Review: Strike the Blood – Band 3 | Manga

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Am 16. November 2015 veröffentlichte Panini den dritten Band vom Manga zur Light Novel »Strike the Blood«. Die Mangaadaption stammt von TATE. Wir durften einen Blick darauf werfen und verraten euch unsere Meinung dazu.

© 2015 Panini Verlags GmbH
Jahr:Japan, 2012
Deutschland, 2015
Genre:Action
Publisher:Panini Manga
Text/Zeichnungen:TATE
Original:Gakuto Mikumo
Charakterdesign:Manyako
Typ:Manga
Bände:bisher 6

strike the blood

Itogami-City in Tokio ist eine besondere Insel, denn sie dient auf dieser Welt als letzter Zufluchtsort für Wesen, denen man außerhalb der Stadt kaum noch begegnet. Vampire und Dämonen leben hier in Koexistenz mit Menschen, doch dies birgt auch viele Gefahren. An der Spitze der Vampire stehen die sogenannten Ahnherren, drei Vampire von unvergleichlicher Macht, durch deren Machtverhältnis ein Gleichgewicht in Itogami-City entstanden ist. Doch plötzlich taucht Kojo Akatsuki auf, der vierte Ahnherr.

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Nachdem sich Kojo beim letzten Mal nicht gegen den Kampfpriester aus Lotharingia Rudolf Eustach und seinen Homunculus Astarte durchsetzen konnte, treiben die beiden weiterhin ihr Unwesen in Itogami-City. Ihr Ziel ist das Keystone Gate, die Zentrale der künstlichen Insel Itogami. Doch was wollen sie dort? Offenbar möchten sie den Ankerstein der Inseln zerstören, der Itomagi-City zusammenhält. Asagi, eine Schulkameradin von Kojo, arbeitet im Keystone Gate und recherchiert für Kojo in der Datenbank, warum ein Priester aus Lotharingia so etwas vorhaben sollte. Welche Geheimnisse verbergen sich unter Itogami-City?

Als Asagi Kojo die Wahrheit über die Entstehung von Itogami-City mitteilt, ist er hin- und hergerissen. Der Priester hat einen guten Grund für seine Rache, doch ist es wirklich fair, dass so viele Menschen unter den Fehlern einiger weniger leiden müssen? Wird er die sündhafte Insel verteidigen, oder akzeptieren, dass sie durch die Hand des Kampfpriesters im Meer versinkt? Ihm bleibt keine Zeit, um lange nachzudenken.

Als Kojo im Zwiespalt ist, will Yukina ihn zum Handeln bewegen. Er soll seine übermenschliche Kraft als vierter Ahnherr verwenden, um Eustach zu besiegen und Itogami-City zu retten. Dazu soll er einen seiner mächtigen Familiare rufen, doch diese gehorchen ihm nicht, da er noch nie menschliches Blut zu sich genommen hat. Yukina trifft eine Entscheidung und möchte, dass er ihr Blut trinkt, um seine mächtigen Familiare zu kontrollieren und Itogami-City zu retten. Doch wird Kojo es über sich bringen Yukinas Angebot anzunehmen?

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»Strike the Blood« basiert auf der gleichnamigen Light Novel von Gakuto Mikumo, die von Manyako illustriert wurde. Die Manga-Adaption kommt von TATE, für die »Strike the Blood« ihre erste Serie darstellt. Sicher kennen einige von euch auch die Anime-Adaption vom Studio »SILVER LINK.«, die 2013 im japanischen Fernsehen lief.

Auch wenn im Anime Fanservice ein großes Thema war, muss ich sagen das TATE sich hier sehr zurückgehalten hat. Besonders nach dem zweiten Band wurde dieser Eindruck bestärkt. Der Fokus liegt hier eindeutig auf Action und der Fanservice ist auf ein Minimum reduziert worden. Die Zeichnungen von TATE haben mir an sich sehr gut gefallen, auch wenn sie mehr im Stil der Light Novel, statt des Animes, gehalten wurden.

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fazit

»Strike the Blood« erzählt die Geschichte von Kojo Akatsuki, der aus einem bisher unbekannten Grund zu einem Ahnherrn geworden ist. Statt sich dieser Macht zu bemächtigen, möchte er allerdings lieber unauffällig sein normales Leben weiterleben. Währenddessen schickt ihm der sogenannte Löwenorden Yukina vorbei, die nun als seine Wächterin fungiert. Im dritten Band geht der Kampf gegen Eustach und seinen Homunculus weiter. Als Kojo die Wahrheit über die Entstehung von Itogami-City erfährt, gerät er in einen Zwiespalt. Soll er diese sündhafte Insel retten oder Eustach seine Rache gewähren? Als er mit sich hadert, trifft Yukina eine Entscheidung.

Im dritten Band von »Strike the Blood« findet die Geschichte um Kampfpriester Eustach und seinen Homunculus Astarte ihr Ende. In einem spannenden Finale treffen Yukina und Kojo im Inneren des Keystone Gate auf die beiden. TATE schafft es wieder die Leser mit tollen Actionszenen zu fesseln und zu begeistern. Dabei spielt auch der mittlerweile sehr gute Lesefluss und die Enteilung der Panels eine wichtige Rolle. Auch der nächste Handlungsabschnitt wird im dritten Band bereits eingeläutet, wodurch es auch weiterhin spannend bleibt. Ein weitere toller Band, der Lust auf mehr macht.

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