Parasyte – the maxim – Volume 2 | Blu-ray

Achtung: Die Aussagen in dieser Rezension reflektieren lediglich die persönliche Meinung des Autors und nicht die von Anime2You und seiner Partner.

Am 27. Juöi 2018 veröffentlichte Kazé das zweite Volume zu »Parasyte -the maxim-« hierzulande auf Blu-ray und DVD. Wir durften uns auch die weiteren Episoden der Serie für euch ansehen, und was wir davon halten, erfahrt ihr in unserem Review.

Jahr: Japan, 2012
Genre: Drama, Horror
Publisher: KAZÉ Anime
Laufzeit: ca. 150 Minuten
FSK: 16
Bildformat: 1920x1080p
Ton: DTS HD MA 2.0
Sprachen: Deutsch, Japanisch
Untertitel: Deutsch
Episoden: Folge 07 – 12

parasyte

Woher die außerirdischen Parasiten kamen, weiß keiner. Sie dringen in menschliche Körper ein, nehmen deren Gehirne in Besitz und fangen an, andere Menschen zu überfallen, um sie zu fressen. Doch bei Schüler Shinichi Izumi ist es anders. Als er eines Nachts nach dem Lernen mit Kopfhörern auf seinem Bett liegt, will der Parasit Besitz von ihm ergreifen, doch durch die Stöpsel im Ohr gelingt es dem Parasiten nicht direkt in sein Hirn zu kriechen. Shinichi bemerkt das Wesen und wehrt sich dagegen, doch das Monster schafft es durch seinen Arm in Shinichis Körper einzudringen. Mit einem Kabel schafft er es gerade noch seinen Arm so abzuschnüren, dass das mysteriöse Wesen nicht weiterkommt.

Als Shinichis Eltern den Radau bemerken und er ihnen die Geschichte erzählt, halten sie ihn für verrückt. Schon am nächsten Morgen glaubt er, es sei nur ein übler Traum gewesen, doch sein rechter Arm verhält sich immer seltsamer und Shinichi muss der Wahrheit ins Auge sehen. Als seine Hand anfängt mit ihm zu sprechen, fällt Shinichi zunächst aus allen Wolken. Was will dieses Wesen von ihm und warum hat es sich ausgerechnet in seiner rechten Hand eingenistet. Zwischen Shinichi und dem lernbegierigen Parasiten, der von ihm als Migi bezeichnet wird, entsteht eine bizarre Form der Koexistenz.

Ein Parasit hat Shinichis Mutter umgebracht und sich ihres Körpers bemächtigt. Nun ist der außerirdische Eindringling auf dem Weg zum Vater, um auch ihn zu töten. Shinichi, der dank Migis schneller ärztlicher Versorgung den Angriff des nach Blut lechzenden Monsters überlebt hat, macht sich sofort auf den Weg, um seinen Vater zu retten. Kaum bei ihm angekommen, nimmt Migi die Anwesenheit eines Artgenossen wahr. Doch anstatt auf den gesuchten Mörder, treffen sie auf einen verängstigten Mann namens Mamoru Uda. In seinem Kiefer hat sich ebenfalls ein parasitärer Alien eingenistet. Sie freunden sich an und gemeinsam beschließen sie, den Feind aufzuhalten. Doch wird Shinichi wirklich seine eigene Mutter töten können?

bild und animation

»Parasyte -the maxim-« basiert auf dem gleichnamigen Mange von Hitoshi Iwaaki. Die Vorlage erschien in Japan erstmals ab 1988 in der Sonderausgabe Morning Open Zōkan. Später veröffentlichte Kodansha die Einzelkapitel auch als Sammelbände, die sich in Japan im Laufe der Jahre über zehn Millionen Mal verkauften. Im Jahr 2014 wurde das Werk dann endlich auch vom Studio Madhouse als 24-teilige Anime-Serie adaptiert und als »Parasyte -the maxim-« veröffentlicht.

