Review: Sommer der Glühwürmchen – Band 2 | Manga

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Der erste Band vom Manga Sommer der Glühwürmchen, oder auch Tsubasa to Hotaru, erschien bei uns am 13. April 2015. Der zweite Band folgte nun am 13. Juli 2015. Es handelt sich um einen Shoujo-Manga aus der I-Love-Shoujo-Reihe von Tokyopop. Der Manga ist von der Autorin Nana Haruta die bereits für Stardust Wink verantwortlich war. Ob uns der Manga überzeugen konnte, erfahrt ihr in unserem Review zu: Sommer der Glühwürmchen – Band 2!

© 2015 TOKYOPOP GmbH
Original:Tsubasa to Hotaru
Jahr:Japan, 2013
Deutschland, 2015
Genre:Romance
Publisher:TOKYOPOP
Autor:Nana Haruta
Zeichnungen:Nana Haruta
Typ:Manga
Bände:bisher 3

das trainingscamp

Sonokawa hat sich bereits lange eingestanden, dass sie in Aki verliebt ist, doch wie soll sie bloß an die Sache rangehen? Beziehungen sind im Basketballklub nicht erwünscht, und wenn der Coach das mitkriegen würde, gäbe es richtig Ärger. Vielleicht würde Aki sogar seinen Platz im Team verlieren. So beschließt Sonokawa das Ganze erst mal für sich zu behalten, auch wenn Yuri und Toba das Ganze längst durchschaut haben.

Als das Trimester zu Ende geht und die Prüfungen zu Ende sind, steht das Ereignis an, auf das alle gewartet haben. Das Trainingscamp des Basketballklubs geht los und sie fahren in ein Hotel mit einer eigenen Sporthalle. Dort schnüffelt Sonokawa die Gelegenheit Aki den gesamten Tag nahe zu sein, doch wie sich herausstellen soll, ist das Camp nicht nur anstrengend für die Spieler, sondern auch für die Manager. Ob nun beim Essen, der Beschaffung von neuen Getränken oder beim Training selbst, Sonokawa findet keine Zeit, sich mit Aki zu unterhalten. So fällt sie abends auch wie ein Stein ins Bett und schläft ein.

So ging es dann weiter bis Karasuma eines Abends vorschlug sich wegzuschleichen, obwohl es ihnen verboten ist. Er hat von den Besitzern des Hotels nämlich gehört, dass man super Glühwürmchen in der Nähe beobachten kann. Das lässt auch Sonokawa sich nicht zweimal sagen und sie zieht mit den Jungs davon. Als sie dort sind, riecht Toba die Chance für Sonokawa und nimmt die Jungs mit, sodass sie mit Aki allein sein kann und mit ihm zurück zum Hotel laufen kann. Auf dem Weg fällt ihr ein das sie noch gar nicht seine Mail-Adresse hat, aber sie traut sich nicht zu fragen, bis plötzlich Aki sie nach ihrer Adresse fragt. Für sie ist das einer der glücklichsten Momente, die sie je erleben durfte und so endet das Trainingslager doch noch super.

Als sie wieder zurück sind, wird natürlich weitertrainiert, doch auch das Sommerfest steht an, wo Sonokawa zusammen mit den Jungs hingeht. Dort treffen sie auf alte Klassenkameraden der Jungs und auf Ruri, die AKi bereits seit der Grundschule kennt. Sonokawa ahnt noch nichts als sie Ruri kennenlernt, doch Ruri hat ebenfalls Gefühle für Aki. Wird Sonokawa es schaffen Aki ihre Gefühle zu gestehen oder wird Ruri ihr zuvorkommen?

nana haruta

Selten hat sich ein Mangaka so schnell sympathisch bei mir gemacht, wie Nana Haruta in Sommer der Glühwürmchen. Die kleinen Boxen, die in regelmäßigen Abständen auf den Seiten auftauchen und in denen sie uns von sich erzählt waren fast schon das Highlight dieses Mangas für mich. In den Boxen erzählt sie davon, wie die Namen von den Charakteren zustande kamen, wie schwer es für sie war passende Kleidung für Sonokawa zu finden und sogar von einem Arzttermin und den Erlebnissen dort. Auch im zweiten Band geht es mit den Geschichten weiter und sie erzählt uns von ihrer Vorliebe für Pokémon und ihren Erfahrungen mit den Editionen X & Y.

Auch im zweiten Band haben mir die Zeichnungen sehr gut gefallen. Sie weiß einfach, wie sie die Panels nutzen muss, um den optimalen Effekt für ihre Charaktere zu erreichen. Ich schätze es sehr, dass sie sich Platz nimmt und große schöne Illustrationen auf die Seiten packt. Der Manga liest sich sehr flüssig, was auch daran liegt, dass es neben den Gedankenblasen von Sonokawa kaum Momente gibt, die viel Text erfordern. Am Ende gibt es wieder einige Extraseiten, wo wir Konzeptzeichnungen von den Charakteren finden. Dieses Mal gibt es auch Referenzmaterial für die Orte, die sie gezeichnet hat. Ich finde es immer ziemlich cool die reale Vorlage für die Orte zu sehen.

review_tokyo

fazit

»Sommer der Glühwürmchen« geht in die nächste Runde und die Geschichte um Sonokawa und Aki geht weiter. In diesem Band werden einige klassische Szenarien ausgepackt und neben dem allseits beliebten Trainingscamp gibt es eine Portion Sommerfest oben drauf, wenn auch ohne Yukatas. Sonokawa schafft es beinahe Aki ihre Gefühle zu gestehen, wird jedoch in der letzten Sekunde unterbrochen. Aki scheint aber etwas gemerkt zu haben, doch da tritt auch schon Ruri auf den Plan, die den gesamten Fortschritt der beiden nicht hinnehmen möchte.

Nana Haruta schafft es die Handlung befriedigend weiterzuführen und eine Rivalin zu etablieren. Inwiefern das Ganze in die sonst zuckersüße Welt von »Sommer der Glühwürmchen« passt, wird sich allerdings erst in Band 3 entscheiden. Auch dieses Mal punktet sie mit ihrer sympathischen Art in den Kolumnen am Rand der Seiten. Dieses Mal gab es auch sogenannte »Hinter den Kulissen«-Kolumnen, die teilweise jedoch einige Dinge vorweggenommen haben, wie den Auftritt von Ruri, was ich nicht so schön fand. Dennoch ist auch der zweite Band von »Sommer der Glühwürmchen« wirklich gelungen. Falls euch der erste Teil gefallen hat, werdet ihr auch hier euren Spaß haben.

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