Drei Männer wegen Upload von »One Piece«-Kapitel verhaftet

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Yomiuri Shimbuns Newsseite »Yomiuri Online« berichtete am Freitag davon, dass die Polizei der Präfektur Kyoto drei chinesische Männer aufgrund von Copyrightverletzungen verhaftet hat, nachdem diese ein gescanntes Kapitel von Eiichiro Odas »One Piece«-Manga auf eine englischsprachige Webseite hochgeladen haben. Außerdem stellte die Polizei einen Haftbefehl für einen japanischen Mitarbeiter eines Paketdienstes aus.

Laut der Quelle von Yomiuri Shimbun entwendete der Angestellte des Paketdienstes mutmaßlich eine Kopie der 49. Ausgabe des diesjährigen »Weekly Shonen Jump«-Magazins während des Transportes von der Druckerei in den Handel. Der Täter übergab das Heft dann seinen Komplizen, die das Kapitel scannten und auf die englischsprachige Webseite hochgeladen haben.

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Das Wall Street Journal gab später bekannt, dass es sich bei der Webseite um die Seite »Mangapanda« handelt, die insgesamt über 4.000 illegal auf Englisch übersetzte Mangas auf ihrer Seite zur Verfügung stellt. Außerdem gaben sie bekannt, dass es sich bei dem Angestellten des Paketdienstes um einen 69-jährigen Mann aus der Saitama-Präfektur handelt. Die vier Männer stoßen die Anschuldigungen von sich. So sagte der Angestellte des Paketdienstes zu seiner Verteidigung: »Ich lieferte nur die Bücher aus.«

Laut Yomiuri Shimbuns Bericht wird die illegale Distribution von Manga durch die wachsende Beliebtheit weltweit immer mehr zum Problem.

Quelle: ANN

Kommentare

2 Kommentare und Antworten zu "Drei Männer wegen Upload von »One Piece«-Kapitel verhaftet"

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Nana
Gast
Nana

Selber Schuld aber es wäre auch nicht schlecht wenn es mal eine legale Methode gäbe die Kapitel lizenziert im Netz zu lesen. Crunchyroll ist zumindest schon mal ein Anfang, auch wenn One Piece nicht zu ihrem Katalog gehört.

Sven
Gast
Sven

Anstatt wie Netflix mal tätig werden, und Global zeitgleich ihre Werke veröffentlichen und dabei ordentlich Geld zu machen.
Leben die Japanischen Verlage immer noch in ihrer Welt, und lassen es zu dass die illegale Szene blüht.
Und nun wollen sie den Sumpf noch trocken legen. Damit werden sie sich keinen Gefallen machen, wenn der Rest der Welt all ihren neuen Kram nicht kennt.