Was passiert, wenn man Magic, Yu-Gi-Oh! und Cardfight Vanguard vermischt? – Man erhält Force of Will!

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Wer hat Angst vor dem bösen Wolf? Dracula bestimmt nicht! Dracula, Grimm, Rotkäppchen und Alice – Force of Will hat sie alle und noch viele mehr! Neben Figuren aus bekannten Märchen, bedient sich das neue Trading Card Game auch namhafter geschichtlicher Personen: Sokrates, Cäsar, Dschingis Khan, Mozart, Faust und viele mehr. Force of Will ist ein Trading Card Game aus Japan, welches im Sommer 2015 schließlich auch bei uns in Deutschland angekommen ist. Doch auch schon davor vermochte das Spiel große Wellen des Erfolges außerhalb seines Ursprungslandes zu schlagen und überzeugte international vor allem Amerikaner und Italiener. Daher ist es nicht verwunderlich, dass man die neuen Karten nun fast überall findet. Sei es der Force of Will Online Shop oder der Kiosk um die Ecke: Force of Will wird immer bekannter – doch woran liegt das?

skl-092Was zeichnet Force of Will aus?
Man nehme das Sammelkartenspiel »Magic The Gathering« als Basis und füge Elemente von Yu-Gi-Oh!, Duel Masters und Cardfight!! Vanguard hinzu. Tatsächlich schnappt sich FoW viele der besten Elemente aus diesen TCGs, vereint sie und gibt ihnen einen kleinen Twist. Das Überraschende dabei ist, dass es funktioniert!

Besonders nennenswert ist hierbei, dass es ein separates Deck allein für »Mana«-erzeugende Karten, nämlich das Zauberstein-Deck, gibt und das Spiel mit einer Herrscher-Karte, ähnlich wie ein Vanguard bei Cardfight Vanguard, begonnen wird. Kurz auf einen Blick braucht man zum Spielen nun Folgendes:

1x Herrscher-Karte
1x Zauberstein-Deck (10-20 Karten)
1x Main-Deck (mind. 40 Karten)
1x Side-Deck (15 Karten) (optional)

die-sieben-herrscher-displayDas Spiel an sich ist sehr schnell gelernt, insbesondere dann, wenn bereits vorher schon Kenntnisse aus anderen Sammelkartenspielen vorhanden sind. Das ganze wird dann allerdings auch sehr schnell wieder ausgesprochen tiefgründig, was aber perfekt für Spieler ist, die es gerne schwerer mögen. Warum das Spiel so schwer werden kann, liegt wohl an den FoW-Karten selbst: Im vier Erweiterungen umfassenden Grimm-Zyklus und dem nachfolgenden Alice-Zyklus (zu den Force of Will Displays geht es hier) gibt es wirklich nicht viele Karten, bei denen eindeutig gesagt werden kann, dass sie gänzlich unbrauchbar sind. Dadurch werden dem Spieler gerade beim Thema Deckbau kaum Grenzen gesetzt! Die Ähnlichkeit zu anderen TCGs wird auch bei den Produkten zu Force of Will sichtbar: so ähneln die Displays stark denen von »Magic the Gathering« (hier findet ihr die Magic Displays zum Vergleich) – sie bestehen ebenfalls aus 36 Boostern, liegen preislich allerdings etwas über den Magic Displays.

So viel Freiheit auf einmal bringt aber leider nicht nur durchweg Positives mit sich, sondern natürlich auch einen gewissen Anteil an Ungewissheit: »A, B oder C? Welche Karte passt wohl am besten in mein Deck?«. Das Combo-Potential in Force of Will ist sehr hoch und ebendiese große Vielfalt an möglichen Combos ruft wiederum eine große Anzahl verschiedener Decks ins Leben. Ob Combo, Control oder Aggro-Rush, sie alle haben ihren Platz und halten sich gegenseitig im Zaum, wobei nicht selten auch mal ein Mittelweg am vielversprechendsten erscheinen mag. Da ist es kaum verwunderlich, dass es außerordentlich viele einzigartige Decks gibt und das Force of Will TCG sich stetig zunehmender Beliebtheit erfreut!

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