Menu

FAQ: Was kostet die Produktion einer Anime-Season?

shirobakoAuch wenn die Kosten meilenweit unter den überdimensionalen Hollywood-Budgets liegen, ist die Anime-Industrie eine sehr teure und arbeitsintensive Branche. Wie auch bei anderen Entertainment-Produkten, wird im Vorfeld ein bestimmter Gewinn einkalkuliert, der die Kosten der Produktion rechtfertigt und sie rentabel macht.

Laut Masamune Sakaki, einem bekannten Entwickler in der Anime-Industrie, kostet die Produktion eines Animes mit der durchschnittlichen Länge von 13 Episoden um die 250 Millionen JPY (1,8 Millionen EUR). Er machte ebenfalls deutlich, dass die meisten Animes es nicht schaffen, diese Kosten wieder einzubringen.

Im Juli gab Takayuki Nagatani, der Produzent des Anime »Shirobako« (ein Anime über die Animeproduktion), ein Interview, in dem er unter anderem behauptete, dass die Produktionskosten der 24 Episoden von »Shirobako« 500 Millionen JPY (3,6 Millionen EUR) betrugen. Um den Anime zu vermarkten, musste er Werbung machen, Promo-Events planen und für Merchandise sorgen. Shinji Takamatsu, ein alter Hase im Animationsgeschäft, spricht von Kosten im Rahmen von 150 bis 200 Millionen JPY (1,1 bis 1,4 Millionen EUR). Außerdem schreibt er, dass es unmöglich ist, durch den alleinigen DVD-Verkauf die Kosten der Produktion wieder einzunehmen. Nach diesem Konzept laufen jedoch die meisten Late-Night-Anime.

Auch wenn diese Zahlen ziemlich erschütternd klingen, sind sie mit denen der meisten anderen amerikanischen TV-Serien zu vergleichen. Wie bei den hart arbeitenden Animatoren beträgt der Durchschnittslohn hier in etwa 27.689 USD (ca. 24.921 EUR) pro Jahr.

Quelle: ANN

24 Kommentare

  1. Anime Fan seit Stunde 1

    kann man das so vergleichen wenn 13 Folgen 1,8 Mio kosten und man rechnet 4×13 (One Piece 56 Folgen wären dann 52 bei 4×13 folgen) das dann ‚ca‘ 50 One Piece Folgen 7,2 Mio Dollar kosten? Wären dann so ungefähr 6.300.630,9100 Euro ? (laut währungsrechner) Oder kann man diese ‚Hochrechnungen‘ für Deutsche Synch’s bzw Preise nicht nehmen? Weil 6.3 Mio Euro für ca 50 Folgen ich meine dann ist es klar das ein ’neuerer‘ Sender wie P7Maxx nicht gleich 200 Folgen kaufen kann oder? Würde mich echt mal interessieren wie man das so in Deutschland berechnet 🙂

    • »Oder kann man diese ‚Hochrechnungen‘ für Deutsche Synch’s bzw Preise nicht nehmen?«
      Nein kann man nicht, denn im Text geht es um Produktionskosten und nicht um die Lizenzierungskosten. Die Kosten für eine Lizenzierung werden da sicher deutlich geringer ausfallen. Denn sonst müssten Kaze, Peppermint und Co 1,8 Mio für eine 13 teilige Serie bezahlen, was sehr unwahrscheinlich wäre.

      PS: One Piece kostet pro Folge auch nur 80.000 €, ist also eine extreme Billigproduktion 😉

      • Die Preise für die Lizenzen richtet sich nach den Titeln. Bei der Pleite von ADV-Films sind einige Preis bekannt geworden. So hatte sie für die Lizenz von Kurau: Phantom Memory (24 Episoden) 960,000 US$ bezahlt. Comic Party (13 Episoden) kostet hingegen nur 30,336 US$. Bei NGE wird da wohl noch mehr als für Kurau: Phantom Memory hinlegen müssen.

