My Hero Academia – Volume 2 | Blu-ray

Achtung: Die Aussagen in dieser Rezension reflektieren lediglich die persönliche Meinung des Autors und nicht die von Anime2You und seiner Partner.

Am 15. Juni veröffentlichte Kazé das zweite Volume zur Anime-Umsetzung von »My Hero Academia«, die auf dem gleichnamigen Shonen-Hit von Kohei Horikoshi basiert. Wir haben uns die weiteren Folgen für euch angeschaut, und was wir davon halten, erfahrt ihr in unserem Review.

Jahr: Japan, 2012
Genre: Shonen
Publisher: KAZÉ Anime
Laufzeit: ca. 100 Minuten
FSK: 12
Bildformat: 1920x1080p
Ton: DTS HD MA 2.0
Sprachen: Deutsch, Japanisch
Untertitel: Deutsch
Episoden: Folge 06 – 09

my hero academia

Alles begann in der chinesischen Stadt Quing Quing mit der Geburt eines leuchtendes Babys. Danach kam es überall auf der Welt zu paranormalen Phänomenen. Die Zeit verging, doch der Grund blieb unbekannt, sodass irgendwann aus dem Paranormalen der Normalzustand und aus Träumen Realität wurde. Das Zeitalter der Supermenschen begann, in dem fast 80 Prozent der Weltbevölkerung Superkräfte entwickelt hatte. Natürlich haben viele die Gelegenheit beim Schopf gepackt und die Kriminalitätsrate stieg ins unermessliche. Die Welt wurde ins Chaos gestürzt, doch diese Entwicklung erlaubte auch die Geburt von Superhelden.

Der Schüler Izuku Midoriya möchte nichts sehnlicher als Superheld zu sein, aber er hat ein großes Problem. Er gehört zu den 20% der Menschheit die keinerlei Superkräfte, oder auch Macken, erhalten haben und ein Held zu werden erscheint für ihn so wie ein unmöglicher Traum. Sein größtes Idol ist der Held All Might, der als Symbol des Friedens angesehen wird und als mächtigster Held von allen gilt. Doch das er eines Tages ausgerechnet seine Spezialität erhalten sollte, hätte er sich nie im Leben träumen lassen. So beginnt sein Weg, der ihn zum größten aller Helden machen sollte.

Izuku hat es tatsächlich geschafft, die Aufnahmeprüfung für die Yuei-Akademie, Abteilung Superhelden, zu bestehen! Leider steht er aber schon am ersten Tag kurz davor, direkt wieder von der Schule zu fliegen. Weil er seine Spezialität „One For All“ noch nicht richtig einsetzen kann, landet er beim großen Eignungstest auf dem letzten Platz. Glücklicherweise verzichtet Klassenlehrer Aizawa aber doch darauf, Izuku sofort nach Hause zu schicken. Während der Wuschelkopf erleichtert erste Freundschaften mit „Zero Gravity“ Ochako und „Engine“ Tenya schließt, will er im Fach „Grundlagen der Heldenkunde“ beweisen, dass er sogar gegen den superstarken Katsuki bestehen kann. Mit dem festen Willen zu gewinnen und einer klugen Taktik gibt Izuku sein Bestes. Doch wird er im Kampf mit dem gegnerischen Team auch seine unkontrollierte Kraft einsetzen?

bild und animation

»My Hero Academia« basiert auf der gleichnamigen Mangareihe von Kohei Horikoshi, die hierzulande bei Carlsen Manga erscheint. In Japan wird die Serie bereits seit Juli 2014 im Weekly Shonen Jump veröffentlicht und läuft gerade in seiner dritten Staffel im TV, und auch auf Anime on Demand als Simulcast. Die Animation dazu übernahm das Studio Bones, die zuletzt auch für Werke wie »Mob Psycho 100« oder »A.I.C.O. Incarnation« verantwortlich waren.

Mit Bones hat man sich meiner Meinung nach das perfekte Studio für die Umsetzung gesucht. Man sieht der Serie die Erfahrung der Macher an, die den Manga mit viel Detailverliebtheit adaptiert haben. Besonders die Umsetzung der Charakterdesigns und die Umsetzung der Kämpfe konnten mich überzeugen. Das Bild wird in 1080p ausgeliefert.

deutsche umsetzung

Die deutsche Vertonung von »My Hero Academia« übernahmen die G&G Studios in Kaarst. Für die Dialogregie war Jörn Friese verantwortlich, der hier auch bis auf ein paar kleinere Stolpersteinchen solide Arbeit geleistet hat.

