Review: Steins;Gate – Volume 1 | Blu-ray

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Am 27. November 2015 verröffentlichte peppermint anime mit »Steins;Gate« einen absoluten Fanfavoriten auf dem deutschen Markt. Die 24-teilige Serie wurde vom Studio White Fox produziert und basiert auf der gleichnamigen Visual Novel von 5pb. und Nitroplus. Wir durften für euch einen Blick auf die Serie werfen und verraten euch in unserem Review, was wir davon halten.

Jahr:Japan, 2011
Genre:Action, Fantasy
Publisher:peppermint anime
Laufzeit:ca. 150 Minuten
FSK:12
Bildformat:1920x1080p
Ton:DTS-HD Master Audio 2.0
Sprachen:Deutsch, Japanisch
Untertitel:Deutsch
Episoden:Folge 1 – 6

die wahl von steins;gate

Okabe Rintarou ist ein ziemlich seltsamer Kerl. Er läuft nicht nur den ganzen Tag in einem Laborkittel herum, sondern bezeichnet sich selbst auch noch als Mad Scientist namens Hououin Kyouma. In Wirklichkeit ist er aber nur ein ziemlich abgedrehter Student, der von Zeitreisen besessen ist und an Realitätsverlust leidet. Zusammen mit seinem Kumpel Itaru und seiner Kindheitsfreundin Mayuri betreibt er in seiner Wohnung das Zukunfts-Gadget Labor. Bislang jedoch mit eher mäßigem Erfolg.

Ein gewisser Dr. Nakabachi soll es geschafft eine Zeitmaschine zu entwerfen und gibt eine Vorlesung dazu beim Radio Kaikan. Das darf er sich natürlich nicht entgehen lassen. Bei der Tagung bemerkt Okabe, dass die meisten Informationen von Dr. Nakabachi von einem gewissen John Titor gestohlen sind, der diese im Internet veröffentlicht hatte. Als Okabe beginnt zu protestieren, wird er von einer jungen Frau aus dem Raum geschleift. Bei der Frau handelt es sich um Makise Kurisu, zu der es bereits einen Artikel in einem Wissenschaftsmagazin gab, wodurch Okabe sie erkennt. Diese behauptet, dass sie schon vor 15 Minuten mit ihm zusammengestoßen ist, doch er kann sich nicht daran erinnern. Okabe, verrückt wie er ist, hält sie für eine Agentin der »Organisation« und rennt lachend davon.

Kurze Zeit später hört er einen lauten Schrei. Er läuft in die Richtung aus der dieser kam, um am Boden die offenbar ermordete Makise Kurisu in einer Blutlache zu finden. Er verlässt das Gebäude und schreibt Itaru eine SMS über den Vorfall. Plötzlich sind die Menschen um ihn herum verschwunden und Okabe weiß nicht, was los ist. Er läuft entgeistert umher, bis er auf Mayuri trifft. Er fragt sie, ob sie die Leute auch gesehen hat und wo diese hin sind, doch Mayuri weiß nicht, wovon Okabe spricht.

Als Okabe zurück im Labor ist und sich mit Itaru unterhält, wird ihm schnell bewusst das etwas nicht stimmt. Die Tagung von Dr. Nakabachi sei abgesagt worden und er hätte gar nicht dort sein können. Als er nach der SMS fragt, sagt Itaru, dass er sie zwar bekommen hat, aber schon vor zehn Tagen und in drei Teile gespaltet, weswegen er dachte, es sei Spam. Als die beiden zusammen zu einer Vorlesung gehen, trifft er dort auf Makise Kurise, die putzmunter zu sein scheint. Was ist bloß mit Okabe geschehen? Warum kam die SMS, die er an diesem Morgen verschickt hat, bereits vor zehn Tagen bei Itaru an und wie kann es sein das Kurisu noch am Leben ist?

bild und produktion

Die Produktion von »Steins;Gate« übernahm das Studio White Fox, die bereits »Tears to Tiara« als Anime umsetzten. Die Serie basiert auf der gleichnamigen Visual Novel von 5pb. und Nitroplus die erstmals im Jahr 2009 in Japan für die Xbox 360 erschien. Eine Veröffentlichung für den PC folgte 2010. Mittlerweile erschien der Titel auch im Westen für die PS3 und die PSVita. Der Anime erhielt 24 Episoden und wurde vom 06. April 2011 bis 14. September 2011 im japanischen Fernsehen ausgestrahlt. Außerdem wurde noch ein Kinofilm mit dem Titel »Steins;Gate: Fuka Ryōiki no Déjà vu« produziert, der am 20. April 2013 in die japanischen Kinos kam und ebenfalls von peppermint anime lizenziert wurde.