      • Ja und Serien wie One Piece nehmen dementsprechend aber auch mehr Geld ein. Einfach weil Fanbase und Merchandise hier genug vorhanden ist. Sowas haben z.b. Serien wie Absolute Duo (12 Folgen) nicht.

        Man sollte sich mal anschauen was so ein kleiner Anime (12-24 Folgen) kostet und wie man immer auf gute Sales hofft. Und selbst dann kann eine Fortsetzung nicht gewährleistet sein. Glaub auch der Großteil dieser Season Animes sind reines Verlustgeschäft.

        Animes die mir in letzter Zeit oft erfolgreich vorkommen, sind OPM, Re:Zero auch oder auch Love Live! Da läuft es sowohl bei DVD/BD-Sales als auch bei Merchandise. Die Vermarktung hier ist einfach genial.
        (die großen Animes hab ich einffach mal nicht hier gezählt, weil das einfach verschiedene Welten sind)

        Das Gehalt der Animatoren war nicht überraschend, hab schon gehört das hier nicht zu groß bezahlt wird.

    • Laut Wikipedia betrugen die Produktionskosten von Inuyasha beispielsweise (bis Folge 167) etwa 3,7 Millionen € (umgerechnet). Da kann man schon sehen, dass die Kosten etwa 22.000 € pro Folge betrugen. Längere Serien haben meist viel mehr recycelte Szenen und viel mehr Standbilder, um solch »niedrige« kosten zu gewährleisten.

  2. »Er machte ebenfalls deutlich, dass die meisten Animes es nicht schaffen, diese Kosten wieder einzubringen.«
    Selbst Schuld, wenn man sich auf die falsche Zielgruppe eingeschossen hat und die Animes zu dieser äußerst speziellen Gruppe hin entwickelt 😛

    »Außerdem schreibt er, dass es unmöglich ist, durch den alleinigen DVD-Verkauf die Kosten der Produktion wieder einzunehmen.«
    Auch hier wieder selber Schuld, was erwarten die denn auch bei ihrer überteuerten Preispolitik und Animes, die nur eine sehr kleine Zielgruppe ansprechen und somit auch noch geringe Quoten bringen!? Ja, für ihn ist es vielleicht »unmöglich«, einfach weil er nicht einsehen will was in Japan alles falsch läuft 😛

    »Auch wenn diese Zahlen ziemlich erschütternd klingen, sind sie mit denen der meisten anderen amerikanischen TV-Serien zu vergleichen. Wie bei den hart arbeitenden Animatoren beträgt der Durchschnittslohn hier in etwa 27.689 USD (ca. 24.921 EUR) pro Jahr.«
    Wie soll man diesen Absatz verstehen, auf was will man da hinaus?
    Wenn es in Amerika schon Cartoons gibt wo EINE Folge auch mal so viel kostet wie ein kompletter Anime mit 13 Episoden dann ist es sehr unwahrscheinlich, dass die restlichen Cartoons so geringe Kosten verursachen um auf den japanischen Durchschnitt zu kommen.

    • Das Angebot richtet sich nach der Nachfrage.
      In Japan sind nunmal ein Großteil der Fans Otakus, welche auf Moe-Charakter abfahren.
      Moe-Idol-Anime wie Love Live verkaufen dort mehr Scheiben wie ein Attack on Titan und selbst die Flops in diesem Bereich machen wenigstens noch durschnittlich 1000-2500 Disc-Sales pro Volume.
      Aber wenn Serien, die davon abweichen und sich an andere Zielgruppen richten, floppen, wie zB. Kaiji oder Skull Man, dann ist man gleich nur noch bei durchschnittlich 400-500 Sales pro Volume und muss viel härtere Verluste hinnehmen.
      Selbst unter den Hits verkauft sich sowas wie Highschool DxD einfach besser als zB. Death Note.

