Review: Code Geass: Akito the Exiled – OVA 1+2 | Blu-ray

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Mit »Code Geass: Akito the Exiled« veröffentlichte KAZÉ am 28. August 2015 die ersten beiden OVAs der langersehnten OVA-Reihe. Mit einer neuen Geschichte und neuen Charakteren geht es dieses Mal nach Europa, doch auch alte Bekannte sind wieder mit dabei. Was wir von den ersten beiden OVAs halten, erfahrt ihr in unserem Review.

Jahr:Japan, 2012
Genre:Action, Mecha
Publisher:KAZÉ Anime
Laufzeit:ca. 111 Minuten
FSK:12
Bildformat:1920x1080p
Ton:Dolby Digital 2.0
Sprachen:Deutsch, Japanisch
Untertitel:Deutsch
Episoden:OVA 1 + 2

the wyvern arrives

Am 20. August 2010 der Kaiserlichen Zeitrechnung zerschmettert das Heilige Britannische Reich die japanischen Streitkräfte und erobert das Land im Handumdrehen. Durch die Niederlage verliert Japan seine Unabhängigkeit und wird zur 11. Kolonie Britannias ernannt. Japaner werden nur noch als »Elevens« bezeichnet und leben eingepfercht in Ghettos von ihren Grundrechten beraubt. Doch Widerstand organisiert sich rund um den geheimnisvollen »Zero«, hinter dem der brillante Lelouch Lamperouge steckt, der selbst zur königlichen britannischen Familie steht. Nach vielen Schlachten gelingt es den Britanniern »Zero« und seine schwarzen Ritter im Jahr 2017 der Kaiserlichen Zeitrechnung festzunehmen.

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Zur gleichen Zeit wird in Europa die Bundesrepublik Europa (E. U.) von der militärischen Vormacht des Heiligen Britannischen Reiches immer weiter zurückgedrängt. Im Angesicht einer drohenden Niederlage kommt es zur Bildung der »W-O«-Einheit, einer Spezialtruppe, die sich aus Elevens und Ausländern aus feindlichem Gebiet zusammensetzt. Die Elevens sollen vor allem in besonders auswegslose Schlachten geschickt werden, um so die Überlebensrate unter den europäischen Soldaten zu erhöhen. Akito Hyuga ist ein Pilot eben dieser »W-O«-Einheit, die als Kanonenfutter dienen soll.

Der erste Kampfeinsatz der »W-O«-Einheit ist die Befreiung des auf dem Rückzug vom Feind eingekesselten 132. Regiments. Doch das ungeschickte Taktieren von Kommandant Anou bringt die Einheit schnell an ihre Grenzen. Mit Suizidbombern versuchen sie so viele Feinde wie möglich mitzureißen, bis Stabsoffizierin Leila Malcal ihre Stimme erhebt und Kritik an der selbstzerstörerischen Taktik Anous übt. Nach einem kurzen Zwischenfall wird Leila Malcal zur Kommandantin der »W-O«-Einheit ernannt und übernimmt das Kommando. Währenddessen kämpft Akito sich durch die Horden an Britanniern und steht dabei offenbar unter dem Einfluss eines Geass. Er beweist großes Geschick im Umgang mit einem Knightmare und schafft es die Feinde Stück für Stück zu dezimieren. Dei Britannier beginnen ihn bereits den »Geist von Hannibal« zu nennen und fürchten ihn und seinen Knightmare, doch wie soll Akito es schaffen alleine gegen eine ganze Armee an britannischen Knightmares zu bestehen? Wird Leila Malcal ihm noch rechtzeitig helfen können?

charaktere

akitoAkito Hyuga

Pilot der »W-O«-Spezialeinheit. Verfügt über außergewöhnliche Fähigkeiten im Kampf. Er ist ein Eleven, der jedoch still ist und mit anderen kaum über seine Gefühle oder seinen Hintergrund spricht. Durch eine Begegnung in seiner Vergangenheit verfüt er über Geass.

Synchronsprecher:
Jan Makino z.B. als Otonashi aus Angel Beats!
 

