Dank neuem Buch über Japan: Größte Anime-Klischees von Japanern diskutiert

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Wir alle kennen es. In jeder Anime-Serie gibt es die einen oder anderen Klischees, die in fast jedem Anime zu finden sind. Sei es Nasenbluten bei männlichen Charakteren oder fiese Erkältungen. Jeder von uns hat sicherlich mit solchen Klischees in Anime-Serien schon einmal Bekanntschaft gemacht. Genau dieses Phänomen diskutieren auch wir immer mal wieder in unserer jungen Rubrik »Anime-Klischees«.

Doch auch außerhalb unserer Pforten wird dieses Phänomen immerzu besprochen, damit man eine Antwort zu all den Fragen, die diese Klischees umgeben, erhalten kann. Nun haben wir zumindest eine kleine Chance auf Antworten. In dem neuen Buch »If Japan’s So Safe Then Why Are There So Many Chikan? (Wenn Japan so sicher ist, warum gibt es dann so viele »Perverse«?), das die japanische Kultur auf mehreren Ebenen durchleuchtet, äußern sich ebenfalls Japaner zu den größten Anime-Klischees, die Nicht-Japaner nicht ganz verstehen können.

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So wurden mehrere Fragen von Nicht-Japanern gestellt, die alle jeweils ein Klischee beinhalten. So fragt sich ein amerikanischer Anime-Fan, warum Anime-Charaktere immer erkältet sind, wenn sie in einen Regenschauer geraten. Eine Britin fragt sich dagegen, weshalb es nur weiße, gestreifte und einfach nur schlichte Damenunterwäsche in Anime-Serien gibt. Eine andere Frage, die sich eine Portugiesin gestellt hat ist, weshalb weibliche »Tyrannen« in Anime-Serien immer lange Röcke tragen. Ein Brite hingegen äußerte die Frage, warum männliche Charaktere immer Nasenbluten bekommen, wenn sie erotische Dinge sehen. Zu guter Letzt fragte sich eine Spanierin ganz einfach, warum nur eine Anime-Episode von einem Anime pro Woche veröffentlicht wird.

Das sind alles ziemlich gute Fragen, die wir uns bestimmt schon einmal alle gefragt haben. Zu den Fragen mit der Unterwäsche und den langen Röcken sagte ein Japaner, dass das mehr als Stilmittel zu verstehen ist, um etwas visuell darzustellen, anstatt ein Teil der japanischen Kultur zu sein. Zum Beispiel könne man bei schwarzer Unterwäsche auf die Idee kommen, dass es eine Shorts oder dergleichen sei, was letztlich nur mehr unnötige Fragen aufkommen ließe. Um solchen Fragen zu verhindern, bediene man sich immer wieder einem vorgegebenen Stereotypen, den dann viele wiederholen. Zu der Frage mit den Erkältungen sagt ebenfalls ein Japaner, dass eine Erkrankung eines Charakters wohl für die Handlung wichtig sei, weswegen man sich dem leichtesten Grund bedient, um dies zu erreichen.

Zu der Frage mit der Erkältung und dem Nasenbluten sagte ein anderer Japaner, dass das mehr ein alter Aberglaube von den Japanern sei, während das tyrannisierende Mädchen im langen Rock eher aus Sitten der alten Sexindustrie käme. Außerdem erhielten andere Serien auch nur eine Folge pro Woche, weshalb man die Frage im Allgemeinen schon nicht verstehe. Zu den gestreiften Unterwäschen sagte ein Japaner noch, dass man so die Rundungen des Hinterteils besser zur Geltung bringen könne, was somit mehr plastische Gründe haben solle.

Seid ihr mit diesen Antworten zufrieden? Denkt ihr, dass die Japaner recht haben? Oder seid ihr da anderer Meinung? Schreibt es doch in die Kommentare!

Quelle: RocketNews24

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