Mit Sebastian Fitzner als Izuku Midoriya und Daniel Käder als Katsuki Bakugou hat man für die beiden Protagonisten solide und passende Sprecher gefunden. Auch Matti Klemm als All Might gefiel mir gut und konnte überzeugen. Leider gibt es auch ein paar kleinere Ausrutscher, die nicht so ganz passen wollen, sei wegen dem doch recht großen Cast der Serie jedoch verziehen. Wer dennoch lieber mit japanischem Ton schaut, bekommt gute Untertitel geboten.

soundtrack

Der Soundtrack von »My Hero Academia« stammt von Yuki Hayashi, der ein unglaublich gutes Gespür dafür hatte, wie man die Serie untermalen sollte. Seine Kompositionen schaffen es viel zur Atmosphäre beizutragen und schaffen es einen noch tiefer in die Welt von »My Hero Academia« zu ziehen. Dazu kommen der tolle Opening- und der Endingsong, die mich ebenfalls überzeugen konnten. Ersterer mit dem Titel »The Day« wird von der Band Porno Graffitti beigesteuert, die schon einiges im Anime-Bereich gemacht haben. Während das Ending mit dem sehr passenden Titel »HEROES« von der Band Brian the Sun stammt.

extras

Die erste Staffel von »My Hero Academia« erscheint auf insgesamt drei Volumes. Diese werden als hochwertiges Digipack ausgeliefert und enthalten neben der Disc noch einen Sticker, eine Character Card sowie ein überraschend ausführliches Booklet mit tollen Konzeptzeichnungen und Bonusinformationen.

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fazit

Izuku hat es tatsächlich geschafft, die Aufnahmeprüfung für die Yuei-Akademie, Abteilung Superhelden, zu bestehen! Leider steht er aber schon am ersten Tag kurz davor, direkt wieder von der Schule zu fliegen. Weil er seine Spezialität „One For All“ noch nicht richtig einsetzen kann, landet er beim großen Eignungstest auf dem letzten Platz. Glücklicherweise verzichtet Klassenlehrer Aizawa aber doch darauf, Izuku sofort nach Hause zu schicken. Während der Wuschelkopf erleichtert erste Freundschaften mit „Zero Gravity“ Ochako und „Engine“ Tenya schließt, will er im Fach „Grundlagen der Heldenkunde“ beweisen, dass er sogar gegen den superstarken Katsuki bestehen kann. Mit dem festen Willen zu gewinnen und einer klugen Taktik gibt Izuku sein Bestes. Doch wird er im Kampf mit dem gegnerischen Team auch seine unkontrollierte Kraft einsetzen?

Auch während des zweiten Volumes von »My Hero Academia« nimmt meine Euforie nicht ab. Die Geschichte um den jungen Heldenanwärter Izuku Midoriya bleibt weiterhin spannend und unglaublich herzlich erzählt. Das Konzept geht auf und auch Kohei Horikoshis Worldbuilding kann erneut überzeugen. Dabei faszinierte mich erneut die Detailverliebtheit, mit der der Mangaka seine Charaktere und die gesamte Welt um sie herum auserzählt. Dazu kommen die liebevollen Animationen vom Studio Bones, das hier wirklich wieder tolle Arbeit abliefert und mithilfe des Soundtracks eine tolle Atmosphäre erschafft, in der Epik und Humor Hand in Hand gehen. Auch die deutsche Umsetzung bleibt weiterhin solide. Abgerundet wird das Ganze dann aber von Kazés wirklich toller Veröffentlichung, die jedes Fanherz höherschlagen lassen sollte.

Wie gesagt, ich bin voreingenommen und ich kann verstehen, wenn die Serie jemandem nicht zusagt. Aber jeder sollte ihr definitiv eine Chance geben.

© K. Horikoshi / Shueisha, My Hero Academia Project
© 2018 VIZ Media Switzerland SA (German Version)

My Hero Academia - Volume 2

34,99
My Hero Academia - Volume 2
8,9

Handlung

9.5 /10

Konzept

10.0 /10

Deutsche Umsetzung

7.5 /10

Bild und Animationen

9.0 /10

Soundtrack

8.5 /10

Verpackung und Extras

9.0 /10

POSITIV

  • Konzept
  • Handlung