Review: Rising X Rydeen – Band 1 | Manga

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Panini Manga veröffentlicht am 20. Juli 2015 den ersten Band von »Rising X Rydeen« in Deutschland. Wir durften vorab einen Blick darauf werfen und verraten euch, ob ihr vielleicht auch mal einen Blick riskieren solltet.

© 2015 Panini Verlags GmbH
Jahr:Japan, 2012
Deutschland, 2015
Genre:Action, Comedy
Publisher:Panini Manga
Autor:Youichi Hatsumi
Zeichnungen:Renji Fukuhara
Charakterdesign:Pulp Piroshi
Typ:Manga
Bände:6

rysing x rydeen

In der Welt von »Rising x Rydeen« gibt es sogenannte »Strange Humans«, deren Existenz vor einem halben Jahrhundert das erste Mal nachgewiesen wurde. Diese »Strange Humans« sind Menschen mit besonderen Fähigkeiten. Ob Flammen entfachen, Wunden heilen oder Wasser gefrieren, es tauchten immer mehr »Strange Humans« mit den verschiedensten Fähigkeiten auf diesem Planeten auf. Wegen dieser Fähigkeiten wurden sie mal als Götter geehrt, und manchmal als Teufel verachtet, denn es gab viele, die ihr Fähigkeiten eigennützig verwendet haben. So wurden sie im Volksmund auch als Stranger bekannt.

Takara Shimonone scheint ein ganz gewöhnlicher Junge zu sein, der einen Traum hat. Er möchte um jeden Preis ein Stranger werden und schwänzt sogar die Schule um sich geheime Spezialangriffe auszudenken, die er dann verwenden kann. Als er eines Tages im Park ist und eine Geste vollführt, die einen ziemlich an einen gewissen Angriff aus »Dragonball« erinnert, wird er von Aria Kurumu Elinoah Welter konfrontiert, die ihn beglückwünscht, denn offenbar ist eine Ability kurz davor, sich in ihm zu entfalten. Um diesen Vorgang zu beschleunigen, nehmen sie ihn ins Labor mit, wo er eine Pille bekommt, die seine Kräfte erwecken soll. Mit einem Kampfruf aktiviert er seine Ability und verschießt … Glibber? Etwas Uncooleres hätte sich selbst Takara nicht vorstellen können und so muss er mit seiner neu gewonnen Kraft gegen einen anderen Stranger antreten. Yowabi kann offenbar Flammen kontrollieren und Takara schwant Übles, doch als sie ihre Ability aktiviert, ist die Flamme gerade mal in Kerzengröße. Als Yowabi Feuer fängt löscht er ihre Flammen mit seinem Glibber, was Yowabi aber natürlich nicht gefällt. Als perverser abgestempelt und von seiner uncoolen Ability genervt bekommt er ein Ergebnis. Seine Fähigkeit wurde in die E-Kategorie eingestuft, welche die niedrigste ist.

Am nächsten Tag geht er normal zur Schule, wo seine Mitschüler sich vor seiner Fähigkeit zu fürchten scheinen. Da erwartet ihn schon die nächste Überraschung, denn eine Autauschschülerin wird angekündigt. Als er in Gedanken nach einem Namen für seine Ability sucht, tritt ein Raigou Mikan ein, die ebenfalls ein Stranger ist. Takara denkt sie wiederzuerkennen, bis es ihn trifft wie ein Blitz. Das ist Elektro-Mikan, die er offenbar aus seiner Kindheit kennt. Doch was sucht plötzlich ein anderer Stranger in seiner Klasse?

youichi hatsumi und renji fukuhara

Der Manga von »Rising X Rydeen« basiert auf der gleichnamigen Light Novel von Youichi Hatsumi, die von Renji Fukuhara als Manga umgesetzt wurde. Das Charakterdesign ist von Pulp Hiroshi, der die Light Novel illustriert. Der Aufhänger der Handlung könnte dem ein oder anderen etwas zu plump sein, doch Youichi Hatsumi versucht hier auch gar nichts anderes. Besonders der Anfang ist sehr rasant und es nach wenigen Seiten bereits zur Sache. Der Fokus wurde auf Humor und Ecchi gelegt, auch wenn ich den Aufhänger der Geschichte auch ganz nett finde. Es ist eben ein Harem-Setting und wer das in Highschool DxD schon nicht mochte, wird es auch hier nicht mögen.

Die Zeichnungen von Renji Fukuhara sind gelungen und wissen zu gefallen. Auch die Einteilung der Panels hat mir gut gefallen. So wird sich für besondere Szenen schon mal eine ganze Doppelseite genommen, um die nötige Präsentation zu schaffen. Das hat auch zufolge das sich der Manga sehr flüssig liest, was bei mir eh immer einen Pluspunkt gibt. Dem Charakterdesigner Pulp Piroshi scheinen besonders die Zeichnungen von Yowabi sehr gut gefallen zu haben, während Youichi Hatsumi besonders die junge Mikan putzig findet.

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fazit

»Rysing X Rydeen« handelt von dem großkotzigen Takara, der offenbar ein Superheld werden möchte und dazu erst zu einem Strange werden muss. Als endlich seine Kraft erwacht, ist es jedoch keine coole Ability, sondern die Fähigkeit seltsames Gel aus seinen Körperteilen zu schießen. Damit hat selbst der selbstbewusste Takara nicht gerechnet. Dennoch möchte er der Strange des Jahrtausends werden und allen zeigen, dass seine Kraft nützlicher ist, als alle denken.

Natürlich erfindet Youichi Hatsumi mit seiner Geschichte das Rad nicht neu, überzeugt jedoch mit der lockeren und humorvollen Machart seines Werks. Besonders die Situationskomik durch Takaras äußerst spezielle Ability machen eine runde Sache daraus. Die Ecchi-Panels sind gut in die Handlung eingearbeitet und wirken selten erzwungen. Durch die großzügige Aufteilung der Panels und mehrere wirklich schöne Illustrationen auf Doppelseiten wird die Atmophäre toll transportiert. Wenn ihr also Lust auf eine Portion Comedy mit Ecchi habt, dann könnte »Rising X Rydeen« genau das Richtige für euch sein.

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