Parasyte – the maxim – Volume 3 | Blu-ray

Achtung: Die Aussagen in dieser Rezension reflektieren lediglich die persönliche Meinung des Autors und nicht die von Anime2You und seiner Partner.

Am 28. September 2018 veröffentlichte Kazé das dritte Volume zu »Parasyte -the maxim-« hierzulande auf Blu-ray und DVD. Wir durften uns auch die weiteren Episoden der Serie für euch ansehen, und was wir davon halten, erfahrt ihr in unserem Review.

Jahr: Japan, 2012
Genre: Drama, Horror
Publisher: KAZÉ Anime
Laufzeit: ca. 150 Minuten
FSK: 16
Bildformat: 1920x1080p
Ton: DTS HD MA 2.0
Sprachen: Deutsch, Japanisch
Untertitel: Deutsch
Episoden: Folge 13 – 18

parasyte

Woher die außerirdischen Parasiten kamen, weiß keiner. Sie dringen in menschliche Körper ein, nehmen deren Gehirne in Besitz und fangen an, andere Menschen zu überfallen, um sie zu fressen. Doch bei Schüler Shinichi Izumi ist es anders. Als er eines Nachts nach dem Lernen mit Kopfhörern auf seinem Bett liegt, will der Parasit Besitz von ihm ergreifen, doch durch die Stöpsel im Ohr gelingt es dem Parasiten nicht direkt in sein Hirn zu kriechen. Shinichi bemerkt das Wesen und wehrt sich dagegen, doch das Monster schafft es durch seinen Arm in Shinichis Körper einzudringen. Mit einem Kabel schafft er es gerade noch seinen Arm so abzuschnüren, dass das mysteriöse Wesen nicht weiterkommt.

Als Shinichis Eltern den Radau bemerken und er ihnen die Geschichte erzählt, halten sie ihn für verrückt. Schon am nächsten Morgen glaubt er, es sei nur ein übler Traum gewesen, doch sein rechter Arm verhält sich immer seltsamer und Shinichi muss der Wahrheit ins Auge sehen. Als seine Hand anfängt mit ihm zu sprechen, fällt Shinichi zunächst aus allen Wolken. Was will dieses Wesen von ihm und warum hat es sich ausgerechnet in seiner rechten Hand eingenistet. Zwischen Shinichi und dem lernbegierigen Parasiten, der von ihm als Migi bezeichnet wird, entsteht eine bizarre Form der Koexistenz.

Shinichis frühere Lehrerin, die sich nun Reiko Tamura nennt, hat mit Parasit A ein Kind gezeugt, das sie von einer Menschenfrau aufziehen lässt. Währenddessen setzt sie ihre Nachforschungen mithilfe des Privatdetektivs Kuramori fort, der Shinichi beschatten soll. Sie erhofft sich davon Erkenntnisse, wie sehr Parasit und Mensch miteinander eins werden können und welche Auswirkungen das jeweils auf den anderen hat. Allerdings kommen Shinichi und Migi der Spürnase schnell auf die Schliche. Sie offenbaren ihm die wahre Gestalt hinter seiner Auftraggeberin und schon bald muss Kuramori feststellen, dass er für seine Neugier einen hohen Preis bezahlt – seine Frau und Tochter werden von Parasiten grausam niedergemetzelt. Wütend und verzweifelt sinnt er auf Rache an seiner Klientin …

bild und animation

»Parasyte -the maxim-« basiert auf dem gleichnamigen Mange von Hitoshi Iwaaki. Die Vorlage erschien in Japan erstmals ab 1988 in der Sonderausgabe Morning Open Zōkan. Später veröffentlichte Kodansha die Einzelkapitel auch als Sammelbände, die sich in Japan im Laufe der Jahre über zehn Millionen Mal verkauften. Im Jahr 2014 wurde das Werk dann endlich auch vom Studio Madhouse als 24-teilige Anime-Serie adaptiert und als »Parasyte -the maxim-« veröffentlicht.

