Review: Space Dandy – Volume 8 | Blu-ray

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Nachdem KAZÉ bereits die erste Staffel von »Space Dandy« veröffentlichte, kommt nun auch die Zweite in den Handel. Das vierte Volume der zweiten Staffel wird als Volume 8 vermarktet und enthält die Episoden 24-26. »Space Dandy – Volume 8« ist seit dem 27. November 2015 bei uns im Handel erhältlich.

Jahr:Japan, 2014
Genre:Comedy, Space, Sci-fi
Publisher:KAZÉ Anime
Laufzeit:ca. 75 Minuten
FSK:12
Bildformat:1920x1080p
Ton:DTS HD MA 2.0
Sprachen:Deutsch, Japanisch
Untertitel:Deutsch
Episoden:Folge 24 – 26

ein letztes mal dandy

»Man nennt ihn Dandy aus dem Weltall, oder kurz Space Dandy. Er reist durch die Galaxien auf der Jagd nach unbekannten Aliens. Seine Suche nach diesen Aliens führt ihn auf eine abenteuerliche Reise zu neuen bisher unentdeckten Planeten. Dies ist die unglaubliche Geschichte dieses Alienjägers und seiner Freunde.« – Zitat aus Space Dandy.

Mit diesen Worten beginnt Space Dandy und sagt damit eigentlich schon alles, das es zu sagen gibt, denn Space Dandy erzählt keine fortlaufende Geschichte, sondern ist streng episodisch gehalten, sodass sich eben Sachen die in den Folgen passieren, nicht auf den Rest der Serie auswirken. So erleben Dandy und seine Freunde immer neue Abenteuer auf ihrem Weg durchs All.

Auch dieses Mal möchte ich auf eine der drei Episoden eingehen, denn die 25. Episode »Der angeklagte lautet Dandy« war eine fabelhafte Episode. Wie der Titel schon verrät, geht es in der Episode um eine Gerichtsverhandlung in der Dandy angeklagt wird. Doch was könnte Dandy angestellt haben, um vor Gericht zu landen? Der angeklagte Dandy wird beschuldigt auf dem Planeten Suburbia den Lumetianer Guy Reginald mit einem Baseball auf hinterhältigste Weise angegriffen und schließlich ermordet zu haben. So lautet jedenfalls die Anklage der Staatsanwaltschaft, wenn man das so nennen kann. Aber irgendwas an der Sache ist faul. Wie kann Dandy jemanden mit einem Baseball ermordet haben und warum will er sich dazu nicht äußern? Ist Dandy der Schuldige oder kommt am Ende doch etwas ganz anderes dabei raus?

Auch bei den letzten drei Episoden beweisen die Macher wieder viel Kreativität. Die Gerichtsverhandlung in Episode 25 hat mir besonders gut gefallen und erinnerte mich vom Stil an eine Art »Phoenix Wright« im Weltall. Die eigens für diese Episode designten Charaktere sind fabelhaft, sodass man schnell den Wunsch hat, mehr von ihnen zu sehen. Es macht immer wieder Spaß zu sehen, wie die Blödmanntruppe in die seltsamsten Situationen geworfen wird und wie sie damit klarkommen müssen. Ich habe größten Respekt vor den Machern dieser Serie, die es geschafft haben jeder Episode ein einzigartiges Gefühl inne zu legen und die Serie somit zu einem ganz besonderen Anime gemacht haben. Drei weitere tolle Episoden und ein fantastisches Serienfinale.

charaktere

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Was wäre ein Kopfgeldjäger im All ohne das typische Frauenheldenklischee?
Jedenfalls nicht Dandy. Der oft arrogant, selbstverliebte und lässige Dandy ist der Kapitän der Aloha Oe und hält seine beiden Kameraden dauernd auf Trab.
Im Grunde ist Dandy aber ein guter Kerl, der für seine Freunde bis zum Äußersten geht, besonders wenn es dabei um einen Besuch im Boobies geht.

Deutscher Synchronsprecher: Tobias Brecklinghaus (auch als Kirei Kotomine in Fate/Zero)

 

 

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Der aus den.besten Jahren gekommene Roboter QT ist Dandys Haus- und Flugroboter. Er besitzt künstliche Intelligenz und dient im Anime häufig als Stimme der Vernunft. Das Dandy und Meow nicht auf ihn hören brauch ich denke ich an dieser Stelle nicht zu erwähnen. Trotz seinem überfälligen Updates lässt er sich nicht lumpen uns sorgt mit seinem staubsaugerartigen Erscheinen für Ordnung auf der Aloha Oe.

