Review: Aku no Hana – Volume 2 | Blu-ray

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Ein jeder Anime muss sein Ende finden, auch der Psychrodrama-Anime »Aku no Hana«. Der Anime, der sich mit »Die Blumen des Bösen« übersetzen lässt, wurde von dem Buch von Charles Baudelaire inspiriert und basiert auf dem Manga von Shūzō Oshimi. Das zweite und finale Volume des Anime ist am 30. Oktober 2015 beim Publisher KAZÉ-Anime auf DVD und Blu-ray in einem Mediabook erschienen. Kann das Ende von der Anime-Serie überzeugen? Das erfahrt ihr in unserem Review!

Jahr:Japan, 2013
Genre:Romanze, Psychodrama
Publisher:KAZÉ Anime
Laufzeit:ca. 150 Minuten
FSK:12
Bildformat:1920x1080p / 24 fps
Ton:DTS-HD 2.0
Sprachen:Deutsch, Japanisch
Untertitel:Deutsch
Episoden:8-13

»Langweilige Scheissmaden!«

Die Blume des Bösen ist erblüht. Schlimmer noch, sie gedeiht prächtig in Kasugas Herzen, gehegt und gepflegt von seinen Selbstzweifeln und Nakamuras eigensinnigen Überzeugungskünsten. Nachdem die beiden mitten in der Nacht ihr Klassenzimmer verwüstet und Saekis Sportsachen dort zurückgelassen haben, bricht nun unaufhaltsam ein neuer Tag an. Während Nakamura sich auf die Reaktionen der Mitschüler freut, überfällt Kasuga eine Welle der Panik. Was wird geschehen, wenn alle erfahren, was für ein mieser, perverser Kerl er ist? Wie wird Saeki-san reagieren? Wird sein Leben je wieder so sein wie früher? Doch es gibt kein Zurück mehr. Immer höher steigt die erbarmungslos strahlende Sonne, irgendwo ist schon die Schulglocke zu hören und ein entsetztes Raunen geht durch die Klasse… (Text: Kazé)
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charaktere

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Er ist sehr litaraturinteressiert und schüchtern und in seine Klassenkameradin Nanako Saeki verliebt. Vor allem liebt er die Gedichte von Charles Baudelaire, wie etwa »Les Fleurs du Mal« (dt. Die Blumen des Bösen). Eines Tages stielt er Saekis Sportklamotten nach der Schule. Doch sein Diebstahl bleibt nicht lange unentdeckt. Kurze Zeit später muss er sich einiges von Sawa Nakamura gefallen lassen…

Deutscher Synchronsprecher: Tom Raczko (auch bekannt als Yon aus »Tari Tari«)

 

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Sawa Nakamura

Sie gehört zu den Außenseitern von Kasugas Schulklasse. Ihre Klasse bezeichnet sie als »langweilige Scheissmaden«. An einem Nachmittag beobachtet sie Takao bei dem Diebstahl von Saekis Sportsachen und ist ganz interessiert an den ihrer Meinung nach »perversen« Mitschüler. Doch psychische Spielchen ihrerseits lassen nicht lange warten…

Deutscher Synchronsprecher: Jana Kilka (auch bekannt als Lucia aus »Pokémon«)

 

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Nanako Saeki

Sie ist Takaos Schwarm und wird eines Tages von Takao Kasuga bestohlen. Nanako ist sehr warmherzig und wirkt schwächlich. Später sind sie und Kasuga ein Liebespaar. Sawa freundet sich später mit Nanako an, um »Informationen über versteckte Vorlieben von Saeki« zu erhalten.

