Review: Space Dandy – Volume 6 | Blu-ray

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Nachdem KAZÉ bereits die erste Staffel von »Space Dandy« veröffentlichte, kommt nun auch die Zweite in den Handel. Die zweite Volume der zweiten Staffel wird als Volume 6 vermarktet und enthält die Episoden 18-20. »Space Dandy – Volume 6« ist seit dem 25. September bei uns im Handel erhältlich.

Jahr:Japan, 2014
Genre:Comedy, Space, Sci-fi
Publisher:KAZÉ Anime
Laufzeit:ca. 75 Minuten
FSK:12
Bildformat:1920x1080p
Ton:DTS HD MA 2.0
Sprachen:Deutsch, Japanisch
Untertitel:Deutsch
Episoden:Folge 18 – 20

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»Man nennt ihn Dandy aus dem Weltall, oder kurz Space Dandy. Er reist durch die Galaxien auf der Jagd nach unbekannten Aliens. Seine Suche nach diesen Aliens führt ihn auf eine abenteuerliche Reise zu neuen bisher unentdeckten Planeten. Dies ist die unglaubliche Geschichte dieses Alienjägers und seiner Freunde.« – Zitat aus Space Dandy.

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Mit diesen Worten beginnt Space Dandy und sagt damit eigentlich schon alles, das es zu sagen gibt, denn Space Dandy erzählt keine fortlaufende Geschichte, sondern ist streng episodisch gehalten, sodass sich eben Sachen die in den Folgen passieren, nicht auf den Rest der Serie auswirken. So erleben Dandy und seine Freunde immer neue Abenteuer auf ihrem Weg durchs All.

Auch dieses Mal möchte ich auf eine der drei Episoden eingehen, denn die 20. Episode »Rock’n’Roll Dandy« hat mir wieder besonders gut gefallen. Johnny ist der Anführer des Jaicro-Imperiums, was jedoch niemand weiß, ist das er im geheimen noch ein anderes Leben führt. Nämlich das eines Musikers, der davon träumt ein Rockstar zu sein. In einer Bar irgendwo im Universum lernen sich Johnny und Dandy, wie könnte es anders sein, auf dem Herrenklo kennen. Nach einem anfänglichen Streit verstehen sich die beiden wie ein Herz und eine Seele. Sie beschließen gemeinsam eine Band zu gründen und die beste Band der Galaxie zu werden. Als sie jedoch ihr großes Debüt im Space-Budokan feiern sollen, wird Johnny von seinem richtigen Leben als Kommandant des Jaicro-Imperiums eingeholt. Wird Johnny seinem Posten als Kommandant gerecht oder geht er zum Debüt ihrer Band Dropkix?

Ein weiteres Mal überzeugt uns BBT durch ihre gnadenlose Dummheit und den dadurch entstehenden Humor. Es macht immer wieder Spaß zu sehen, wie die Blödmanntruppe in die seltsamsten Situationen geworfen wird und wie sie damit klarkommen müssen. Ich habe größten Respekt vor den Machern dieser Serie, die es geschafft haben jeder Episode ein einzigartiges Gefühl inne zu legen und die Serie somit zu einem ganz besonderen Anime gemacht haben.

charaktere

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Was wäre ein Kopfgeldjäger im All ohne das typische Frauenheldenklischee?
Jedenfalls nicht Dandy. Der oft arrogant, selbstverliebte und lässige Dandy ist der Kapitän der Aloha Oe und hält seine beiden Kameraden dauernd auf Trab.
Im Grunde ist Dandy aber ein guter Kerl, der für seine Freunde bis zum Äußersten geht, besonders wenn es dabei um einen Besuch im Boobies geht.

