Review: Space Dandy – Volume 7 | Blu-ray

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Nachdem KAZÉ bereits die erste Staffel von »Space Dandy« veröffentlichte, kommt nun auch die Zweite in den Handel. Das dritte Volume der zweiten Staffel wird als Volume 7 vermarktet und enthält die Episoden 21-23. »Space Dandy – Volume 7« ist seit dem 30. Oktober 2015 bei uns im Handel erhältlich.

Jahr:Japan, 2014
Genre:Comedy, Space, Sci-fi
Publisher:KAZÉ Anime
Laufzeit:ca. 75 Minuten
FSK:12
Bildformat:1920x1080p
Ton:DTS HD MA 2.0
Sprachen:Deutsch, Japanisch
Untertitel:Deutsch
Episoden:Folge 21 – 23

dandy is back

»Man nennt ihn Dandy aus dem Weltall, oder kurz Space Dandy. Er reist durch die Galaxien auf der Jagd nach unbekannten Aliens. Seine Suche nach diesen Aliens führt ihn auf eine abenteuerliche Reise zu neuen bisher unentdeckten Planeten. Dies ist die unglaubliche Geschichte dieses Alienjägers und seiner Freunde.« – Zitat aus Space Dandy.

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Mit diesen Worten beginnt Space Dandy und sagt damit eigentlich schon alles, das es zu sagen gibt, denn Space Dandy erzählt keine fortlaufende Geschichte, sondern ist streng episodisch gehalten, sodass sich eben Sachen die in den Folgen passieren, nicht auf den Rest der Serie auswirken. So erleben Dandy und seine Freunde immer neue Abenteuer auf ihrem Weg durchs All.

Auch dieses Mal möchte ich auf eine der drei Episoden eingehen, denn die 21. Episode »Welt ohne Kummer« war wieder ein besonderes Highlight wenn ihr mich fragt. Dandy wacht in einem kleinen Boot auf und weiß nicht mehr, wie er dorthin gekommen ist. Er erkundet den Planeten und sucht nach Lebewesen bis er auf einen seltsamen Kauz trifft, der ihm nicht nur etwas zu essen gibt, sondern offenbart das er sich zwischen dem Diesseits und dem Jehnseits aufhält. In einer Welt ohne Kummer und Sorgen, wo man niemals hungrig wird oder arbeiten muss. Eine perfekte Welt für Dandy? Nein, denn ohne Kummer kann es doch auch keine Freude geben. So macht Dandy sich auf die Suche um diesem Planeten der Toten zu entkommen und trifft dabei auf ein mysteriöses Mädchen.

Mit der 21. Episode haben die Macher meines Erachtens noch mal einen draufgesetzt. Die Welt der Toten ist wirklich unglaublich gut gelungen und erinnerte mich fast schon ein wenig an die Welt aus »Chihiros Reise ins Zauberland«. Vielleicht seht ihr das anders, aber ich wurde verzaubert. Neben der Welt der Toten besucht unser Idiotentrupp einen Tanzwettbewerb und Dandy zeigt seine romantische Seite. Es macht immer wieder Spaß zu sehen, wie die Blödmanntruppe in die seltsamsten Situationen geworfen wird und wie sie damit klarkommen müssen. Ich habe größten Respekt vor den Machern dieser Serie, die es geschafft haben jeder Episode ein einzigartiges Gefühl inne zu legen und die Serie somit zu einem ganz besonderen Anime gemacht haben.

charaktere

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Was wäre ein Kopfgeldjäger im All ohne das typische Frauenheldenklischee?
Jedenfalls nicht Dandy. Der oft arrogant, selbstverliebte und lässige Dandy ist der Kapitän der Aloha Oe und hält seine beiden Kameraden dauernd auf Trab.
Im Grunde ist Dandy aber ein guter Kerl, der für seine Freunde bis zum Äußersten geht, besonders wenn es dabei um einen Besuch im Boobies geht.

