Review: Akame ga Kill! – Volume 4 | Blu-ray

Der gnadenlose, actiongeladene Kampf für die Gerechtigkeit, animiert von Studio White Fox, geht in die letzte Runde! Die noch sehr junge Anime-Serie »Akame ga Kill!« lief seit dem 27. Mai 2015 wöchentlich bei ProSieben MAXX. Am 26. Juni 2015 erschienen die ersten Episoden auf Blu-ray und DVD. Seit dem 29. Januar sind nun auch die letzten Episoden auf DVD und Blu-ray erhältlich. Ob das letzte Volume auch so gut überzeugen kann wie die vorherigen?

Jahr: Japan, 2014
Genre: Actiondrama
Publisher: peppermint anime
Laufzeit: ca. 150 Minuten
FSK: 16
Bildformat: 1920x1080p
Ton: LPCM 2.0
Sprachen: Deutsch, Japanisch
Untertitel: Deutsch
Episoden:  19 – 24

Die blutige Klinge des Volkes

Es ist soweit! Der Mordanschlag auf Bolic, den Minister der Anneidou Glaubensgesellschaft, steht kurz bevor. Während sich der Rest von Night Raid ins Getümmel eines Volksfestes mischt, um so in Bolics Villa zu gelangen, legen Tatsumi und Mine eine falsche Fährte außerhalb der Stadt. Doch ausgerechnet Seryu und ihre Kaiserwaffe Koro von den Yaegers sind den beiden gefolgt. Als die selbst ernannten Kriegerin für die Gerechtigkeit Tatsumi mit Mine beobachtet, wird ihr klar, dass er ebenfalls zu Night Raid gehört. Völlig außer Wut, verwickelt sie die beiden Killer in einen äußerst gefährlichen Kampf. Ihr gesamter Körper scheint eine unzerstörbare Waffe zu sein, sodass sie sogar im Angesicht des Todes einen schrecklichen Trumpf im Ärmel hat!

deutsche umsetzung

Wie bereits meinen letzten Rezensionen zu entnehmen war, weist der Anime einzig in diesem Bereich für mich Schwachstellen auf. Wir bekommen eine Menge Charaktere, die mit guten und sehr passenden Synchronsprechern besetzt wurden. Rieke Werne in der Rolle der »Mine« und Phillip Süß, der dem Charakter »Wave« seine Stimme gab, haben mir besonders gut gefallen. Diese Stimmen gefallen mir wesentlich besser als die Stimmen der japanischen Synchronsprecher der beiden Charaktere. Doch leider gefallen mir die Stimmfarben von Leone und Tatsumi nicht so gut. Natürlich hat man sich nun nach 24 Episoden an die deutschen Stimmen der zwei Charaktere gewöhnt, jedoch hätte ich es besser gefunden, wenn man sich bei diesen stärker an den japanischen Vorbildern orientiert hätte. Beispielsweise hätte mir Phillip Süß wesentlich besser in der Rolle des Tatsumis gefallen. Abgesehen von diesen beiden doch recht wichtigen Charakteren gefällt mir die deutsche Umsetzung durch peppermint anime sehr gut, wodurch ich nach den letzten Folgen dieses Volumes es mir nicht nehmen lassen habe, noch einmal alle Episoden am Stück anzuschauen.

Wer lieber die japanische Tonspur schauen möchte, kann diese auf der Blu-ray finden. Dazu lässt sich ein deutscher Untertitel einschalten. Der deutsche Untertitel ist im schlichten weiß mit einer leichten schwarzen Kontur dargestellt. Durch die angenehme Größe und die schlichte farbliche Gestaltung lässt er sich gut lesen.

