Review: Sun-Ken Rock – Doppelband 4 | Manga

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Am 12. Oktober 2015 veröffentlichte TOKYOPOP den vierten Band von Boichis Gangster-Manga »Sun-Ken Rock«. Wir durften uns auch diesen ansehen, und ob uns der Manga weiterhin überzeugen konnte, erfahrt ihr in unserem Review.

© 2015 TOKYOPOP GmbH
Original:サンケンロック
Jahr:Japan, 2006
Deutschland, 2015
Genre:Action
Publisher:TOKYOPOP
Autor:Boichi
Zeichnungen:Boichi
Typ:Manga
Bände:bisher 22

finale im casino

Ken und seine Gang Sun-Ken Rock sind in dem Casino eingefallen und haben den Kampf gegen die Gang von Man Gu Lee aufgenommen. Doch das alles sollte nicht so einfach werden, denn im Casino warteten bereits einige starke Gegner auf Ken.

Als Erstes musste er gegen einen Veteranensöldner kämpfen, der ihm die Frage stellte, ob Ken die Verantwortung übernehmen kann, die es heißt es Boss zu sein. Es war zwar ein harter Kampf, doch nach einigen Schlagabtäuschen fand Ken seine Antwort und konnte den Söldner besiegen. Als Nächstes musste Ken gegen den Koch des Casinos kämpfen, der wissen wollte, ob Ken es als Profi ernst meint. Obwohl Ken bereits angeschlagen war, hat er auch hier nach kurzer Zeit seine Antwort gefunden und den Kampfkoch in die Knie gezwungen. Doch auch danach war noch lange nicht Schluss und so versuchten es die lüsternen Zwillinge Ken hinters Licht zu führen und so zu testen, ob er auch mit Verlangen und Verführung zurechtkommt. Auch die beiden konnte er nach kurzer Zeit in die Schranken weisen und näherte sich somit immer weiter Man Gu Lees Büro.

Ken ist einen weiten Weg hinter sich gelegt, doch bevor er sich Man Gu Lee stellen kann, wartet noch eine letzte Herausforderung auf ihn. Yong-Bae Kim wartet bereits auf Ken und stellt ihm seine letzte Prüfung. Was ist es das Ken als Boss ausmacht? Das er versucht seine Leute zu beschützen? Diese Antwort reicht Yong-Bae Kim nicht. Wenn es darauf ankommt, beschützen die Bosse nur noch eins und das ist ihr eigener Hintern. Ken ist schon so angeschlagen, dass er seine Beine nicht bewegen kann und so schlägt ihn Yong-Bae Kim immer wieder zu Boden. Plötzlich taucht Man Gu Lee auf und verspottet Ken, der immer wieder aufsteht und nicht aufgeben will. Währenddessen hat Tae-Soo Marin losgeschickt, damit dieser Man Gu Lee erschießt, doch Ken hält ihn auf und möchte die Sache wie ein richtiger Gangster zu Ende bringen. Im Zweikampf mit Yong-Bae Kim.

Doch wie soll Ken es in seinem angeschlagenen Zustand schaffen gegen Yong-Bae Kim zu bestehen? Und wird Marin Kens Entscheidung akzeptieren? Der Kampf um das Casino geht in sein spannendes Finale.

boichi

Boichi entführt uns ein weiteres Mal in die düstere Welt von Gangstern und Gangs in Korea. Der im letzten Doppelband begonnene Casino-Arc nimmt sein Ende, während im zweiten Teil des Doppelbands ein neues Mitglied zu Kens Gang dazustößt. Auch was das bislang fehlende große Ziel der Serie angeht, wurden nun einige Schienen gelegt, die Hunger auf mehr machen. Im vierten Band wächst Ken über sich selbst hinaus und benimmt sich wie ein richtiger Boss. So ist besonders das Finale des Casino-Arcs spektakulär. Dazu kommt der Trip der Gang nach Italien, der für willkommene nette Abwechslung sorgt.

Natürlich hat Boichi wieder einige lustige Anekdoten im Extrateil für uns parat. Dieses Mal geht es um ein Model, dass er zusammen mit seiner Crew, mit Ketchup und Mayo vollgespritzt hat. Außerdem erzählt er von seinem Trip nach Italien, den er mit seiner Frau unternommen hat. Einfach nur super, mit welcher Offenheit dort Sachen gezeigt und geklärt werden.

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fazit

Im vierten Band von »Sun-Ken Rock« geht der Arc um das Imperial Casino ins Finale. Ken zeigt allen, in einem spektakulären Showdown, was er als Boss draufhat. Dort wird uns der bislang actiongeladenste Kampf der Serie präsentiert. Außerdem geht die Gang auf einen Trip nach Italien, wo sie ein neues Mitglied für die Gang rekrutieren können. Und als wäre das noch nicht genug, enthüllt Tae-Soo endlich, was er mit Ken vorhat.

Boichi schafft es, die spannende Handlung, konsequent fortzuführen. Die düstere Untergrundwelt Koreas, die er weiterhin als Setting verwendet, trägt stark dazu bei und schafft eine düstere Grundeinstellung. Natürlich wird das Ganze wieder humoristisch durch Ken ein wenig entkräftet, doch das macht auch den Reiz an »Sun-Ken Rock« aus. Der im letzten Band noch, wie ein Filler wirkende Casino-Arc geht in die Vollen und Ken beweist uns, warum er der Boss der Gang ist. Der Trip nach Italien sorgt dann für willkommene Abwechslung und bringt ein neues Gangmitglied mit sich. Dazu kommen noch die wirklich sympathischen Anekdoten von Boichi, der wieder kein Blatt vor den Mund nimmt. Wer auf der Suche nach einem düstereren Manga ist, ist hier richtig beraten.

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