      Hier im Westen sieht das natürlich anders aus, aber die meisten Anime werden nunmal für den japanischen Markt produziert

      • »In Japan sind nunmal ein Großteil der Fans Otakus, welche auf Moe-Charakter abfahren.«
        Das ist ja auch der Fehler den Japan begeht, sie bedienen genau diese Zielgruppe, also die Otakus. Die Animes werden sogar von Leuten produziert, die selber Fan davon sind. Also eine Art Teufelskreis. Auf diese Problematik hat auch schon Hayao Miyazaki hingewiesen, zu viele Otakus in der Animeindustrie!
        Sogar in Japan sind solche Animes unter der MASSE nicht gerade beliebt, Japan produziert einfach zu wenige Titel, die sich an die Masse richten. In dem Punkt denkt Japan zudem noch extrem kurzsichtig. Amerika zum Beispiel weiß genau, dass sie viel Geld damit verdienen können ihre Titel in andere Länder zu exportieren (weil die Interessen der Länder ähnlich sind, auch in Japan sind amerikanische Titel häufig erfolgreicher als viele Animes). Aber Japan denkt darüber erst gar nicht nach und produziert fast nur für die ganz wenigen Otakus. So ist es auch kein Wunder, dass man die Kosten nicht mehr reinbekommt. Japan hatte z.B. schon einige Kinofilme, die etwas massentauglicher waren, aber dann bringen sie diese Titel nur exklusiv in Japan ins Kino. So verschenkt man unnötig Potential! Beim neuen Dragonball Film war ihre Strategie auch mehr als dämlich, man hat doch schon gesehen, wie viel Geld Funimation mit dem Film im Kino eingenommen hat. Toei hat genug finanzielle Mittel um einen weltweiten Kinostart selber ohne Funimation durchzuführen. Dann würde man nicht bei knapp 60 Mio Dollar Einnahmen hängen sondern hätte locker die 100 Mio erreicht.

        »Aber wenn Serien, die davon abweichen und sich an andere Zielgruppen richten, floppen, wie zB. Kaiji oder Skull Man, dann ist man gleich nur noch bei durchschnittlich 400-500 Sales pro Volume und muss viel härtere Verluste hinnehmen.«
        Dafür sollte man sich nicht nur von der Otaku-Zielgruppe verabschieden sondern sollte auch das Preismodell überarbeiten. Die Preise sind dort einfach zu hoch. Beide Punkte (Zielgruppe & Preise) sind halt voneinander ABHÄNGIG!

        »aber die meisten Anime werden nunmal für den japanischen Markt produziert«
        Wie oben schon geschrieben, davon sollte sich Japan mal verabschieden. Wobei die Animes nicht für den japanischen Markt produziert werden sondern für die japanischen Otakus.
        Die erfolgreichsten Animes sind ja immer noch die Animes, die die Masse ansprechen und nicht die Otakus, wie Dragonball, Conan, Naruto oder One Piece.

        • @Falsch

          wahre Worte. Sie dürfen ja ruhig auch Titel für Otakus machen, aber eben nicht die Masse in der sie es tun.
          Und die Preispolitik ist ja generell schon im Ausgang bei ihnen das Problem. (Wodurch es auch u.a. bei uns eines ist…)
          Ist schon ziemlich bescheuert, das man sich überall über Nische wundert, aber das es selber mit an dem liegt was man macht und an den Preisen bedenken sie dann nicht. xd
          Lieber die Preise runter und dafür schneller auch ins Ausland erlauben…

          Und dazu weniger unabgeschlossene Titel umsetzen*hust*…

        • »Die erfolgreichsten Animes sind ja immer noch die Animes, die die Masse ansprechen und nicht die Otakus, wie Dragonball, Conan, Naruto oder One Piece.«