Deutscher Synchronsprecher: Tobias Brecklinghaus (auch als Kirei Kotomine in Fate/Zero)

 

 

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Der aus den.besten Jahren gekommene Roboter QT ist Dandys Haus- und Flugroboter. Er besitzt künstliche Intelligenz und dient im Anime häufig als Stimme der Vernunft. Das Dandy und Meow nicht auf ihn hören brauch ich denke ich an dieser Stelle nicht zu erwähnen. Trotz seinem überfälligen Updates lässt er sich nicht lumpen uns sorgt mit seinem staubsaugerartigen Erscheinen für Ordnung auf der Aloha Oe.

Deutscher Synchronsprecher: Kristin Hesse (auch als Ururu Tsumugiya in Bleach)

 

 

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Mit dem Betelgeusianer Meow haben wir das letzte und neueste Mitglied der Crew. Wie ihr sehen könnt sind Betelgeusianer katzenähnliche, humanoide Aliens die vom Planeten Betelgeus stammen. Der faule, verfressene Kater macht mit seiner dusseligen Art selbst Dandy Konkurrenz. Jedoch genau wie Dandy kann er in seltenen Fällen über sich hinaus wachsen um denen zu helfen die ihm etwas bedeuten.

Deutscher Synchronsprecher: Martin Bross

 

 

bild und animation

»Space Dandy« stammt von Studio Bones, die ihr vielleicht für Werke wie »Fullmetal Alchemist: Brotherhood« oder »Darker than Black« kennen könntet. Bei einem speziellen »Space Dandy«-Panel auf der AnimagiC 2014 erzählte Serienproduzent Masahiko Minami, wie viel Wert darauf gelegt wurde so wenig CGI wie möglich zu verwenden und alles mit der Hand zu zeichnen. Das sieht man dem Anime auch an, denn Dandy sieht nicht immer gleich aus, was allerdings auch den Charme ausmacht. Man merkt einfach wie viel Mühe und Kreativität in dieses Werk und seine fantastischen Animationen geflossen ist.

deutsche umsetzung

»Space Dandy« ist definitiv eine der besten deutschen Umsetzungen der letzten Jahre. Tobias Brecklinghaus hat einfach eine wahnsinnig passende Stimme für Dandy und schafft es diesen überzeugend zu spielen, doch auch Kristin Hesse als QT und Martin Bross als Meow sind wahre Highlights. Man war kreativ und hat sich überlegt, wie man gewisse Dinge am besten umsetzt. So wurde aus ein Alien einfach mal zum Bayern samt Dialekt um den Gedanken ins Deutsche zu transportieren und es passt einfach so gut. Hier ist wirklich ein toller Dub entstanden. Auch das dritte Volume hatte wieder tolle neue Charaktere zu bieten, die gut besetzt wurden. Ton Jravolta gefiel mir besonders gut. Die Schilder wurden wie immer übersetzt und als Untertitel angezeigt.

extras

»Space Dandy« wird in einer schicken Amaray-Hülle mit Wendecover ausgeliefert. Dazu gibt es ein Booklet, in dem unter anderem ein Interview mit dem Drehbuchautor Toh Enjoe enthalten ist. Auf der Disc befindet sich noch eine Image Gallery.

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Kaze Banner

fazit

Dandy nimmt uns ein weiteres Mal auf einen chaotischen Trip durchs Universum auf der Suche nach seltenen Aliens mit. Dieses Mal besucht Dandy die Welt der Toten, nimmt an einem Tanzwettbewerb teil und zeigt seine romantische Seite.

Wieder werden uns drei abwechslungsreiche Episoden präsentiert, die ich sich abgeschlossen sind. Auch dieses Mal gibt es eine ordentliche Portion Humor und kreative Ideen. Besonders die 21. Episode »Welt ohne Kummer« hat mich begeistert. Die Welt in der Dandy sich während der Folge bewegt, hat mich an eine der kreativen Welten von Ghibli erinnert. An jeder Stelle auf dem Bild gab es etwas zu entdecken und zu bestaunen. Doch auch die beiden anderen Episoden konnten mich gut unterhalten. Wer »Space Dandy« noch nicht kennt, sollte unbedingt einen Blick riskieren.

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© 2014 BONES/Project SPACE DANDY
© 2015 VIZ Media Switzerland SA (German Version)
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