Obwohl die Vorlage schon in die Jahre gekommen ist, schafft es Madhouse durch einige Mordernisierungen und kleinere Änderungen die Geschichte an die Neuzeit anzupassen. Dabei bleibt die Serie dennoch zu großen Teilen seiner Vorlage treu und kann sowohl durch Bildgewalt, als auch Handlung überzeugen. Besonders gut gefiel mir hier, wie sie die Parasiten animiert haben. Das bild wird in 1080p ausgeliefert.

deutsche umsetzung

Die deutsche Vertonung von »Parasyte -the maxim-« übernahmen die Oxygen Sound Studios in Berlin. Die Dialogregie übernahm dabei Rene Dawn-Claude, der dies wieder mit Bravur meisterte.

Mit Julian Tennstedt hat man meiner Meinung nach auch einen guten Shinichi gefunden. Auch Cathlen Gawlich als Migi gefiel mir sehr gut und passt zu dem Charakter. Doch auch die weitere Besetzung finde ich sehr stark und gelungen. Mehr bleibt mir hier eigentlich auch nicht zu sagen. Eine durch und durch gelungene Synchronisation. Wer dennoch lieber mit japanischem Ton schaut, bekommt dazu gute Untertitel geboten.

>> Hier gelangt ihr zur kompletten Sprecherliste

soundtrack

Der Soundtrack von »Parasyte -the maxim-« stammt von Ken Arai, der hier einen wirklich kraftvollen und tollen Soundtrack erschaffen hat, der die Serie mitträgt und für eine tolle Atmosphäre sorgt. Besonders gut gefiel mir auch das Opening von der Band Fear, and Loathing in Las Vegas mit dem Titel »Last Me Hear. Der Endingsong stammt von Daichi Miura und trägt den Titel »IT’S THE RIGHT TIME«.

extras

»Parasyte -the maxim-« erscheint auf insgesamt vier Volumes und wird als schickes Digipack im Schuber ausgeliefert. Dem ersten Volume lag ein Sammelschuber bei. Beim dritten Volume gibt es als kleines Extra einen Stickerbogen mit insgesamt fünf Aufklebern von Migi.

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fazit

Shinichis frühere Lehrerin, die sich nun Reiko Tamura nennt, hat mit Parasit A ein Kind gezeugt, das sie von einer Menschenfrau aufziehen lässt. Währenddessen setzt sie ihre Nachforschungen mithilfe des Privatdetektivs Kuramori fort, der Shinichi beschatten soll. Sie erhofft sich davon Erkenntnisse, wie sehr Parasit und Mensch miteinander eins werden können und welche Auswirkungen das jeweils auf den anderen hat. Allerdings kommen Shinichi und Migi der Spürnase schnell auf die Schliche. Sie offenbaren ihm die wahre Gestalt hinter seiner Auftraggeberin und schon bald muss Kuramori feststellen, dass er für seine Neugier einen hohen Preis bezahlt – seine Frau und Tochter werden von Parasiten grausam niedergemetzelt. Wütend und verzweifelt sinnt er auf Rache an seiner Klientin…

Auch während den nächsten sechs Episoden bleibt die Handlung um Shinichi und Migi soannend und nimmt mit dem Charakter Reiko Tamura eine ganz neue Dimension an. Dabei ist besonders beeindruckend, wie die Geschichte aus beiden Blickwinkeln, Mensch und Parasit, ausgeleuchtet wird. Dazu kommen die weiterhin beeindruckenden Animationen von Madhouse, die hier besonders in den Kampfszenen ihr ganzes Können offenbart haben. Neben dem Soundtrack ist außerdem auch wieder die deutsche Umsetzung von Kazé positiv zu nennen. Wer bislang noch nicht das Vergnügen hatte, sollte definitiv einen Blick auf »Parasyte« werfen.

© Hitoshi Iwaaki/KODANSHA Ltd.
© VAP/NTV/4cast
© 2018 VIZ Media Switzerland SA (German Version)

Parasyte - the maxim - Volume 3

35,99
Parasyte - the maxim - Volume 3
9

Handlung

9.0 /10

Konzept

10.0 /10

Deutsche Umsetzung

8.5 /10

Bild und Animationen

9.0 /10

Soundtrack

9.0 /10

Veröffentlichung

8.5 /10

POSITIV

  • Handlung
  • Konzept