          Die von dir genannten Serien sind Tag-Anime, die endlos laufen und sich vor allem durch Merchadising verkaufen. Die Disc-Sales dazu sind in Japan jetzt nicht so hoch, wie bei Late-Night-Anime im Season-Format.
          Außerdem läuft Naruto in Japan selbst für Langzeit-Verhältnisse ziemlich schlecht, die Serie ist hier im Westen viel beliebter.
          Die TV-Ratings befinden sich bei 2-3% um 19 Uhr und ein Volume verkauft sich durchschnittlich um die 800-1000 Mal.
          Ohne das Merchadising und die Lizenzen ins Ausland wäre Naruto wahrscheinlich schon längst abgebrochen worden.

          Aber ich stimmte dir zu, dass in der Anime-Industrie vieles falsch läuft. Aber ich finde nicht, dass man die Schuld auf eine bestimmte Gruppe, wie die Otakus oder die Studios schieben kann. Aus der Sicht eines Studios ist es einfach viel risikoreicher einen Anime zu machen, der von der Direction, dem Inhalt und dem Zeichenstil aus dem Moe heraussticht. Man kann weniger Merchadising verkaufen um Geld wieder reinzubekommen, man macht harte Verluste, wenn es nicht gut ankommt und die Serie bietet sich weniger für Sponsoren an, also es ist viel schwieriger das Budget überhaupt zusammenzukriegen.
          Die Otakus hingegen beschäftigen sich einfach mit ihrem Hobby und freuen sich über neue Mädels, die sie ihrem 2D-Harem hinzufügen können 😀
          Das komplette System entwickelt sich einfach immer mehr in die falsche Richtung.

          Die Preispolitik hingegen ist auch so eine Sache, denn Anime ist eben eher Nische. Selbst die Nicht-Moe-Serien, die im Westen beliebt sind, werden nur von einer sehr kleinen Anzahl von Leuten gesehen, wenn man es mit amerikanischen Cartoons und sogar richtigen Serien vergleicht.
          Und aus diesem Grund denke ich nicht, dass eine Preissenkung der DVDs/BDs funktionieren würde.
          Wenn man den Preis auf dem deutschen Markt zB. um zwei Drittel senken würde, dann würden nicht auch 66% mehr Leute kaufen. Dafür gibt es einfach zu wenig Anime-Fans insgesamt, die bereit sind Anime auf DVD/BD zu kaufen. Panini Video hat zum Beispiel damals von im Westen beliebte Titeln einzelne Volumes für ca. 15-20€ vertrieben (Naruto, Death Note ect.) und nach ein paar Jahren musste deren Vertrieb dann Insolvenz anmelden… Ähnlich erging es auch anderen Publishern. Dazu kommt noch, dass die Verkaufszahlen sowieso immer weiter zurückgehen, da viele immer mehr zu Streaming greifen und immer weniger Leute sich eine DVD-Sammlung anlegen. Nach derzeitigem Trend gehen die Verkäufe also sowieso immer weiter zurück, da kommt heutzutage kein Publisher auf die Idee einen Anime frisch zu lizenzieren, zu synchronisieren und dann so günstig zu verkaufen, dass man so hohe Abnahmen bräuchte, um kein Verlust zu machen, die man einfach nicht erreichen kann.
          Zumal es immer noch genug Leute gäbe, die die Preise zu teuer finden würden, wenn neben der 15€ Anime-Volume mit 4 Folgen eine Staffelbox von Big Bang Theory mit 24 Folgen für nen Zehner steht.

          Um auf die japanische Anime-Industrie zurückzukommen: Insgesamt gibt es mehrere Probleme, die aber alle mehr oder weniger zusammenhängen und sich über die Zeit entwickelt haben – Und es entwickelt sich immer weiter ins negative! Ich kann schon verstehen, warum Anno und andere sagen, dass es nicht mehr lange so weiter geht und das ganze System in näherer Zukunft platzt/zusammenbricht.

