Fanservice in Spielen: Nintendo will weiterhin auf Alterseinstufungen setzen

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Bereits seit einiger Zeit sind Ecchi-Elemente in Videospielen ein Brennpunktthema, nachdem Sony im letzten Jahr beschlossen hatte, Fanservice deutlich strenger zu regulieren. Andere Hersteller sind bislang zwar nicht mitgezogen, dennoch herrscht gerade für Ecchi-Fans große Unsicherheit. Nun hat der neue Nintendo-Präsident Shuntaro Furukawa erklärt, wie der Konsolenhersteller solche Themen handhaben will.

Nintendo setzt weiterhin auf Altersfreigaben

Im Rahmen der jährlichen Aktionärsversammlung wurde Furukawa gefragt, ob Nintendo weiterhin auf die Altersfreigaben von Organisationen wie USK und PEGI setzen will oder ob man wie Sony darüber hinaus eigene Freigabeentscheidungen treffen wird.

Furukawa erklärte daraufhin, dass man nicht plant, Sonys Beispiel zu folgen. Für Nintendos eigene Spiele sowie für die Spiele anderer Hersteller, die für Nintendo-Konsolen erscheinen, werde man weiterhin auf die objektiven Einstufungen von Altersfreigabeorganisationen auf der ganzen Welt setzen. Besorgten Eltern bietet man zudem mit den Kinderschutzeinstellungen die Möglichkeit an, genau festzulegen, was ihre Kinder spielen dürfen – zum Beispiel durch Festlegung eines Altersfreigabelimits.

Diese Entscheidung begründete Furukawa damit, dass er Fairness und Vielfalt in Videospielen schützen will: »Wenn Konsolenhersteller anfangen würden, willkürliche Entscheidungen zu treffen, würde dies die Vielfalt von Videospielen und die Fairness [gegenüber Spieleentwicklern] massiv einschränken.«

Quelle: CensoredGaming
© Marvelous/SENRAN-KAGURA Partners 

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