Review: Demon King Daimao – Volume 1 | Blu-ray

Demon-King-Daimao-cover

Viele Anime-Fans kannten vor der Premiere in der Anime-Nacht bei ProSieben MAXX bestimmt den Anime »Demon King Daimao« nicht. Der sehr Ecchi-lastige Anime wurde von peppermint anime nach Deutschland geholt. Wie vorher schon erwähnt, wurde der Anime mit 12 Episoden zuerst im deutschen Free-TV gezeigt und seit dem 27. November ist es nun auch möglich, sich den Anime auf DVD & Blu-ray nach Hause liefern zu lassen. Für die Anime-Fans, die den Anime bei ProSieben MAXX verpasst haben, stellen sich natürlich die Fragen, ob der Anime sehenswert und ob die deutsche Umsetzung von peppermint anime gut gelungen ist. Hier in unserem Review zum ersten Volume des Animes werden diese Fragen geklärt!

Demon-King-Daimao-Blu-ray-cover
Jahr:Japan, 2010
Genre:Action, Ecchi, Fantasy
Publisher:peppermint anime
Laufzeit:ca. 150 Minuten
FSK:16
Bildformat:1920x1080p
Ton:LPCM 2.0
Sprachen:Deutsch, Japanisch
Untertitel:Deutsch
Episoden:Folge 1 – 6

Demon wider Willen

Unverhofft kommt ja bekanntlich oft – so auch die schockierende Prophezeiung für den lammfrommen Akuto Sai, dessen größter Wunsch es ist, Priester zu werden. All seinen Erwartungen entgegen, sagt ihm der hellseherische Rabe der Constant Magic Academy bei der Willkommenszeremonie voraus, dass er nicht Priester, sondern ausgerechnet der neue Dämonenkönig Daimao werden soll! Und nicht nur Akuto selbst ist völlig geplättet von dieser unglaublichen Nachricht – besonders seine neue Bekanntschaft Junko ist schwer von ihm enttäuscht. Haben sie sich doch eben noch gegenseitig geschworen, gemeinsam für eine bessere Welt zu kämpfen. Doch als Akuto sich von seinem anfänglichen Schock erholt hat und nun auch noch von teuflisch süßen Mädels umgarnt wird, beginnt er, Gefallen an seinem Dämonendasein zu finden…

Deutsche Umsetzung

Das »Metz-Neun«-Synchronstudio, das von peppermint anime für diesen Anime engagiert wurde, hat bei diesem Anime eine sehr solide Arbeit geleistet. Für die meisten Charaktere wurden passende Synchronsprecher gewählt. Beispielsweise wurde Akuto Sai, Keena Soga und Korone sehr gut getroffen. Allerdings hätte man zum Beispiel bei Hiroshi Miwa bestimmt einen passenderen Synchronsprecher gefunden. Jedoch hat Claudia Schmidt trotz alle dem Miwa gut verkörpert. Bei der Synchronisation haben sie scheinbar eher mehr Wert auf passende Stimmen als auf ähnliche Stimmfarben im Vergleich zum japanischen Original gelegt. Der Grund für diese Annahme ist, dass im Vergleich mit der japanischen Synchronisation die deutsche Synchronisation andere Stimmfarben bei den Charakteren hat. Jedoch passen diese »deutschen« Stimmfarben bei manchen Charakteren besser als die »japanischen« Stimmfarben.

Die Untertitel, die man sowohl bei der japanischen als auch bei der deutschen Synchronfassung einschalten kann, sind weiß mit leichter, dünner schwarzer Umrandung. Die Untertitel sind jederzeit gut lesbar und weichen gering von der deutschen Synchronisation ab.


Bild und Animation

peppermint anime bringt den Anime mit einer sehr hochauflösenden und sehr detailreichen 1080p Bildschärfe zu euch nach Hause. Die Hintergründe und Personen in diesem Anime sind meistens sehr detailreich und farbenfroh gestaltet. Allerdings kann man bei den handelnden Personen, je nach Position der Kamera, zum Beispiel das Gesicht nicht erkennen, sodass das Feeling in diesen Moment nicht sonderlich gegeben ist. Deshalb kommt der Anime nicht an das detailreiche Niveau von etwa »Attack on Titan« oder »Akame ga Kill!« heran. Allerdings sind die Lichteffekte sehr gut gelungen, da sie sehr farbenfroh eingefügt worden sind.

Bei der Animation kann ich ebenfalls relativ wenig meckern. Der Anime wurde gut animiert und bei den Kampfszenen konnte man dem Geschehen noch sehr gut folgen. Jedoch wurde es bei sehr schnellen Kampfhandlungen ein kleines bisschen unübersichtlich. An manchen Stellen wurde 3D-Animationen benutzt, die man eigentlich auch relativ schnell entdecken konnte. Bei der Zugszene am Anfang der ersten Folge wurde die 3D-Animation allerdings nicht gut eingefügt.


Soundtrack

Beim Thema Soundtrack kann ich eigentlich sehr wenig meckern. Die Musikstücke unterstreichen die momentane Stimmung in den verschiedenen Szenen sehr solide bis ganz gut. Man kann zwar die ganzen Tracks nicht unbedingt ohne den Anime anhören, jedoch sind sie sehr gut gelungen.

Das Opening, das den Titel »REALOVE:REALIFE« trägt und von Sphere perfomt wird, wird ab dem Ende der ersten Folge gezeigt. Dieses wurde meiner Meinung nach sehr gut umgesetzt. Die Musik ist von Anfang an ein echter Ohrwurm, sodass es mir auf Anhieb gefallen hat. Das Opening strahlt die Magie und die Fröhlichkeit des Animes aus. Das Ending, das »Everyday sunshine line!« heißt, von Asou NATSUKO performt wird und ab der zweiten Folge zu sehen ist, ist ebenfalls sehr gut gelungen. Auch im Ending wird die Magie und die Fröhlichkeit thematisiert.

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Fazit

»Demon King Daimao« ist bisher, bis zur Folge 6, ein durchweg guter Anime. peppermint anime hat den Anime mit Hilfe vom »Metz-Neun«-Synchronstudio sehr solide umgesetzt. Die Stimmfarbe der Charaktere passen so gut wie immer, jedoch dachte man an manchen Stellen, dass der dort stattfindende Dialog zu aufgesetzt klang. Bei der Kategorie Bild und Animationen ist der Anime schon auf einem guten Niveau, jedoch gibt es an manchen Stellen noch Verbesserungsmöglichkeiten. Beim Thema Soundtrack ist der Ecchi-Titel auch ein guter Kandidat. Vor allem das Opening und das Ending hat mir sehr gefallen. »Demon King Daimao« glänzt mit sehr gut platzierten und urkomischen Comedy-Einlagen, jedoch fand ich, dass manche Ecchi-Szenen – und in diesem Anime gibt es sehr viele Ecchi-Szenen – einfach nicht nötig waren und teils rein gequetscht herüber kamen. Wer ein Ecchi-Fan ist, bzw. wer nichts gegen reichlich Ecchi hat, dem kann man »Demon King Daimao« mit ganz gutem Gewissen weiterempfehlen.

Reviewbewertung-8

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