 

 

 
leilaLeila Malcal

Zunächst Stabsoffizierin, dann Kommandantin der »W-O«-Spezialeinheit, die ursprünglich auf ihren Vorschlag hin gegründet wurde. Sie kam als Tochter aus britannischem Adel zur Welt, wurde dann aber von der Familie Malcal adoptiert. Sie ist aktive Aikido-Kämpferin.

Synchronsprecher:
Josephine Schmidt z.B. auch als Asseylum Vers Allusia aus Aldnoah.Zero

 

 

 

bild und animation

Wie bereits bei »Code Geass« war auch bei der OVA-Reihe das Studio Sunrise zuständig für die Animation. Und wer Sunrise kennt, weiß, dass sie eine Sache besonders gut können, nämlich Mecha. Und ich garantiere euch die Action, die hier abgefeiert wird, wenn Akito in seinem Knightmare sitzt ist der pure Wahnsinn. Die Geschwindigkeit der Kämpfe und und die Detailliertheit lassen Mecha-Fans mit den Ohren schlackern, aber auch als Action-Fan kommt ihr garantiert auf eure Kosten. Man wird einfach mitgerissen und kommt nicht mehr los. Das Bild ist wie üblich bei KAZÉ in wunderschönen 1080p und fühlt sich besonders auf einem großen Fernseher wohl.

deutsche umsetzung

Bei der deutschen Umsetzung hat sich KAZÉ wieder viel Mühe gegeben und viele Sprecher aus der alten Serie auch für die OVA-Reihe verpflichtet. Sofort sind mir Stefan Staudinger, der LLoyd Asplund sprach, als Klaus Warwick und Sebastian Jacob, die Stimme von Schneizel, als Oscar Hamel aufgefallen. Besonders überrascht war ich allerdings von Jan Makino, den ihr vielleicht als Kyle aus South Park kennen könntet. Er hat hier eine wirklich gute Leistung abgeliefert und passt stimmlich sehr gut zu Akito. Auch Josephine Schmidt hat mich ein weiteres Mal sehr überzeugt, nachdem ich sie in Aldnoah.Zero schon klasse fand. Der Einzige der nicht ganz passen wollte war Florian Klein als Yukiya, doch auch daran kann man sich gewöhnen. Wie üblich wurden die Schilder untertitelt. Insgesamt ein sehr rundes Ding, die deutsche Umsetzung.

extras

»Code Geass: Akito the Exiled« wird als stylisches Digipack im Schuber ausgeliefert. Neben der Disc mit den beiden OVAs sind zwei 24-seitige Booklets enthalten, je eines pro OVA, die viele Informationen zu den Charakteren, Konzeptzeichnungen und Interviews enthalten.

geass package foto

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fazit

»Code Geass: Akito the Exiled« spielt zwischen den beiden Staffeln der »Code Geass«-Serie und erzählt die Geschichte dieser Welt aus einer anderen Perspektive. Europa befindet sich im Konflikt mit dem Heiligen Britannischen Reich und wird immer weiter zurückgedrängt. Im Angesicht einer drohenden Niederlage kommt es zur Bildung der »W-O«-Einheit, einer Spezialtruppe, die sich aus Elevens zusammensetzt. Die Elevens sollen vor allem in besonders auswegslose Schlachten geschickt werden, um so die Überlebensrate unter den europäischen Soldaten zu erhöhen. Akito Hyuga ist einer dieser Elevens, die nun zu ihrem ersten Kampfeinsatz aufbrechen.

Mit fantastischen Action-Szenen und einer interessanten Handlung zieht »Code Geass: Akito the Exiled« den Zuschauer schnell in seinen Bann und lässt ihn nicht mehr los. Besonders die wilde Geschwindigkeit, die in den Kämpfen an den Tag gelegt wird, hat mich wirklich begeistert. Dazu kommt ein wirklich fabelhafter Soundtrack, der in einem fantastischen Ending gipfelt. Auch die deutsche Umsetzung ist gelungen und macht eine wirklich Runde Sache daraus. Wer »Code Geass« mochte wird »Akito the Exiled« lieben.

9

© SUNRISE / PROJECT G-AKITO Character Design © 2006-2011 CLAMP
© VIZ MEDIA Switzerland SA

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