Deutscher Synchronsprecher: Ela Paul (auch bekannt als Suzuno Kamazuki aus »The Devil is a Part-Timer!«)

bild und animation

Wie auch bei den ersten Folgen wird auch weiterhin am Rotoskopieverfahren festgehalten, was eine detailliertere Emotionsdarstellung der Charaktere als bei dem herkömmlichen Stil erlaubt. Das Verfahren kann man gespalten sehen. Die einen mögen die realistische Darstellung der Charaktere, die anderen finden, dass die Animation zu unausgegoren ist.  Der Anime hat ein Problem mit Details. Sobald Charaktere sich weiter weg von der »Kamera« befinden, fehlen deren Gesichter und häufig ist auch von Nahem der Mund nicht mehr zu sehen. Das wirkt anfangs etwas seltsam. Auch Bewegungen können nicht immer voll und ganz überzeugen. Bewegen sich die Figuren zu sehr, sieht man, dass die Bewegungen teilweise holprig sind. Im Gegensatz zu den meisten Animes kann man hier auch deutlich sehen, dass es sich bei den Figuren um Japaner handelt. Die Hintergründe sind sehr detailreich gestaltet worden. Man kann viele kleine Details, wie Rost an den Gebäuden oder kleine Tropfen auf Blumen, sehen.  Letztendlich mag der Stil zu gefallen. Denn hier handelt es sich um etwas anderes und nicht um eine 0815-Animation, wie sie bei so vielen Titeln vorkommt. Das Bild ist sehr kontrastreich und hat eine hohe Schärfe. Hier merkt man, dass es sich um eine native 1080p Produktion handelt. Bei dem Ending wurde allerdings keine Animation produziert. Hier wurden einfach nur die Mitwirkenden eingeblendet.

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Deutsche Lokalisation

Auch die deutsche Synchronfassung kann weiterhin überzeugen. Hierfür zeichnete sich das G&G Studio in Kaarst verantwortlich. Die Hauptcharaktere sowie Nebencharaktere wurden passend besetzt und überzeugen durch gute Sprecherleistungen. Vor allem Ela Paul als Sawa Nakamura überzeugt durch eine sehr professionelle und ausgezeichnete Arbeit. Jeder Synchronsprecher hat sein bestmöglichstes gegeben, wie es bei den meisten KAZÉ-Synchronfassungen der Fall ist, auch wenn das Ausgangsmaterial vielleicht nicht immer die besten Lippenbewegungen vorzuweisen hatte. Die Untertitel sind wie gewohnt gelb gehalten und bringen den Inhalt wie gewohnt auf den Punkt. Das Artwork der Verpackung sieht sehr schön aus und ist ein toller Blickfänger. Im Blu-ray Hauptmenü ist eine Blume (ähnlich wie beim Cover) zu sehen, die immer wieder ihre Augen öffnet, oder schließt. Es läuft dabei die Openingmusik.

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extras

Die Blu-ray kommt in einem Mediabook daher. Wie in vielen Mangas ist das Cover des Animes auf der anderen Seite. Das 56-seitige Booklet ist fest im Mediabook eingebaut und bietet viele Informationen über literarische Zitate und die allgemeine Handlung. Zusätzlich wurden einige Seiten des Mangas abgedruckt.

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Für alle, die bereits die erste Volume des Anime mochten, ist auch diese ein wahrer Pflichtkauf. Die Story ist gut erzählt, trotz einiger Längen. Wer mit Psychrodramen etwas anfangen kann, wird auch mit diesem Anime etwas anfangen können. Wer aber Fan von Actionserien ist, der sollte lieber ein anderes Werk nehmen, da es hier eher um die Abgründe des Menschen und andere psychische Spielchen geht und Actionsequenzen eher rar sind. Auch wenn der Zeichenstil gewöhnungsbedürftig ist, ist der dennoch einzigartig. Es hebt sich deutlich von Standardproduktionen, wie »One Piece« oder »Detektiv Conan«, ab, und überzeugt durch seine realistische Darstellung des Menschen. Das ist für ein solches Drama aber auch nötig gewesen, weil der typische Animestyle hier eher Fehl am Platz gewirkt hätte. Insgesamt eine volle Kaufempfehlung. Negative Dinge sind mir nicht aufgefallen.

9

 

Bilder/Namen © 2013-2015 Studio Zexcs, Shūzō Oshimi, VIZ Switzerland. Alle Rechte vorbehalten.
»Aku no Hana -german version-« licenced by VIZ Switzerland.

Kommentare

1 Kommentar zu "Review: Aku no Hana – Volume 2 | Blu-ray"

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KKKOK
Gast
KKKOK

Negative Dinge sind dir nicht aufgefallen? Ich fand es EXTREM negativ das die Einträge aus dem Tagebuch z.B. nicht übersetzt wurden.