Review: Dragonball Z Kai – Box 1 | Blu-ray

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Am 09. Oktober 2015 veröffentlichte KAZÉ die erste Box zu »Dragonball Z Kai«. Dabei handelt es sich um eine gekürzte und überarbeitete Fassung der Originalserie »Dragonball Z«, bei der man sich näher an die Mangavorlage gehalten hat, indem man Fillerepisoden entfernt hat. Die Box enthält die ersten 16 Episoden der Serie und erhielt eine neue Vertonung. Was wir von dem Ganzen halten, erfahrt ihr in unserem Review.

Jahr:Japan, 2009
Genre:Fighting-Shounen, Action
Publisher:KAZÉ Anime
Laufzeit:ca. 400 Minuten
FSK:12
Bildformat:1920x1080p
Ton:Dolby Digital 2.0
Sprachen:Deutsch, Japanisch
Untertitel:Deutsch
Episoden:Folge 1 – 16

goku kehrt zurück

Bevor wir uns um die Handlung von »Dragonball Z Kai« kümmern, lassen wir doch noch mal die Geschichte aus »Dragonball« Revue passieren. Als Goku auf dem Planeten Vegeta geboren wurde, waren sowohl sein Planet als auch sein Vater kurz davor von einem schrecklichen Feind ausgelöscht zu werden. Doch kurz davor wurde er in einer Kapsel auf den Planeten Erde geschickt, wo Goku als Baby von einem alten Mann namens Son-Gohan gefunden wurde, der ihn fortan großziehen würde.

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Son-Goku wuchs zu einem gesunden Jungen heran und brach dann eines Tages, gemeinsam mit Bulma, zu einer Reise auf um die sogenannten Dragonballs zu suchen, von denen es hieß, sie würden einem jeden Wunsch erfüllen. Unterwegs traf Goku viele neue Freunde, trainierte fleißig und kämpfte, um noch viel stärker zu werden. Im Kampf gegen den Dämon, der es auf die Weltherrschaft abgesehen hatte, wurde er bei Meister Quitte, dem Weisen der Kampfkunst, nochmals stärker und durchkreuzte erfolgreich die Ambitionen des Oberteufels Picollo, dem es dank der Dragonballs gelungen war, wieder jung zu werden. Doch unmittelbar vor seinem Tod hinterließ Picollo einen Nachkommen. Drei Jahre später führte der erwachsene Goku erneut einen erbitterten Kampf gegen Picollos Reinkarnation Beelzebub. Am Ende dieses Kampfes auf Leben und Tod, trug Goku schließlich den Sieg davon. Wenige Zeit später heiratete Goku Chi-chi und die beiden lebten glücklich und in Frieden. Bis eines Tages eine weitere Kapsel vom Himmel stürzen sollte.

Aus der Kapsel steigt ein Mann mit einer immensen Kampfkraft, der auf der Suche nach Son-Goku ist. Als er diesen auf der Insel des Herrn der Schildkröten findet, spricht er ihn jedoch nicht mit Goku, sondern mit dem Namen Kakarot an. Er wundert sich, warum er so gut mit den Einwohnern der Erde klarkommt und warum er den Planeten noch nicht übernommen hat. Goku und die anderen sind verwirrt und wissen nicht, wovon dieser Mann spricht. Er erzählt ihnen, dass Goku kein Mensch ist, sondern ein Angehöriger der Saiyajin, eines kriegerischen Volkes vom Planeten Vegeta, und der Bruder dieses Manns, der sich als Radditz vorstellt. Son-Goku wurde auf die Erde geschickt, um deren Einwohner zu vernichten, damit die Saiyajin ihn an den Höchstbietenden verkaufen können. Durch einen Unfall in seiner Kindheit verlor Goku jedoch offenbar sein Gedächtnis und wurde stattdessen zum Helden der Erde.