Deutscher Synchronsprecher: Kirstin Hesse (auch als Ururu Tsumugiya in Bleach)

 

 

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Mit dem Betelgeusianer Meow haben wir das letzte und neueste Mitglied der Crew. Wie ihr sehen könnt sind Betelgeusianer katzenähnliche, humanoide Aliens die vom Planeten Betelgeus stammen. Der faule, verfressene Kater macht mit seiner dusseligen Art selbst Dandy Konkurrenz. Jedoch genau wie Dandy kann er in seltenen Fällen über sich hinaus wachsen um denen zu helfen die ihm etwas bedeuten.

Deutscher Synchronsprecher: Martin Bross

 

 

bild und animation

»Space Dandy« stammt von Studio Bones, die ihr vielleicht für Werke wie »Fullmetal Alchemist: Brotherhood« oder »Darker than Black« kennen könntet. Bei einem speziellen »Space Dandy«-Panel auf der AnimagiC 2014 erzählte Serienproduzent Masahiko Minami, wie viel Wert darauf gelegt wurde so wenig CGI wie möglich zu verwenden und alles mit der Hand zu zeichnen. Das sieht man dem Anime auch an, denn Dandy sieht nicht immer gleich aus, was allerdings auch den Charme ausmacht. Man merkt einfach wie viel Mühe und Kreativität in dieses Werk und seine fantastischen Animationen geflossen ist.

deutsche umsetzung

»Space Dandy« ist definitiv eine der besten deutschen Umsetzungen der letzten Jahre. Tobias Brecklinghaus hat einfach eine wahnsinnig passende Stimme für Dandy und schafft es diesen überzeugend zu spielen, doch auch Kristin Hesse als QT und Martin Bross als Meow sind wahre Highlights. Man war kreativ und hat sich überlegt, wie man gewisse Dinge am besten umsetzt. So wurde aus ein Alien einfach mal zum Bayern samt Dialekt um den Gedanken ins Deutsche zu transportieren und es passt einfach so gut. Hier ist wirklich ein toller Dub entstanden. Auch das dritte Volume hatte wieder tolle neue Charaktere zu bieten, die gut besetzt wurden. Ton Jravolta gefiel mir besonders gut. Die Schilder wurden wie immer übersetzt und als Untertitel angezeigt.

extras

»Space Dandy« wird in einer schicken Amaray-Hülle mit Wendecover ausgeliefert. Dazu gibt es ein Booklet, in dem unter anderem ein Interview enthalten ist. Auf der Disc befindet sich noch eine Image Gallery.

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fazit

Dandy nimmt uns ein letztes Mal auf einen chaotischen Trip durchs ganze Universum mit. Dieses Mal erfahren wir von einer alten Liebe Dandys und wir begleiten Dandy auf eine Gerichtsverhandlung. Die letzte Episode hält dann noch mal eine riesige Überraschung bereit und könnte kaum spektakulärer sein.

»Space Dandy« war eine fantastische Serie. Selten habe ich eine solche Hülle an kreativen Ideen und Konzepten in einer Serie gesehen. Durch die episodische Erzählung gelingt es den Machern außerdem sehr viele abwechslungsreiche Geschichten zu erzählen, sodass jede Episode ein ganz eigenes Feeling innehat. Es ist mir auch ein Rätsel, warum die Serie bislang nicht im deutschen Fernsehen ausgestrahlt wurde, da sie sich meiner Meinung nach perfekt dafür eignet.

Mich konnte »Space Dandy« jedenfalls fantastisch unterhalten und ich würde die Serie wirklich jedem Anime-Fan empfehlen. Guter Humor, tolle Ideen und eine Menge Abwechslung. Wer keine Probleme mit der episodischen Erzählweise hat oder etwas Lustiges für zwischendurch sucht, ist bei »Space Dandy« genau richtig.

Reviewbewertung 9

© 2014 BONES/Project SPACE DANDY
© 2015 VIZ Media Switzerland SA (German Version)
Licensed from BANDAI VISUAL

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1 Kommentar zu "Review: Space Dandy – Volume 8 | Blu-ray"

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Zwiebelring
Gast

Kleine Anmerkung: der Vorname von QTs Sprecherin lautet Kirstin, nicht Kristin.