmittelbarer Nähe optisch passend gesetzt. Der zweite Band hat eine Leseempfehlung ab 16 Jahren.

>> Hier gelangt ihr zur Leseprobe von »Game – Lust ohne Liebe«

Bildquelle: Altraverse

fazit

Im zweiten Band von »Game – Lust ohne Liebe« bekommen wir als Leser weitestgehend nur den Geschlechtsakt zwischen Sayo und Kiriyama zu sehen. Was im ersten Band noch recht reizend war, find ich persönlich mittlerweile etwas öde. Die Mangaka hat zwar versucht das ganze mit etwas Drama und den aufkeimenden Liebesgefühlen von Sayo mehr Gewicht zu verleihen, aber bei mir kam das nicht wirklich an.

Neben der aktuell etwas öden Handlung, überzeugt Mai Nishikata wenigstens weiterhin mit ihren recht schönen Zeichnungen. Die Kollegen von Sayo tauchen auch wieder auf, aber genießen nur wenige Seiten. Der Fokus liegt stark auf den beiden Protagonisten und deren Geschlechtsakt.

Den weiteren Verlauf der Handlung kann man sich nun mehr als nur erahnen, was aus meiner Sicht doch etwas die Lesefreude bremst. Während mir Band 1 recht gut gefiel, schwächelt die Mangaka nun im zweiten Band. Bleibt nur zu hoffen, dass sie sich im dritten Band wieder fängt und der Handlung etwas Schwung gibt.

© Mai Nishikata 2016
© Altraverse GmbH – Hamburg 2018

Game – Lust ohne Liebe – Band 2

7,00 €
Game – Lust ohne Liebe – Band 2
7,3

Handlung

6.5 /10

Konzept

7.0 /10

Lesefluss

8.0 /10

Zeichnungen

8.0 /10

Veröffentlichung

7.0 /10

POSITIV

  • Interessante Handlung
  • Gutes Charakterdesign