Deutscher Synchronsprecher: Tobias Brecklinghaus (auch als Kirei Kotomine in Fate/Zero)

 

 

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Der aus den.besten Jahren gekommene Roboter QT ist Dandys Haus- und Flugroboter. Er besitzt künstliche Intelligenz und dient im Anime häufig als Stimme der Vernunft. Das Dandy und Meow nicht auf ihn hören brauch ich denke ich an dieser Stelle nicht zu erwähnen. Trotz seinem überfälligen Updates lässt er sich nicht lumpen uns sorgt mit seinem staubsaugerartigen Erscheinen für Ordnung auf der Aloha Oe.

Deutscher Synchronsprecher: Kristin Hesse (auch als Ururu Tsumugiya in Bleach)

 

 

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Mit dem Betelgeusianer Meow haben wir das letzte und neueste Mitglied der Crew. Wie ihr sehen könnt sind Betelgeusianer katzenähnliche, humanoide Aliens die vom Planeten Betelgeus stammen. Der faule, verfressene Kater macht mit seiner dusseligen Art selbst Dandy Konkurrenz. Jedoch genau wie Dandy kann er in seltenen Fällen über sich hinaus wachsen um denen zu helfen die ihm etwas bedeuten.

Deutscher Synchronsprecher: Martin Bross

 

 

bild und animation

»Space Dandy« stammt von Studio Bones, die ihr vielleicht für Werke wie »Fullmetal Alchemist: Brotherhood« oder »Darker than Black« kennen könntet. Bei einem speziellen »Space Dandy«-Panel auf der AnimagiC 2014 erzählte Serienproduzent Masahiko Minami, wie viel Wert darauf gelegt wurde so wenig CGI wie möglich zu verwenden und alles mit der Hand zu zeichnen. Das sieht man dem Anime auch an, denn Dandy sieht nicht immer gleich aus, was allerdings auch den Charme ausmacht. Man merkt einfach wie viel Mühe und Kreativität in dieses Werk und seine fantastischen Animationen geflossen ist.

deutsche umsetzung

»Space Dandy« ist definitiv eine der besten deutschen Umsetzungen der letzten Jahre. Tobias Brecklinghaus hat einfach eine wahnsinnig passende Stimme für Dandy und schafft es diesen überzeugend zu spielen, doch auch Kristin Hesse als QT und Martin Bross als Meow sind wahre Highlights. Man war kreativ und hat sich überlegt, wie man gewisse Dinge am besten umsetzt. So wurde aus ein Alien einfach mal zum Bayern samt Dialekt um den Gedanken ins Deutsche zu transportieren und es passt einfach so gut. Hier ist wirklich ein toller Dub entstanden. Auch das zweite Volume der zweiten Staffel setzt dies konsequent fort. Besonders gut gefiel mir hier der Wolkianer Gentle. Die Schilder wurden wie immer übersetzt und als Untertitel angezeigt.

Hier könnt ihr euch den Trailer zum Simulcast ansehen:

extras

Wie auch bei der ersten Staffel wird »Space Dandy« in einer schicken Amaray mit Wendecover ausgeliefert. Dazu kommt ein tolles Booklet mit vielen Konzeptzeichnungen und Hintergrundinformationen zur Serie.

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Kaze Banner

fazit

Dandy nimmt uns ein weiteres Mal auf einen chaotischen Trip durchs Universum auf der Suche nach seltenen Aliens mit. Dieses Mal gehen unsere Helden angeln, treffen auf einen Wolkianer und gründen eine Rockband.

Dandy Abenteuer haben es ein weiteres Mal geschafft, mich zu begeistern. Die Serie bleibt ihrem Motto treu und schafft es durch wirklich tollen Humor und viel Kreativität den Zuschauer zu unterhalten. Das ist auch wieder dem grandiosen Soundtrack der Serie zu verdanken, der die Atmosphäre perfekt transportiert. Die 20. Episode »Rock’n’Roll Dandy« hat mir hier am besten gefallen, da sie diese Art von Geschichte wunderbar parodiert und mich wirklich oft zum Lachen gebracht hat. Wer die Serie noch nicht kennt, sollte definitiv einen Blick riskieren.

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© 2014 BONES/Project SPACE DANDY
© 2015 VIZ Media Switzerland SA (German Version)
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