          Ich schreibe übrigens zufälligerweise seit ca. 1-2 Wochen einen längeren Artikel zu diesen Problemen, also was die Probleme sind, wie es zusammenhängt und wie es überhaupt erst so weit gekommen ist. Dabei gibt es viele Links und Zitate, Vergleiche ect.
          Habt ihr vielleicht Lust, wenn der Artikel fertig ist, ihn zu verlinken? Ich könnte mir vorstellen, dass das ein gutes Diskussions-Thema ist, denn in den Kommentaren zu Artikeln über die Anime-Industrie oder Anime-Produktion gibt es oft echt interessante Kommentare und Diskussionen ^^

          • Btw., wenn man den Preis um 2/3 also auf 1/3 senkt, müsste man, nur um den gleichen UMSATZ zu erreichen, 3x (nicht 66%!) so viele Exemplare verkaufen..also noch extremer und völlig utopisch mMn!!!
            Das Zauberwort heisst einfach mehr Werbung machen, am besten durch TV-Ausstrahlung (geht eigentlich nur so), um ein größeres Publikum zum Kauf zu animieren und eine größere Fanbase zu schaffen..Also die TV-Sender mit ins Boot nehmen und dadurch mehr potenzielle Käufer generieren, denn einfach nur die Preise zu halbieren ist blind…
            MAXX hat doch gerade den Anime-Block auf 7h erweitert, vlt steckt ja mehr dahinter, als nur.bessere Quote als bei Sci-Fi

    • Cartoons sind teilweise nur so teuer, weil die Sprecher sehr, sehr hohe Gagen verlangen. (z.B. simpsons) An der Animation liegt es nicht unbedingt 🙂

      • Naja, an den Animationen wird es auch liegen. Wird wohl schon etwas mehr Geld kosten wenn man deutlich mehr Frames pro Sekunde zeichnen muss als bei den ruckeligen Animes 😉

        • »Ruckeligen Animes«: Du verallgemeinerst sehr stark. Nicht alle Animes sind »billig« animiert. Natürlich ist dies bei Fairy Tail, One Piece, Detektiv Conan der Fall. Aber das sind Endlosserien. Bei kürzeren Produktionen ist es meist viel sauberer animiert, da man mehr Zeit und Geld für eine Episode zur Verfügung hat. Außerdem kommen »ruckelige Bilder« nicht unbedingt von zu wenig Frames. Es kann auch an schlampigen Zwischenframes liegen. Und generell sind die meisten Szenen von Animes in 24 fps nativ produziert 🙂

          • »„Ruckeligen Animes“: Du verallgemeinerst sehr stark. Nicht alle Animes sind „billig“ animiert.«
            Vielleicht hab ich mich ja auch einfach auf den DURCHSCHNITT bezogen wo sowohl die guten als auch die schlechten drin stecken 😉

            »Und generell sind die meisten Szenen von Animes in 24 fps nativ produziert :)«
            Tja, nur gilt das nicht für die Zeichnungen. Dort werden beispielsweise einfach 6 Frames auf diese 24 Frames/Sekunde aufgeblasen. Das heißt, jedes gezeichnete Bild bleibt einfach 4 Frames lang stehen.

          • Bei Shonen-Animes ist das häufig gesehen, dass Animationen »aufgebläht« werden. Bei kürzeren Titeln eher weniger. Es kommt auch auf den Regisseur an, was er für wichtig hält 🙂

          • »Und generell sind die meisten Szenen von Animes in 24 fps nativ produziert :)«

            Zeig mir einen der nicht Mushishi heißt oder einen Film darstellt. Es wird grundsätzlich nicht jeder Frame gezeichnet, bei CG ist das natürlich was anderes.. Nimm dir einen Anime und geh einfach Bildeinzelschritte.

