Review: Beyond the Boundary – Kyokai no Kanata – Volume 1 | Blu-ray

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Am 30. Oktober 2015 veröffentlichte KAZÉ das erste Volume zu »Beyond the Boundary – Kyokai no Kanata« auf dem deutschen Markt. Nach »Love, Chunibyo & Other Delusions!« ist das schon die zweite neue Serie vom Studio Kyoto Animation, die KAZÉ in diesem Jahr an den Start gebracht hat. Was wir von der Serie halten, erfahrt ihr wie immer in unserem Review.

Jahr:Japan, 2013
Genre:Fantasy, Romance
Publisher:KAZÉ Anime
Laufzeit:ca. 100 Minuten
FSK:12
Bildformat:1920x1080p
Ton:DTS HD MA 2.0
Sprachen:Deutsch, Japanisch
Untertitel:Deutsch
Episoden:Folge 1 – 4

yomu und menschen

Akihito Kanbara sieht auf den ersten Blick nicht ungewöhnlich aus, doch er ist definitiv kein normaler Schüler. Das liegt daran, dass Akihito Kanbaras Vater ein sogenannter Yomu war, dabei handelt es sich um seltsame Kreaturen, die von normalen Menschen nicht wahrgenommen werden können. Oft sind sie nicht aggressiv, doch manche von ihnen sind durch und durch böse. So gehört auch Akihito als halber Yomu zu den friedlicheren Genossen seiner Art und lebt so gut er kann sein Oberschulleben. Bevor ich es vergesse, eine weitere Besonderheit hat er noch, denn er scheint unglaublich auf Brillen und Mädchen mit Brillen abzufahren.

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Als er eines Tages nichts ahnend über den Schulhof schlendert, sollte es jedoch zu einer schicksalhaften Begegnung kommen. Er traut seinen Augen nicht, als er ein junges Mädchen auf dem Dach erspäht, dass vermutlich gerade dabei ist, vom Dach zu springen. Er rennt, so schnell, wie ihn seine Beine tragen, hinauf und brüllt der jungen Mirai Kuriyama entgegen, dass ein Mädchen, das mit einer Brille so gut aussieht, nicht so einfach sterben sollte. Offenbar haben seine Wort gewirkt und die ängstlich wirkende Mirai bewegt sich vom Rand des Dachs weg, um in der nächsten Sekunde den nichts ahnenden Akihito mit einem Schwert zu durchbohren. Sie scheint eine Geisterkriegerin zu sein. Das sind Leute die Yomu beruflich jagen und so ihren Lebensunterhalt verdienen.

Nachdem sie Akihitos Herz durchbohrt hat, merkt sie jedoch das dieser noch am Leben zu scheint. Er erklärt ihr das er zur Hälfte Mensch und zur Hälfte Yomu ist und deswegen nicht sterben kann, selbst wenn sie ihn zehn Mal durchbohrt. Sie kommt auf eine Idee und möchte ihn und seine Unsterblichkeit von nun an nutzen, um das Töten zu üben. Natürlich ist Akihito davon nicht gerade angetan, denn er ist zwar unsterblich, aber den Schmerz des Durchbohrens muss er trotzdem jedes Mal ertragen. So stürzt die Ankunft Mirais an seiner Oberschule sein Leben ins totale Chaos, doch schon bald sollen die beiden mit einem anderen Problem konfrontiert werden. Ein mächtiger Yomu den man den Leeren Schatten nennt ist auf dem Weg in ihre Stadt. Das hat nicht nur Auswirkungen auf die anderen Yomu, die beginnen verrückt zu spielen, sondern scheint auch etwas mit Mirais Vergangenheit zutun zu haben.

charaktere

akihito-kanbaraAkihito Kanbara

Ein Schüler der zweiten Oberschulklasse, der Brillen über alles liebt. Da er ungewöhnlicherweise ein Halb-Yomu ist, fühlt er sich manchmal einsam. Unter dem Einfluss seiner Umwelt zeigt er gelegentlich seine negative Seite, aber im grunde genommen ist er ein fröhlicher und positiver Mensch. Er nennt sich selbst einen Brillenliebhaber und versucht, dieses Wissen irgendwie zu vertiefen.

Synchronsprecher:
Tim Kreuer z.B. auch als Rock Lee in »Naruto« und »Naruto Shippuuden«
 

 

 
mirai-kuriyamaMirai Kuriyama

Eine Schülerin der ersten Klasse der Oberschule, die so niedlich aussieht wie ein kleines Tier und noch etwas naiv ist. Sie ist eine sorglose Person, doch wenn sie etwas entdeckt, was ihr gefällt, ist sie ganz besessen davon. Gegenüber sich selbst ist sie recht kühl und auch ziemlich leichtsinnig. Sie sagt ständig »Das ist unangemessen.« und ihr danach benannter Blog wird immer mit Kommentaren überflutet.

