Review: Dusk Maiden of Amnesia – Volume 1 | Blu-ray

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Am 27.11.2015 veröffentlicht KAZÉ das erste Volume der Serie »Dusk Maiden of Amnesia« auf dem deutschen Markt. Die 13-teilige Serie basiert auf dem gleichnamigen Manga von Maybe und wurde vom Studio SILVERLINK animiert, die beispielsweise auch für »Strike the Blood« oder »Shomin Sample« verantwortlich waren. Ob uns die Serie überzeugen konnte, erfahrt ihr in unserem Review.

Jahr:Japan, 2012
Genre:Horror, Mystery, Romance
Publisher:KAZÉ Anime
Laufzeit:ca. 100 Minuten
FSK:16
Bildformat:1920x1080p
Ton:DTS-HD Master 2.0
Sprachen:Deutsch, Japanisch
Untertitel:Deutsch
Episoden:Folge 1 – 4

verliebt in einen geist

Teiichi Niiya ist neu an der der Seikyou-Schule und scheint auf den ersten Blick ein ganz gewöhnlicher Kerl zu sein. Die Gebäude sind so verschlungen wie ein Labyrinth, sodass mit der Zeit unzählige Gruselgeschichten rund um die Schule entstanden sind. Als Teiichi Niiya sich in einem der Gänge verläuft, kommt ihm eine dieser Geschichten wieder in den Sinn. Irgendwo in dieser Schule soll es einen großen Spiegel geben, und wenn man vor ihm steht, darf man auf keinen Fall… wie ging sie noch mal weiter? Ist ja auch egal, erst mal sollte er einen Weg dort heraus finden.

Von seiner Neugier getrieben begibt er sich in einen alten Abstellraum, um sich darin umzusehen. Nichts in dem Raum scheint ihm ins Auge zu stechen, bis er an der Wand einen riesigen Spiegel erblickt. Wie lange der wohl schon dort steht? Moment mal, ein Spiegel? War da nicht diese Geschichte? Bevor er darüber nachdenken kann, dreht er sich um und erblickt ein wunderschönes, schwarzhaariges Mädchen. Nach einem Schreck beruhigt er sich und beginnt ein Gespräch mit ihr. Sie erzählt ihm, dass schon lange niemand mehr dort war. Irgendwas stört Teiichi an dieser Aussage. Das hört sich doch irgendwie an, als wär sie schon eine Ewigkeit in diesem verlassenen Schulgebäude, oder? Genau so ist es, denn bei dem Mädchen handelt es sich um einen Geist. Offenbar ist Teiichi der erste der sie nicht nur sehen, sondern auch berühren kann.

Das Mädchen stellt sich als Yuko Kanoe vor und geistert offenbar bereits seit ihrem Tod vor 60 Jahren in der Schule umher. Ein ziemlich einsames Leben, warum sie sich umso mehr über die Begegnung mit Teiichi freut. An ihren Tod oder wie sie ums Leben kam, kann sie sich jedoch beim besten Willen nicht erinnern. Mit ihrer offenen Art schafft sie es den schüchternen Teiichi leicht zu verunsichern, doch er merkt schnell, dass sie keine bösen Absichten zu hegen scheint.

Teiichi möchte mehr von ihr wissen und beschließt die Rätsel um Yuko zu lösen. Dazu gründen die beiden den Klub für Paranormales, dem sich schon bald auch Momoe Okinogi und Kirie Kanoe anschließen sollen. Yukos Eifersucht, die Tatsache das Momoe Yuko nicht sehen kann und Kiries Panikattacken sorgen für jede Menge Gags und stürzen Teiichis Leben ins totale Chaos.

charaktere

teiichi-niiyaTeiichi Niiya

Teiichi ist ein hilfsbereiter und ehrlicher Kerl. Er scheint der erste zu sein, der Yuko nicht nur sehen, sondern auch berühren kann. Seit ihrer ersten Begegnung möchte er Yuko helfen die rätselhaften Umstände ihres Todes aufzudecken. Er ist schüchtern und wird leicht durch Yukos offene Art verunsichert. Während den Ereignissen der Serie, scheint er sich in Yuko zu verlieben.