Bild und Animation

Von dem Bild und der Animation bin ich weiterhin einfach begeistert. Hier hat Studio White Fox meiner Meinung nach ganze Arbeit geleistet. Die Übergänge sind alle flüssig und auch während den Kampf-Szenen ist alles scharf. Zumindest lässt sich hier nichts finden, was dagegen sprechen würde. Einzig und allein die Animation des Blutes finde ich weiterhin übertrieben. Für mich muss nicht jedes Mal gleich der halbe Bildschirm rot eingefärbt werden. Allerdings ist dies nur mein persönlicher Geschmack. Das Bild ist in strahlendem 1080p und besonders auf einem großen Fernseher macht es wirklich Spaß diese Serie zu genießen.

Extras

Das letzte Volume der Serie kommt in einem blauen Design daher. Auf dem Cover wurde die Anführerin der Yaegers, Esdeath, abgebildet. Der Pappschuber ist in der gleichen Qualität wie bereist bei den ersten drei Volumes. Daher kann ich auch bei diesem Aspekt nicht meckern. Für mich, da ich den Sammelschuber nicht besitze, gibt es hier lediglich die Farbe als Kritikpunkt. Da die ersten beiden Volumes in Rottönen und das letzte in einem eher dunklen Gelbton daher kamen, finde ich ein blaues Design eher unpassend, da diese Kombination im Regal nicht besonderlich gut ausschaut. Als Extra gibt es auf dem letzten Volume wieder sechs kurze Clips, die an sich ganz witzig gemacht sind. Zudem präsentiert peppermint anime noch einige Trailer zu weiteren Serien aus ihrem Programm.

Soundtrack

Weiterhin bin ich der Meinung, dass wir bei »Akame ga Kill« in den Genuss eines der besten Anime-Soundtracks kommen, die ich bisher hören durfte. Im dritten Volume der Serie ist ein neues Opening mit dem Titel »Liar Mask«, welches von Rika Mayama gesungen wurde, gestartet. Auch ohne den Anime zu dabei zu schauen, habe ich mir das erste Opening und das hier genannte zweite Opening mehrfach angehört. Ich finde beide einfach großartig und sehr passend zum Anime. Das zweite Ending trägt den Titel »Tsuki Akari« und behandelt den Konflikt der beiden Schwestern Akame und Kurome. Zusätzlich wurden vor allem die Kampfszenen durch die musikalische Untermalung sehr gut unterstützt. Sie erhalten durch diese Hintergrundmusik eine gewissen Dynamik, welche mir sehr zusagt.

fazit

Grundsätzlich schließt der Anime mit einigen hervorragenden Episoden ab, in denen wir einen packenden Kampf nach dem anderen präsentiert bekommen. Doch ich muss sagen, dass diese Episoden nichts für schwache Nerven sind. Denn wir verlieren auch weiterhin einen Protagonisten nach dem nächsten, die sich alle auf ihre eigene traurige Weise geschlagen geben müssen. Ohne jetzt zu sehr ins Detail gehen zu wollen, falls einige von euch noch nicht wissen sollten, wer wann und wie die Welt des Animes verlässt, muss ich ebenso zugeben, dass ich einige Todesfälle für vollkommen sinnlos erachte und ich es schade finde, dass diese in der Form in dem Anime eingebaut wurden. Trotzdem zähle ich diesen Anime zu einer der besten, die ich je gesehen habe und freue mich sehr, dass peppermint anime uns diesen nach Deutschland geholt hat. Jedes Volume stach mit vielen Highlights hervor. Zu Beginn war es ein Anime mit viel Humor und einem kleineren Anteil an actiongeladenen Kämpfen. Dieses Verhältnis dreht sich bis zum Ende des Animes und die Kämpfe stehen in den letzten fünf Episoden stark im Vordergrund. Diese großartige Story bekommen wir in einer, abgesehen von den zwei oben genannten Schwachstellen, guten deutschen Umsetzung durch den Publisher. Auch die Qualität des Bildes und der Animationen konnte in jedem Volume immer wieder auf’s neue bei mir punkten. Zuletzt kommt noch ein atemberaubender Soundtrack hinzu, der all dies abrundet. Ich kann diese Serie einfach nur jedem empfehlen, der sich in diesem Genre zuhause fühlt und ein Fan von actiongeladenen Kämpfen mit einem Hauch von Humor ist.

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