Review: Devil’s Third | Wii U

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Am 28. August 2015 erschien mit »Devil’s Third« ein neues Action-Adventure exklusiv für die Nintendo Wii U. Ob dieser Titel uns überzeugen konnte, erfahrt ihr in diesem Review!

Jahr:2015
Genre:Action, Adventure, Shooter
Publisher:Nintendo
Studio:Valhalla Studios, Nintendo
USK:18
Plattform:Wii U

devil’s third – die story

Im Singleplayer-Modus schlüpft der Spieler in die Rolle des ehemaligen Söldners Ivan. Dieser wurde soeben aus dem Gefängnis entlassen und mit einer heiklen Mission betraut: Er soll die Machenschaften einer undurchsichtigen Terrororganisation stoppen, der er einmal selbst angehört hat. Da Satelliten und moderne elektronische Waffensysteme in der Welt von Devil’s Third nicht mehr existieren, bleibt Ivan nichts anderes übrig, als seinen zahlreichen Gegnern im Nahkampf entgegenzutreten. Gut für ihn, dass ihm dabei ein bunter Strauß effektiver Hilfsmittel zur Verfügung steht: Um ans Ziel zu gelangen, lässt der knallharte Söldner Kugeln, Schwerter und Fäuste fliegen. Man darf sich auf blitzschnelle Attacken und jede Menge treffsichere Spezialangriffe freuen, bei denen keine Sekunde Langeweile aufkommt.

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vorgeschichte und weitere informationen

Ursprünglich sollte »Devil’s Third« vor einigen Jahren für PS3 und Xbox 360 erscheinen, doch da THQ, der ehemalige Publisher des Spieles, Insolvenz anmeldete, wurde das Spiel erstmal auf Eis gelegt und 2014 dank Nintendo wieder ins Leben gerufen.
Das Spiel bietet neben dem Singleplayer Modus auch einen Online-Modus an, der voll und ganz an berühmte Shooter-Games wie »Call of Duty« und Co. erinnert. Vor einigen Wochen kündigte Valhalla Studios sogar an, diesen Online Modus Free-2-Play für den PC zu veröffentlichen. Der Release ist noch für dieses Jahr geplant.

 

der singleplayer-modus

77683-1500-1200Der Singleplayer-Modus spielt in verschieden Kapiteln und Schauplätzen, die meist mit einem schweren Boss beendet werden. Während des Erkundens des Gebietes tauchen, wie oben schon erwähnt, die verschiedensten Gegner auf. Von Ninjas bis hin zu Mutanten oder Cyborgs mit Kettensäge ist so ziemlich alles dabei.
Während des dauerhaften Gefechtes gegen Gegner könnt ihr wählen, ob ihr die Gegner lieber aus der Distanz mit einer Waffe oder lieber mit einem Katana zerstückeln wollt.

Sollte euch die Munition aus gehen oder ihr keine Lust mehr auf das Katana habt, dann schaut euch gut um. Denn in der Gegend liegen immer zahlreiche andere Waffen wie beispielsweise der Raketenwerfer oder eine Maschinenpistole herum, die ihr aufsammeln könnt, aber dafür die aktuelle fallen lasst. Selbiges gilt für die Handwaffen, im Spiel als »Meleeweapon« bezeichnet. Von einem Eisenrohr bis hin zu einer Feuerwehraxt ist vielerlei dabei. Jede dieser Meleeweapons lösen mehrere verschiedene Sequenzen aus, wenn man einen Gegner erledigt hat. Da ich den »Sledgehammer« verwende, wenn er herum liegt, kann ich euch sagen, dass diese Waffe z.B. den Kopf des Feindes vollständig zertrümmert.

77682-1500-1200Die Meleeweapon, die man standardmäßig in jedem neuen Gebiet oder Kapitel hat, ist das Katana, mit dem eine Sequenz eines zweigeteilten Körpers ausgelöst wird. Sollte man sich im Feuer des Feindes befinden, so brauch man sich keine Sorgen um Heilung zu machen. Der Charakter regeneriert sich schnell von selbst. Der Charakter hält soviel Schaden aus, bis ein schwarzer Bereich kommt. Sollte man sterben, dann wird man nach einer kurzen Ladezeit zum letzten Speicherpunkt zurückgesetzt.