Synchronsprecher:
Amadeus Strobl z.B. auch als Age in Patema Inverted

 

 

 
yuko-kanoeYuko Kanoe

Offenbar ist sie der Geist des alten Schulhauses der Seikyo-Schule, an die Teiichi Niiya geht. Sie erinnert sich an nichts, was mit ihrem Tod zu tun hat und ist für einen Geist ziemlich harmlos. Teiichi ist der Einzige, der sie nicht nur sehen, sondern auch berühren kann. Für die meisten Schüler scheint sie jedoch unsichtbar zu sein.

Synchronsprecher:
Esra Vural z.B. auch als als Akira Aoi in Selector Infected Wixoss
 

 

 

bild und produktion

»Dusk Maiden of Amnesia«, oder auch »Tasogare Otome x Amnesia«, wurde vom Studio Silver Link produziert, die unter anderem auch für »Strike the Blood« oder aktuell für »Shomin Sample« verantwortlich waren. Die Serie basiert auf dem gleichnamigen Manga von Maybe, der von April 2009 bis November 2013 in Square Enix‘ »Monthly Gangan Joker« publiziert wurde und insgesamt 10 Bände umfasst. Die zwölf Episoden wurden April bis Juni 2012 im japanischen Fernsehen ausgestrahlt. Im November 2012 kam außerdem eine OVA dazu, die KAZÉ ebenfalls veröffentlichen wird. Die Episoden werden in 1080p ausgeliefert.

deutsche umsetzung

Die Synchronisation wurde bei der VSI Synchron GmbH in Berlin aufgenommen. Für das Dialogbuch und die Dialogregie war René Dawn-Claude verantwortlich. Die deutsche Vertonung hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Besonders Amadeus Strobl als Teiichi und auch Esra Vural als Yuko haben mir sehr gut gefallen. Die Stimmen passen sehr gut zu den Charakteren und auch die Dialoge sind super geschrieben. Auch die anderen Charaktere wurden meiner Meinung nach gut besetzt und sind gelungen. KAZÉ hatte in der Vergangenheit schon einige gute deutsche Umsetzungen, doch »Dusk Maiden of Amnesia« sticht noch mal heraus. Die Schilder wurden wie gewohnt als Untertitel übersetzt.

extras

»Dusk Maiden of Amnesia« wird in einer schicken Amaray mit Wendecover ausgeliefert. Darin ist ein Booklet mit diversen Zusatzinformationen und einem kleinen Bonusmanga. Dazu kommt in der Limited Edition ein stabiler Sammelschuber in dem alle Volumes bequem Platz finden. Als besonderes Extra kommen noch eine Leseprobe zum Manga sowie eine 3D-Wackelkarte dazu.

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fazit

Als Teiichi sich in seiner neuen Schule verläuft, trifft er durch Zufall auf ein mysteriöses Geistermädchen. Scheinbar ist er der Einzige, der sie nicht nur sehen, sondern auch berühren kann. Als er von dem Mädchen namens Yuko erfährt, dass sie sich weder an ihren Tod noch daran wie sie ums Leben kam erinnern kann, möchte er ihr helfen. Gemeinsam mit Yuko gründen sie den Klub für Paranormales und gehen den Rätseln um Yuko Kanoe auf den Grund.

»Dusk Maiden of Amnesia« bietet eine fantastische Mischung aus Comedy, Romance und Horror, die es mit Leichtigkeit schafft den Zuschauer in seinen Bann zu ziehen. Die Serie springt zwischen heiterer und bedrückter Stimmung hin und her und erzeugt in Kombination mit dem Soundtrack eine tolle Atmosphäre. Auch ein wenig Fanservice darf natürlich nicht fehlen. Dazu kommt dann noch eine fantastische deutsche Umsetzung und ein paar nette Extras, wie die 3D-Wackelkarte. Zumindest das erste Volume von »Dusk Maiden of Amnesia« hat es geschafft mich wunderbar zu unterhalten. Wer momentan nach einer neuen Serie sucht, sollte definitiv einen Blick riskieren.

Reviewbewertung 9

© MAYBE/SQUARE ENIX, Dusk maiden of Amnesia Project
© 2015 VIZ MEDIA Switzerland SA

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