Synchronsprecher:
Saskia Bellahn z.B. auch als Nio Hashiri aus »Akuma no Riddle«
 
 

 

bild und produktion

Wie bereits in der Einleitung erwähnt, wurde »Beyond the Boundary – Kyokai no Kanata« vom beliebten Studio Kyoto Animation produziert, die beispielsweise auch für »K-ON!« oder »Love, Chunibyo & other Delusions!« verantwortlich waren. Die Serie basiert auf der gleichnamigen Light Novel von Nagomu Torii und Tomoyo Kamoi. Die Serie wurde erstmals von Oktober 2013 bis Dezember 2013 im japanischen Fernsehen ausgestrahlt. In diesem Jahr erhielt die Serie dann noch zwei Filme. Während der erste »Kyoukai no Kanata Movie: I’ll Be Here – Kako-hen« die Handlung der Serie zusammenfasst, spielt der zweite »Kyoukai no Kanata Movie: I’ll Be Here – Mirai-hen« ein Jahr nach der Handlung und erzählt eine neue Geschichte. Die Episoden werden in 1080p ausgeliefert.

deutsche umsetzung

Bei »Beyond the Boundary – Kyokai no Kanata« hat man sich wieder viel Mühe gegeben und einen tollen Sprechercast zusammengetrommelt. Besonders Tim Kreuer, den ihr vielleicht als Rock Lee aus »Naruto« kennen dürftet, als Akihito Kanbara hat mir sehr gut gefallen. Doch auch Merete Brettschneider als Mitsuki Nase ist wirklich gut gelungen. Lediglich bei Saskia Bellahn als Mirai Kuriyama hatte ich anfänglich Probleme, konnte mich aber nach kurzer Zeit daran gewöhnen. Insgesamt finde ich die Synchronisation sehr gelungen. Der Bonus-Clip wurde lediglich untertitelt. Die Schilder wurden wie üblich als Untertitel übersetzt.

Hier könnt ihr euch die Teaser zu den Episoden ansehen, um euch selbst einen Eindruck von der Vertonung zu machen.

>> Teaser Folge 1 >> Teaser Folge 3
>> Teaser Folge 2 >> Teaser Folge 4

extras

»Beyond the Boundary – Kyokai no Kanata« wird in einer normalen Amaray mit Wendecover ausgeliefert. Bei der Limited Edition gibt es einen stabilen Sammelschuber dazu, indem alle vier Volumes bequem Platz finden. Dazu gibt es ein Booklet mit Steckbriefen und einigen Einblicken hinter die Kulissen. Auf der Disc befindet sich zusätzlich ein 7-minütiger Bonus-Clip, indem auf lustige Art und Weise eine Gerichtsverhandlung mit den Charakteren stattfindet.

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Kaze Banner

fazit

Akihito Kanbara ist ein Halb-Yomu. Was ein Yomu ist? Nun eine Art Geistwesen, das von normalen Menschen nicht gesehen werden kann. Die meisten Yomu greifen keine Menschen an, doch manche sind aggressiv und müssen beseitigt werden. Als Akihito eines Tages auf dem Hof seiner Oberschule umherschlendert, sieht er ein junges Mädchen, das offenbar dabei ist, sich vom Dach zu werfen. Er rennt, so schnell, wie ihn seine Beine tragen können, zu ihr, um sie aufzuhalten. Doch statt sich zu bedanken, durchbohrt Mirai Kuriyama sein Herz mit einem Schwert aus Blut.

Mit »Beyond the Boundary – Kyokai no Kanata« hat KAZÉ einen weiteren Titel vom beliebten Studio Kyoto Animation ins Programm aufgenommen. Kyoto Animation hat hier wieder für viele tolle Bilder und einen wirklich guten Soundtrack gesorgt. Im Vergleich zu »Love, Chunibyo & other Delusions!« geht es in »Beyond the Boundary – Kyokai no Kanata« wesentlich mehr zur Sache und wir bekommen einige actionreiche Kämpfe geliefert, doch auch an Humor fehlt es nicht. Besonders der Bonus-Clip wird den einen oder anderen zum Lachen bringen. Die deutsche Umsetzung ist ebenfalls gut gelungen und die Charaktere wurden passend besetzt. Wer »Love, Chunibyo & other Delusions!« mochte, wird auch hiermit seinen Spaß haben.

Reviewbewertung 9

© Nagomu Torii ・ Kyoto Animation/Project BB
© VIZ MEDIA Switzerland SA (German Version)

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