Normalerweise habe ich nicht wirklich etwas am Bild zu bemängeln, doch bei »Steins;Gate« muss ich leider eine Ausnahme machen. Ich weiß nicht, wie das passiert ist, aber leider gibt es in vielen Szenen sehr starkes Banding. Das heißt das ein Farbverlauf nicht gleichmäßig, sondern in sichtbar abgegrenzten Streifen dargestellt wird. Das ist eigentlich keine Seltenheit und sollte besonders dem ungeschulten Auge nicht auffallen, doch bei »Steins;Gate« ist es so penetrant, dass es wirklich jeder sehen dürfte. Ich empfand das besonders bei Close-ups auf die Charaktere als sehr störend, weshalb ich peppermint hier leider trotz der fantastischen Serie und der gelungenen Synchro Punkte abziehen muss.

deutsche umsetzung

Die Synchronisation wurde bei den Oxygen Studios in Berlin aufgenommen. Für die Dialogregie war René Dawn-Claude verantwortlich, der diese Rolle beispielsweise auch schon bei »Dusk Maiden of Amnesia« innehatte. »Steins;Gate« ist wie ich finde, die bislang beste Synchro die bei peppermint anime erschienen ist. Nicht nur die Wahl der Sprecher ist tadellos, auch die Dialoge sind wirklich toll gelungen. Der Humor wurde gut aus der japanischen Vorlage herausgearbeitet, sodass ihr euch auf ein paar tolle Lacher freuen könnt. Ein besonderes Highlight waren Marios Gavrilis als Okabe Rintarou und Jesco Wirthgen als Itaru Hashida. Bei den Schildern hat man sich besonders viel Mühe gegeben und die Texte passend positioniert.

extras

»Steins;Gate« wird im schicken Digipack im Schuber ausgeliefert. Das erste Volume hat in der Limited Edition einen Sammelschuber dabei. Weitere Extras sind außer einigen Trailern nicht enthalten.

steins;gate vol 1

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fazit

»Steins;Gate« handelt von Okabe Rintarou und seinen Freunden Mayuri und Itaru die gemeinsam das Zukunfts-Gadget Labor betreiben. Als er eines Tages bei einer Tagung im Radio Kaikan ist, lernt er Makise Kurise kennen. Eine junge aber bekannte Wissenschaftlerin, die er kurze Zeit später erstochen in einer Blutlache auffindet. Okabe weiß nicht was er tun soll und macht sich auf den Heimweg, schickt vorher aber noch seinem Freund Itaru eine SMS. In diesem Moment geschieht etwas Seltsames. Die SMS scheint durch die Zeit gewandert zu sein und auch Kurisu lebt wieder. Was steckt hinter all dem?

Mit »Steins;Gate« hat sich peppermint ohne Zweifel eine der besten Anime-Serien der letzten zehn Jahre gesichert. Umso bitterer ist es dann, das besonders beim Bild solche Mängel vorhanden sind. Die Serie hat eine tolle Geschichte, einen fabelhaften Soundtrack und eine unglaublich gute deutsche Synchronisation. Trotzdem kann ich keine volle Punktzahl geben, denn das penetrante Banding hat mich einfach zu sehr gestört. Ich vermute, dass es durch die erste Zusammenarbeit mit Sony als Vertrieb dazu kam und hoffe, dass dies in Zukunft nicht mehr passiert. Wer sich jedoch nicht daran stört, sollte definitiv zugreifen, denn diese Serie sollte jeder Anime-Fan gesehen haben.

Reviewbewertung 7

© 2011 5pb./Nitroplus Steins;Gate Partners
© 2015 peppermint anime gmbh

Kommentare

2 Kommentare und Antworten zu "Review: Steins;Gate – Volume 1 | Blu-ray"

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Guts
Gast

Könnt ihr folgende Punkte aus einer Amazon-Rezension bezüglich einiger technischer Aspekte und des Designs bestätigen, also nur Screenshots für das Cover und andere Unschönheiten? http://www.amazon.de/review/R33PGR11GZVO7Y/ref=cm_cr_dp_title?ie=UTF8&ASIN=B015JWM5MO&channel=detail-glance&nodeID=284266&store=dvd-de

Aber erstaunlich wie wenigen die schlechte Bildqualität aufgefallen ist, bei Amazon war es auch nur einer. Da wird peppermint wahrscheinlich nicht für die nächsten Veröffentlichungen nachbessern wenn es nur so wenig negatives Feedback gibt.