Obwohl die Vorlage schon in die Jahre gekommen ist, schafft es Madhouse durch einige Mordernisierungen und kleinere Änderungen die Geschichte an die Neuzeit anzupassen. Dabei bleibt die Serie dennoch zu großen Teilen seiner Vorlage treu und kann sowohl durch Bildgewalt, als auch Handlung überzeugen. Besonders gut gefiel mir hier, wie sie die Parasiten animiert haben. Das bild wird in 1080p ausgeliefert.

deutsche umsetzung

Die deutsche Vertonung von »Parasyte -the maxim-« übernahmen die Oxygen Sound Studios in Berlin. Die Dialogregie übernahm dabei Rene Dawn-Claude, der dies wieder mit Bravur meisterte.

Mit Julian Tennstedt hat man meiner Meinung nach auch einen guten Shinichi gefunden. Auch Cathlen Gawlich als Migi gefiel mir sehr gut und passt zu dem Charakter. Doch auch die weitere Besetzung finde ich sehr stark und gelungen. Mehr bleibt mir hier eigentlich auch nicht zu sagen. Eine durch und durch gelungene Synchronisation. Wer dennoch lieber mit japanischem Ton schaut, bekommt dazu gute Untertitel geboten.

>> Hier gelangt ihr zur kompletten Sprecherliste

soundtrack

Der Soundtrack von »Parasyte -the maxim-« stammt von Ken Arai, der hier einen wirklich kraftvollen und tollen Soundtrack erschaffen hat, der die Serie mitträgt und für eine tolle Atmosphäre sorgt. Besonders gut gefiel mir auch das Opening von der Band Fear, and Loathing in Las Vegas mit dem Titel »Last Me Hear. Der Endingsong stammt von Daichi Miura und trägt den Titel »IT’S THE RIGHT TIME«.

extras

»Parasyte -the maxim-« erscheint auf insgesamt vier Volumes und wird als schickes Digipack im Schuber ausgeliefert. Das erste Volume enthält neben der Serie einen Sammelschuber als Extra, in dem alle vier Volumes bequem Platz finden. Außerdem enthält es ein Mikrofasertuch mit einem Aufdruck zur Serie, sowie eine Leseprobe zu »Fire Punch«. Als kleine Beigabe im zweiten Volume findet ihr sechs coole Tattoos, die ihr mit einer Anleitung sehr einfach verwenden könnt, um euch selbst in den Parasyte-Look zu werfen.

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fazit

Parasitäre Aliens infiltrieren die Menschheit. Sie graben sich tief in das Gehirn und erlangen so die Kontrolle über ihren Wirt. Zudem können sie unterschiedliche Formen annehmen, um sich von ihrer nichtsahnenden Beute zu ernähren. Auch der 17-jährige Shinichi Izumi wird eines Abends zum Opfer eines dieser unersättlichen Wesen. Er kann den Übergriff auf sein Gehirn gerade noch abwehren, aber der Parasit, den er Migi nennt, nistet sich in seiner rechten Hand ein. Für Shinichi der Beginn eines Alptraums. Doch um zu überleben, müssen sich beide miteinander arrangieren, denn immer mehr Menschen werden von den blutrünstigen Lebewesen befallen. Niemand weiß, wer bereits ein willenloser Handlanger des Grauens geworden ist, außer Migi …

Nachdem das erste Volume bereits auf ganzer Linie überzeugen konnte, zieht auch das zweite Volume gut nach. Die Geschichte um Shinji und Migi spitzt sich immer weiter zu und wir erleben, wie Shinichi seine Wandlung zu erleben. Das alles wird wieder herausragend in Szene gesetzt von Studio Madhouse und mit einem tollen Soundtrack unterlegt. Abgerundet wird das ganze dann noch von der soliden deutschen Umsetzung von Kazé, die hier wieder mal ein gutes Händchen in Sachen Synchronisierung beweisen. Es bleibt also weiterhin spannend und Zuschauer des ersten Volumes sollten auch die Fortsetzung nicht verpassen.

© Hitoshi Iwaaki/KODANSHA Ltd.
© VAP/NTV/4cast
© 2018 VIZ Media Switzerland SA (German Version)

Parasyte - the maxim - Volume 2

34,99
Parasyte - the maxim - Volume 2
8,9

Handlung

9.0 /10

Konzept

10.0 /10

Deutsche Umsetzung

8.5 /10

Bild und Animationen

9.0 /10

Soundtrack

8.5 /10

Veröffentlichung

8.5 /10

POSITIV

  • Handlung
  • Konzept