Review: Die Braut des Magiers – Band 1 | Manga

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Am 12. Oktober 2015 veröffentlichte TOKYOPOP den ersten Band von Kore Yamazakis »Die Braut des Magiers« in Deutschland. Wir durften einen Blick auf den Manga werfen und verraten euch, was euch erwartet.

© 2015 TOKYOPOP GmbH
Jahr:Japan, 2013
Deutschland, 2015
Genre:Romance, Fantasy
Publisher:TOKYOPOP
Autor:Kore Yamazaki
Zeichnungen:Kore Yamazaki
Typ:Manga
Bände:bisher 4

die braut des magiers

Chise Hatori ist in einer ziemlich seltsamen Situation gelandet, denn von jetzt auf gleich soll sie nicht nur der Lehrling, sondern auch die Braut von einem Kerl werden, der sich selbst einen Magier nennt. Doch wie kam sie in diese Situation? Chise hatte offenbar nicht viel Glück in ihrem bislang 16-jährigen Leben. Ihre Mutter ist verstorben und ihren Vater scheint sie nicht zu kennen, sodass sie nach dem Tod ihrer Mutter bei Verwandten leben musste. Für diese war sie aber offenbar eher eine Last als ein Segen und so wurde sie auch behandelt. Ihr Leben war einfach nur die Hölle auf Erden.

Eines Tages scheint sie ein Angebot von einem Fremden zu bekommen, der ihr vorschlägt sich jemandem zu überlassen, der Verwendung für sie hat, wenn sie des Lebensmüde ist. Dieses Angebot scheint sie angenommen zu haben und findet sich auf einer Auktion wieder, wo sie versteigert werden soll. Auch wenn sie nicht wirklich zu verstehen scheint, was los ist, merkt sie doch, wie einige der Anwesenden sie als Rarität bezeichnen, die man nur noch selten findet. Einen sogenannten Slay Vega. Als die Auktion dann losgeht, bieten einige der Käufer sich gegenseitig hoch, doch plötzlich tritt ein Mann auf die Bühne und schmettert alle Gebote durch eine Unsumme ins Nichts. Er lässt verlauten, dass er sich entschieden hat und er Chise zu seinem Lehrling machen will.

Chise weiß nicht, wie ihr geschieht, und fühlt sich überrumpelt. Als der Mann, der sich als Magier ausgibt, dann auch noch beide vor sein Haus in England teleportiert ist es um sie geschehen. Sie ist verwirrt und weiß nicht was sie denken soll, doch der mysteriöse Magier, der einen Knochenschädel hat, scheint es ernst zu meinen und behandelt sie sehr freundlich. Er bietet ihr ein Bad an und empfängt sie mit seiner vollen Gastfreundschaft in seinem Haus, sodass Chise, die nie ein richtiges zu Hause hatte, sich schnell wohlfühlt. Der Magier, der sich als Elias Ainsworth vorstellt, erklärt ihr, dass ein Slay Vega ein Mensch ist, der magische Wesen wahrnehmen kann und besondere Begabung für die Magie besitzt. Deshalb hat er sie zu seiner Schülerin gemacht, doch was Chise noch nicht weiß, ist, dass er sie auch zu seiner Braut machen möchte. Wie wird Chise mit ihrem neuen Leben als zukünftige Braut und Lehrling eines Magier zurechtkommen?

kore yamazaki

Die Newcomerin Kore Yamazaki sorgt in Japan bereits seit 2012 mit seinen ungewöhnlichen Mangas für Furore. Mit »Die Braut des Magiers« gibt er nun unter der Flagge von TOKYOPOP auch sein Debüt in Deutschland. Der Titel wird seit 2013 in Houbunshas monatlich erscheinendem »Manga Time Kirara Forward«-Magazin, in dem beispielsweise auch »Gakkou Gurashi«, »Yumekui Merry« oder »Aldnoah.Zero« veröffentlicht werden, publiziert. In diesem Jahr wurde »Die Braut des Magiers« sogar für die renommierten Manga Taisho Awards 2015 nominiert.

Kore Yamazaki hat mich vor allem mit ihrem wirklich schönen Zeichenstil überzeugt, der es schafft, diese wundersame Welt entsprechend abzubilden. Besonders das Charakterdesign von Elias Ainsworth hat mir sehr gut gefallen. Doch auch die Handlung hat einiges zu bieten und trumpft mit tollen Ideen auf, bei denen auch der Humor nicht zu kurz kommt. Man wird als Leser wie Chise Stück für Stück immer weiter in diese magische Welt hineingesogen. Dafür sorgt auch die Veröffentlichung von TOKYOPOP, die ähnlich wie bei »The Breaker« oder »Sun-Ken Rock« im Großformat erfolgt ist. Der Einband wirkt sehr hochwertig und ist auch von innen bedruckt. Außerdem gibt es eine kleine Autogrammkarte mit einer hübschen Illustration dazu.

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In »Die Braut des Magiers« geht es um die 16-jährige Chise Hatori, die durch gewisse Umstände auf einer Auktion landet, wo sie versteigert werden soll. Es ist jedoch keine gewöhnliche Auktion, denn es handelt sich um eine Magierauktion und für diese ist Chise besonders wertvoll, weil sie eine sogenannte Slay Vega ist. Das bedeutet sie hat die Fähigkeit magische Wesen zu sehen und offenbar auch ein gewisses Talent für die Magie an sich. Dort wird sie von dem Magier Elias Ainsworth ersteigert, der fortan möchte, dass sie sein Lehrling wird. Doch das ist noch nicht alles, denn er plant auch, Chise zu seiner Braut zu machen. Wie kommt Chise mit ihrem neuen Leben als Lehrling und zukünftige Braut eines Magiers zurecht?

Kore Yamazaki erzählt in »Die Braut des Magiers« eine tolle Fantasy-Geschichte, die mit tollen Ideen und gutem Humor glänzt. Die Welt die sie uns malt wirkt mysteriös und voller Geheimnisse. Sie schafft es den Leser neugierig zu machen, sodass man immer tiefer und tiefer in dieser Welt versinken möchte. Das alles wird durch den tollen Zeichenstil von Kore Yamazaki verstärkt, der durch den Druck im Großformat noch besser zur Geltung kommt. Auch die beigelegte Autogrammkarte ist ein nettes Extra von TOKYOPOP. Wer Lust auf eine lustige, schöne Romance-Geschichte mit vielen Fantasy-Elementen hat, sollte definitiv einen Blick in »Die Braut des Magiers« werfen.

Reviewbewertung 9

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