»Drilling Labyrinth Marker«-Novel erhält eine Anime-Adaption

Auf der offiziellen Webseite des »Project Anima«-Wettbewerbs wurde vor Kurzem bekannt gegeben, Nekotarō Inuis Novel »Drilling Labyrinth Marker« (jap.: »Sakugan Labyrinth Marker«) als Anime umgesetzt wird.

Zwar hat der Roman in der Kategorie »Science-Fiction / Roboter« nicht offiziell gewonnen, wurde von der Jury aber zum inoffiziellen Gewinner erklärt. Da keine Einsendung dem Kriterium »originelle Idee, die ein neues Genre der Animation schafft« entsprach, gab es keinen richtigen Gewinner.

»Project Anima« ist eine Zusammenarbeit zwischen mehreren japanischen Unternehmen, um drei TV-Animes verschiedener Genres für das Jahr 2020 zu produzieren. Bei dem Projekt, das in die Kategorien »Science-Fiction / Roboter«,  »Another World / Fantasy« und »Kids / Game« aufgeteilt ist, konnten Schöpfer aus ganz Japan ihr Werk einreichen, egal ob Profis oder Amateure.

Studio Satelight (»Fairy Tail«) wird sich dabei um den Anime der Kategorie »Science-Fiction / Roboter« kümmern, J.C. Staff (»Angels of Death«) um die Anime-Serie der »Another World / Fantasy«-Kategorie, und Studio Doga Kobo (»New Game!«) wird den Sieger der Kategorie »Kids / Game« animieren.

Darum geht es in »Drilling Labyrinth Marker«:
Die ferne Zukunft, lange nachdem der westliche Kalender nicht mehr benutzt wird. Menschen leben Schulter an Schulter verkrampft im »Labyrinth«, einer unterirdischen Welt tief unter der Oberfläche. Es gibt viele Kolonien, in denen Menschen im unterirdischen Labyrinth leben. Der Ort ist bekannt für extrem hohe Temperaturen, aber auch für Gold, Silber und andere Reichtümer. In einer Kolonie namens Pin-in besteigen ein neugieriges neunjähriges Mädchen namens Memenpū und ihr Vater Gaganbaa einen Zwei-Personen-Arbeitsroboter und eine Mine. Sie verdienen ihren Lebensunterhalt als unterste der niedrigsten »Arbeiter«-Berufe.

Eines Tages bittet Memenpū ihren Vater darum, sich als »Marker« auszugeben – diejenigen, die die Innereien des Labyrinths erforschen -, damit sie nach ihrer Mutter suchen können, die ihr Zuhause verlassen hat. Wenn sie auf eine »mysteriöse Riesenkreatur« stoßen, die in den Höhlen lauert, beträgt die Überlebensrate weniger als 5 Prozent. Da das Entdecken einer unbekannten Welt eine gefährliche Arbeit ist, haben »Karten« einen großen Wert in der Welt des Labyrinths und bringen hohe Preise auf den Markt. Der Marker ist der gefährlichste, aber auch der lukrativste Job.

Gaganbaa erkennt, dass er die neugierige Memenpū nicht von dieser Idee abbringen kann und gibt schließlich nach. Die beiden begeben sich zusammen im Arbeitsroboter auf eine Reise. Aber die »Kosten« der Neugier… Die »Wahrheit«, die sie schließlich aufgedeckt haben… Dies ist eine epische Reise des Vaters und der Tochter mit dem Thema der Familienliebe.

Quelle: ANN

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