Das Spiel speichert an bestimmten Stellen automatisch. Dies kann im Verlauf des Spieles als positiv und auch als negativ aufgefasst werden, denn einige Passagen und Bosse sind nicht gerade einfach.

Sollte der TV besetzt sein, kann man sich das Spiel auch auf das Gamepad streamen und so das Spiel genießen.

Aber insgesamt kann ich sagen, dass mir der Singleplayer gefällt bis auf Kleinigkeiten, die ich im Fazit näher erläutern werde.

der online-modus

Kommen wir nun zum Online-Modus von »Devil’s Third«. Als erstes kann man diesen nur loben, denn er funktioniert auch mit schlechter Verbindung sehr gut und ohne Verzögerung. Das negative ist aber, dass das Connecten, sowie der »Updating Character information…« Vorgang eine lange Zeit benötigen.

77688-1500-1200Beim erstmaligen Starten des Online-Modus werdet ihr aufgefordert einen Nickname einzugeben, der für andere Spieler angezeigt wird. Danach wird man in den Waffenladen geschickt, wo man sich anfangs nur eine kostenlose Trainingswaffe mitnehmen kann. Später kann man sich sekundäre Waffen, andere Meleewaffen, sowie Granaten etc. vom im Match gewonnen Geld kaufen. Auch Kleidung kann man sich später noch kaufen.

Hat man das getan, so schaltet sich der »Drill« Modus frei, an dem man die verschiedensten Varianten von Matches austragen kann. Mit bis zu 16 Spielern im Raum kann man sich beispielsweise in einem 8 gegen 8 messen. Es gibt aber noch weitere Modi. Diese wären ein Alle-gegen-alle, ein 8 gegen 8 Match, bei dem nur Meleeweapons, also Katana und Co. erlaubt sind, und noch weitere.

77689-1500-1200Ich gehe nun näher auf den 8-gegen-8 Teamkampf ein, da ich diesen am meisten gespielt habe. Ein Match geht 5 Minuten. Währenddessen können jederzeit Freunde oder Feinde eintreten, falls der 16-er Raum noch nicht voll ist. Links oben befindet sich eine Karte, auf der man seine Teamkameraden sieht. Die Namen der Teamkameraden sind außerdem auch über ihren Köpfen. Bei Feinden ist weder ein Name, noch eine Markierung zu sehen, sodass ihr sofort Bescheid wisst, wen ihr abknallen könnt. Gewonnen hat das Team, dass entweder die meisten Punkte nach 5 Minuten oder als erstes 7000 Punkte erreicht hat. Jeder Kill bringt 100 Punkte. Der Online-Modus erinnert mich, wie eingangs erwähnt, an CoD und was es nicht so alles gibt.

Später bekommt man noch die Möglichkeit »Siege Matches« auszutragen, sowie eigene Clans zu bilden. Jedoch benötigt dies noch einige Level-Ups zum freischalten.

Mein Eindruck zum Online-Modus ist auch sehr positiv, bis auf diese langen Verbindungsphasen.

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fazit

Ist der Shitstorm anderer Seiten auf das Spiel gerechtfertigt? – Ich sage dazu: NEIN! Das Spiel entsprach meinen Erwartungen und hat mir auch sehr gefallen und einige sehr schöne Spielstunden bereitet. Doch das Spiel hat auch schwarze Seiten, die man erwähnt haben muss. Zum einen, und das ist der größte Kritikpunkt, fehlt die deutsche Sprache. Sei es Audio oder Untertitel, aber Deutsch fehlt vollkommen, denn man hat hier nur Englisches Audio mit englischen oder französischen Untertiteln, die beide dazu führen, dass man der Story schlecht folgen kann. Dann gibt es in einigen Sequenzen und Speicherstellen Framedrops, die vermutlich an der Hardware der Wii U liegen, da andere Spiele in meinem Besitz teilweise auch Framedrops haben. Aber ich kann das Spiel dennoch voll und ganz empfehlen!

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Kommentare

2 Kommentare und Antworten zu "Review: Devil’s Third | Wii U"

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Larissa
Gast
Larissa

Oh, habe zwar keine Wii U, finde aber die Grafik hat ja nicht mal PS3 Niveau.

pliplu
Gast
pliplu

Doch, weil das Spiel ursprünglich so auf der PS3/Xbox360 erscheinen sollte. 😉
Nicht alle Entwickler geben sich halt Mühe…