Radditz hat sich auf den Weg zur Erde gemacht, um Goku abzuholen und mit ihm und den letzten Saiyajin zusammen einen wertvollen Planeten zu erobern. Doch jetzt, wo er sieht, was aus Goku geworden ist, nimmt er sich vor die Bewohner der Erde selbst zu vernichten. Goku wird das jedoch nicht zulassen, auch wenn er dafür gegen seinen eigenen Bruder antreten muss. So entbrennt ein Kampf zwischen Goku und Radditz um das Schicksal des Planeten Erde.

bild und produktion

»Dragonball Z Kai« wurde von Toei Animation anlässlich des 20-jährigen Jubiläums von »Dragonball Z« produziert. Dabei handelt es sich um eine digital überarbeitete Version von »Dragonball Z«, bei der die Fillerepisoden entfernt wurden, um sich näher an den Manga von Akira Toriyama zu halten. Die erste Staffel der Serie wurde von 2009 bis 2011 erstmals im japanischen Fernsehen ausgestrahlt. Sie erhielt 98 Episoden und endete mit der Cell-Saga. Im Jahr 2014 wurde dann eine Fortsetzung mit 61 Episoden ausgestrahlt, in der die Boo-Saga behandelt wurde.

Im Mai gab KAZÉ die Lizenzierung der Serie bekannt und musste aufgrund der Kürzungen im japanischen Original eine neue Vertonung anfertigen. Die Episoden werden in 1080p ausgeliefert. Natürlich sieht man ihnen ihr Alter trotzdem an, da es kein komplettes Remake wie im Fall von »Fullmetal Alchemist: Brotherhood« oder »Hunter X Hunter« der Fall war. Dieser Kontrast wird besonders durch das neue Opening und Ending deutlich.

synchronisation und schilder

Wie bereits erwähnt, musste KAZÉ aufgrund der Kürzungen im japanischen Original eine neue Vertonung anfertigen lassen. Dabei hat man neben einigen alten Sprechern auch viele Figuren neu besetzt, was für eine Zeit lang für ziemliches Chaos im Netz gesorgt hat. Mir persönlich hat die neue Besetzung bis auf einige kleine Ausnahmen recht gut gefallen. Besonders schnell konnte ich mich mit Amadeus Strobl als Son-Goku anfreunden, den ich auch schon als Age in »Patema Inverted« sehr mochte. Probleme hatte ich besonders mit Son-Gohan, dessen Stimme für mich irgendwie nicht passen will. Alles in allem wurde sich hier aber sehr viel Mühe gegeben, um eine gute Besetzung für die jeweiligen Charaktere zu finden. Die Schilder wurden wie üblich als Untertitel angezeigt.

extras

»Dragonball Z Kai« wird in einem schönen stabilen Schuber ausgeliefert. Dazu gibt es ein Booklet mit Episodenguide und drei schicke Postkarten, auf denen Goku, Vegeta und Picollo abgebildet sind. Die insgesamt 16 Episoden sind auf zwei Discs aufgeteilt.

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Kaze Banner

fazit

Son-Goku und seine Freunde kehren zurück. Als Goku mit seinem Sohn Gohan beim Herrn der Schildkröten zu besuch ist, taucht ein Besucher aus dem All auf. Er erzählt Goku, dass er in Wirklichkeit kein Mensch ist, sondern ein Saiyajin, Mitglied eines kriegerischen Volkes vom Planeten Vegeta. Son-Goku wurde einst auf die Erde geschickt, um ihre Einwohner auszulöschen und den Planeten zu erobern. Durch einen Unfall verlor er jedoch sein Gedächtnis und wurde stattdessen zum Helden der Erde. Der Besucher, der sich als Gokus Bruder Radditz vorstellt, will nun das zu Ende bringen, wozu Goku auserwählt wurde. Doch das wollen unsere Helden verhindern.

Nach vielen Diskussionen und Chaos im Netz, aufgrund der neuen Sprecher einiger Figuren, kam »Dragonball Z Kai« nun bei uns auf den Markt. Dabei handelt es sich um eine digital überarbeitete Version von »Dragonball Z«, bei der die Fillerepisoden entfernt wurden, um sich näher an den Manga von Akira Toriyama zu halten. Das Ganze wird in 6 Boxen mit je 16 Episoden veröffentlicht. Ich finde, die neue Synchronisation ist recht gut geworden, auch wenn ich mit einigen Sprechern meine Schwierigkeiten habe. Man hat sich wirklich bemüht und ich finde, das sollte geschätzt werden. Ob ihr nun in Nostalgie schwärmen wollt oder das »Dragonball«-Universum kennenlernen wollt, »Dragonball Z Kai« ist definitiv einen Blick wert.

Reviewbewertung 8

© Bird Studio / Shueisha, Toei Animation
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