Review: Strike the Blood – Band 2 | Manga

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Am 21.09.2015 veröffentlichte Panini den zweiten Band vom Manga zur Light Novel »Strike the Blood«. Wir durften einen Blick darauf werfen und verraten euch unsere Meinung dazu.

© 2015 Panini Verlags GmbH
Jahr:Japan, 2012
Deutschland, 2015
Genre:Action
Publisher:Panini Manga
Text/Zeichnungen:TATE
Original:Gakuto Mikumo
Charakterdesign:Manyako
Typ:Manga
Bände:bisher 6

strike the blood

Itogami-City in Tokio ist eine besondere Insel, denn sie dient auf dieser Welt als letzter Zufluchtsort für Wesen, denen man außerhalb der Stadt kaum noch begegnet. Vampire und Dämonen leben hier in Koexistenz mit Menschen, doch dies birgt auch viele Gefahren. An der Spitze der Vampire stehen die sogenannten Ahnherren, drei Vampire von unvergleichlicher Macht, durch deren Machtverhältnis ein Gleichgewicht in Itogami-City entstanden ist. Doch plötzlich taucht Kojo Akatsuki auf, der vierte Ahnherr.

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Nachdem beim letzten Mal ein mysteriöser Kampfpriester aus Lotharingia aufgetaucht war, der viele Dämonen in Itogami-City angegriffen hat, sind Yukina und Kojo ihm auf die Spur gekommen. Während Yukina sich diesem alleine stellen wollte, hat Kojo ganz andere Pläne, denn er will sie nicht im Stich lassen. So stellen die beide den europäischen Kampfpriester, der einen Homunculus bei sich hat und ein Kampf beginnt. Kojo ist als vierter Ahnherr zwar sehr mächtig, kann seine Kräfte aber nicht gut genug kontrollieren und kämpft wie ein Anfänger. Er schafft es zwar durch die pure Kraft den Angriffen standzuhalten, doch sorgt dabei für große Verwüstung. Nach einiger Zeit beschließt der Kampfpriester sich zurückzuziehen und beendet damit vorzeitig den Kampf.

Am nächsten Tag erfahren die beiden, dass es sich um Schäden von insgesamt 50 Milliarden Yen handelt, für die Kojo zur Rechenschaft gezogen werden wird. Yukina hat jedoch eine Idee, denn wenn die beiden es schaffen den Kampfpriester zu schnappen, können sie beweisen, dass es sich um Notwehr gehandelt hat und er die Kosten somit nicht tragen muss. Doch wie sollen die beiden den Kampfpriester aufspüren? Yukinas Idee die Kirchen der Stadt zu durchsuchen ist zwar ganz gut, doch nichts auf das die Polizei nicht längst gekommen wäre. Kojo kommt darauf, dass sich der Kampfpriester in einem mit Lotharingia kooperierenden Unternehmen verstecken könnte, und kennt auch genau die richtige Person, um danach zu suchen. Seine Schulfreundin Asagi ist nämlich ein echtes Computergenie, doch wird sie den mysteriösen Kampfpriester ausfindig machen können und was möchte er überhaupt in Itogami-City? Die Antworten gibt es in Band 2.

tate

»Strike the Blood« basiert auf der gleichnamigen Light Novel von Gakuto Mikumo, die von Manyako illustriert wurde. Die Manga-Adaption kommt von TATE, für die »Strike the Blood« ihre erste Serie darstellt. Sicher kennen einige von euch auch die Anime-Adaption vom Studio »SILVER LINK.«, die 2013 im japanischen Fernsehen lief.

Auch wenn im Anime Fanservice ein großes Thema war, muss ich sagen das TATE sich hier sehr zurückgehalten hat. Besonders nach dem zweiten Band wurde dieser Eindruck bestärkt. Der Fokus liegt hier eindeutig auf Action und der Fanservice ist auf ein Minimum reduziert worden. Die Zeichnungen von TATE haben mir an sich sehr gut gefallen, auch wenn sie mehr im Stil der Light Novel, statt des Animes, gehalten wurden. Die Handlung von Gakuto Mikumo entwickelt sich prächtig und kommt in Band 2 richtig in Fahrt.

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fazit

»Strike the Blood« erzählt die Geschichte von Kojo Akatsuki, der aus einem bisher unbekannten Grund zu einem Ahnherrn geworden ist. Statt sich dieser Macht zu bemächtigen, möchte er allerdings lieber unauffällig sein normales Leben weiterleben. Währenddessen schickt ihm der sogenannte Löwenorden Yukina vorbei, die nun als seine Wächterin fungiert. Im zweiten Band machen die beiden gemeinsam Jagd auf einen mysteriösen Kampfpriester aus Europa. Das erweist als ziemlich schwierig, doch schon bald sollen die beiden von Kojos Schulfreundin Asagi den entscheidenden Hinweis erhalten. Was plant dieser Mann mit seinem Homunculus bloß in Itogami-City?

Im zweiten Band von »Strike the Blood« nimmt die Handlung richtig Fahrt auf. Es hat sich trotz der lascheren Handlung von Band 1 gelohnt dranzubleiben und wir werden mit fabelhaften Actionszenen belohnt. Der Fanservice wurde auf ein Minimum reduziert und der Lesefluss hat sich wesentlich verbessert. Wo der erste Band noch mit Erklärungen zu kämpfen hatte und den dadurch entstandenen vielen Text zu kämpfen hatte, schafft es der zweite Band sich auf das wesentliche zu konzentrieren. Auch die Einteilung der Panels von TATE hat mir dieses Mal wesentlich besser gefallen. Ein wirklich gelungener Band und eine ziemliche Steigerung zum ersten Band.

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