          • @Trippley
            HxH2011, Parasyte, No Game No Life, des sind jetzt die einzigen 3 die ich aufm PC hab, es hängt natürlich immer von den Szenen ab, aber die meisten actionreicheren Szenen der 3 von mir genannten Werke hat 24 verschiedene Einzelbilder in der Sekunde. Bei viel weniger (unter 12-16) würde es auch einfach nicht flüssig und zeitgemäß ausschauen (wie es eben bei Naruto und One Piece der Fall ist) 🙂

    • Hey guts..dein Schreibstil ist unverkennbar ^^

  3. Anime Fan seit Stunde 1

    @ Falsch ehm danke 😀 War ja auch nur ne Frage meinerseits ob man das so hätte vergleichen können, wen dem nicht so ist auch gut 😛 Trotzdem sehr interessant zu schauen wie teuer ‚ein paar folgen‘ sein können. 😀

  4. @Trippley
    Ich muss meine Aussage leicht abändern: auf Parasyte und No Game No Life (also Anime mit <50 Eps.) trifft meine Aussage in der Actionszenen zu (gerade nochmal nachgeschaut), jedoch bei HxH nur teilweise:
    Will die Serie extremes Tempo darstellen (und dabei eine Art 3D-Effekt generieren durch dynamische Kamera ect.) dann ist wirklich jedes Bild einzeln gezeichnet (Beispiel: Gons erster Sprint auf Hisoka zu in Folge 35), jedoch wird bei den restlichen Actionszenen oft ein Trick angewandt: So werden die Chars und die Hintergründe nicht gleichzeitig angepasst, sondern immer abwechselnd (also Frame 1: Charakterzeichnung wird angepasst; Frame 2: Hintergrunddarstellung wird angepasst (nicht nur verschoben); Frame 3: Charakterzeichnung wird angepasst; Frame 4 …)
    Hätte mir eigentlich klar sein müssen, dass eine so lange Serie nicht so teuer produziert sein kann, wie eine kürzere (wobei sie im Vergleich zu anderen 100+ Eps.-Serien immernoch bahnbrechend aussieht!!!

  5. NGNL neue Staffel und AoT auch

    Diese Ausnahme Titel, wo kein Moe, also Harem, Ecchi, etc. ist, sind doch eigentlich diese Titel wo wir im Westen so extrem Hypen & Feiern, also Attack on Titan, Death Note, Psycho Pass etc., oder?
    Und zu den Kosten in der Anime Industrie: Die Kosten werden doch zum Teil eigentlich wieder eingenommen, wen mehrere Länder die Lizenz zum Synchronisieren haben wollen, das Merch im jeweiligen Land vertreiben wollen usw., oder lieg damit falsch? Und dass das Meiste für heimischen Otakus Produziert wird, ist doch eigentlich klar, weil nicht jeder Titel schafft den Sprung ins Ausland, deswegen muss man auf die Leute im Inland setzen, auch wenn das die falsche Richtung ist und man an Titeln wie Attack on Titan, Tokyo Ghoul und so sehen sollte, das man damit Erfolg haben kann anders zu sein und mal nicht auf Moe zu setzen und das Geld durch die Fans im Westen ja wieder rein kommt.
    Und das mit dem heimischen Publisher ist halt so ne Sache, auf der einen Seite wollen wir gute Qualität bei der Synchro und so, aber gleichzeitig wenig bezahlen, weswegen dass das schwierigste ist, oder gewisse Publisher lassen die Fans so lange auf einen Anime warten, das, obwohl ein Titanen-Großer Hype da ist, er durch die lange Wartezeit, schlechte verkaufszahlen hat

  6. Wie die Community einfach mal ausrastet ?
    Mich würde es jetzt mal interessieren wie viel eine anderssprachige Vertonung kosten würde. Sind bestimmt keine Millionenbeträge aber mit Mieten des Synchronstudios, allgemeinen Bearbeitungs- und Stromkosten und Die Löhne für die Sprecher; da kommen wir bestimmt in den fünfstelligen Bereich, oder?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.