Review: Nozomi & Kimio – Band 1 | Manga

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Am 01. Oktober 2015 veröffentlicht KAZÉ Manga mit »Nozomi & Kimio« ein weiteres Werk von Wakoh Honna, die auch für »Heimliche Blicke« verantwortlich war. Wir durften vorab einen Blick auf den Band werfen und verraten euch in unserem Review, was euch erwartet.

© 2012 Wakoh HONNA
© 2015 VIZ Media Switzerland SA
Jahr:Japan, 2011
Deutschland, 2015
Genre:Comedy, Ecchi
Publisher:KAZÉ Manga
Mangaka:Wakoh Honna
Typ:Manga
Bände:8

sieh mich an

Kimio scheint ein ganz gewöhnlicher Oberschüler zu sein, der ein normales ruhiges Schülerleben führt. Dies alles sollte sich jedoch an einem Tag schlagartig ändern, als er zwei Klassenkameraden aus der Mädchenumkleide verscheuchen wollte und nicht mehr rechtzeitig rauskam. Er versteckte sich in einem Spind, und wie sich herausstellen sollte, war es der Spind von Nozomi.

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Als Nozomi ihren Spind öffnet, starren sich die beiden an, doch zu Kimios Überraschung verrät sie ihn nicht und deckt ihn sogar. Als die anderen Mädchen fort sind, öffnet Nozomi wieder den Spind und Kimio läuft wie von der Tarantel gestochen aus der Mädchenumkleide heraus. Auf dem Weg lässt er jedoch sein Handy liegen, dass Nozomi findet.

Kimio ist fertig mit den Nerven. Nozomi ist in seiner Klasse und was noch viel schlimmer ist, ihre Familie wohnt im selben Wohnhaus wie seine. Er hatte zwar nie wirklich etwas mit ihr zutun und auch in der Klasse war sie ein eher unauffälliges Mädchen, doch was ist, wenn sie es doch ausplaudert? Das wär das Ende für Kimio und sein friedliches Schulleben. Während er sich in seinem Zimmer das Hirn zermartert, kommt seine Mutter hinein und sagt ihm, dass Nozomi sein Handy gefunden und bei ihr abgegeben hat. Kimio hat offenbar nicht einmal bemerkt, dass sein Handy weg war. Als seine Mutter aus dem Raum geht, kriegt er eine SMS von einer unbekannten Nummer und Kimio ahnt Übles. Darin wird er aufgefordert seinen Vorhang zu öffnen. Als er ihn zur Seite zieht, erblickt er im Fenster gegenüber Nozomi, die ihm eine zweite SMS schickt, in der sie ihn fragt, was er im Spind zu suchen hatte. Kimio bittet sie es niemandem zu erzählen und Nozomi geht auf seine Bitte ein, jedoch nur unter einer Bedingung. Immer wenn sie ihm eine SMS schreibt, muss er den Vorhang öffnen und sie zeigt sich ganz unverhüllt und er soll das Gleiche tun.

So beginnt das »Zeige-Spiel« und Kimios Leben soll von nun an wesentlich spannender werden. Wie das Ganze jedoch ausarten sollte, würde Kimio schon sehr bald merken.

wakoh honna

Sicher kennen einige von euch Wakoh Honna bereits für ihr Werk »Heimliche Blicke«, oder im japanischen auch »Nozoki Ana«, der ebenfalls von KAZÉ Manga in Deutschland vertrieben wird. »Nozomi & Kimio« startete 2011 in Shogakukans »Weekly Shonen Sunday«-Magazin, demselben Magazin in dem beispielsweise auch »Detektiv Conan« oder »Magi« publiziert wird. Wer das erste Werk »Heimliche Blicke« bereits gelesen hat, dem wird mit Sicherheit auch »Nozomi & Kimio« gefallen. Leider habe ich persönlich Wakoh Honnas anderes Werk nicht gelesen und kann daher keine Vergleiche anstellen, doch »Nozomi & Kimio« soll wohl eher auf jüngeres Publikum ausgelegt sein. Es gibt zwar viele Fanservice-Shots, doch »nackte Tatsachen« gibt es nur auf einer einzigen Seite zu sehen. Natürlich lebt der Manga auch von der Comedy. Diese lebt stark von den Angriffen Nozomis auf Kimio, der damit einfach nur überfordert ist. Aber wer kann es ihm verdenken.

Mir hat Wakoh Honnas Zeichenstil und die Verteilung der Panels ebenfalls sehr gut gefallen. Es gibt auch nicht zu viele Sprechblasen, wodurch ein guter Lesefluss gewährleistet ist. Das Einzige, dass ich mir vielleicht noch gewünscht hätte, wäre ein Nachwort des Mangaka. Ich mag es etwas über die Person zu erfahren, die für das Werk verantwortlich war oder Hintergrundinformationen zu erhalten. Als Ersatz gibt es hier eine Extraseite und ein Charakterprofil, die auch ihren Zweck erfüllen.

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fazit

In Wakoh Honnas neuem Werk geht es um den Oberschüler Kimio, der nicht nur ein netter Kerl, sondern auch ein wenig tollpatschig ist. So versucht er zwei seiner Klassenkameraden aus der Mädchenumkleide zu verscheuchen und landet selbst in einem Schlamassel, weil er nicht rechtzeitig rauskommt. Zu seinem Glück hat er jedoch den Spind seiner Nachbarin Nozomi erwischt, die ihn nicht verrät. Dass sie diese Geschichte später noch nutzen sollte, um ihn zu erpressen, ahnt der naive Kimio nicht. So gerät er in ihr »Zeige-Spiels«.

Wer bereits Spaß an Wakoh Honnas Werk »Heimliche Blicke« hatte, wird ihn hier sicher auch finden. Die schlüpfrige Geschichte um Nozomi und Kimio punktet vor allem mit der Comedy. Es ist amüsant mit anzusehen, wie der naive Kimio mit den Spielchen von Nozomi überfordert ist. Selbst andere Schüler sind vor ihren Machenschaften nicht sicher und so gibt es immer neue Überraschungen. Das Ganze wird mit einem schönen Zeichenstil und einem guten Lesefluss zu einer ziemlich runden Sache. Wer Lust auf eine Portion Ecchi mit ordentlich Comedy hat, sollte definitiv einen Blick riskieren.

Reviewbewertung 8

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