Mehr Realverfilmungen populärer Animes geplant

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Bereits im nächsten Jahr kommt die Hollywood-Verfilmung von »Ghost in the Shell« in die amerikanischen Kinos. Nun hat sich VIZ Media, Verleger und Verleiher von Mangas und Animes in Nordamerika, mit der United Talent Agency zusammengetan, um einige weitere Serien als Live-Action-Filme zu adaptieren.

»Wir können es kaum erwarten, mit dieser Partnerschaft die Grenzen von Storytelling, Innovation und Charakter durch VIZ Medias erstaunliches Portfolio zu erweitern«, erklärt Howie Sanders von UTA.

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Der Deal erfolgte im Zuge einer neuen Welle in Hollywood und der US-amerikanischen Filmgemeinschaft, die besonderes Interesse an japanischer Popkultur zeigt.

»Die reichhaltigen Geschichten der Mangas und Animes in einer neuen Form zum Leben zu erwecken, das ist eine aufregende Gelegenheit mit gigantischem Potential. UTA ist ein Wegbereiter, der unsere Vision teilt«, so VIZ Media-Marketing Chef Brad Woods.

Welche Serien dabei betroffen sind, ist derzeit noch nicht bekannt. Mit »Pokémon«, »Dragon Ball Z«, »Bleach«, »One Piece«, »Sailor Moon« und »Yu-Gi-Oh!« hätte VIZ Media aber auf jeden Fall bereits einige vielversprechende Serien im Katalog.

Quelle: moviepilot.de

Kommentare

5 Kommentare und Antworten zu "Mehr Realverfilmungen populärer Animes geplant"

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Guts
Gast
Guts

Was für eine Rolle übernehmen VIZ Media und die United Talent Agency bei der ganzen Sache? Denn so groß sind die doch sicher nicht, dass sie die finanziellen Mittel für große Hollywoodproduktionen haben. Nicht, dass es dann auf so billige Trashfilme – wie Japan sie größtenteils macht – hinausläuft.

AnalPhabet
Gast
AnalPhabet

Letztlich gibt’s schlimmeres als die japanischen Verfilmungen:/denk nur an die Life-Action-Version von Dragonball

Guts
Gast
Guts

Klar, aber aktuell wurde ja noch kein größeres Studio mit diesem Deal in Verbindung gebracht und so reich ist VIZ doch sicher nicht, dass die einen Multi-Millionen-Dollar-Film finanzieren könnten. Und die oben genannten Beispiele wie Dragon Ball, Pokémon oder OP brauchen ein hohes Budget um in der heutigen Zeit funktionieren zu können bzw. ernst genommen zu werden.

Lorenzo
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Lorenzo

Wie soll denn One Piece als Realverfilmung funktionieren? Vorallem würden die Filme sowieso gehatet, weil sie niemals die Erwartungen erfüllen können. So viele Anime-Fans laufen ja schon Amok, wenn eine Synchronstimme ihnen nicht gefällt. Die Zielgruppe ist auch viel zu klein, als dass jemand großartig Geld in sowas investieren würde.

Guts
Gast
Guts

Zielgruppe zu klein? OP und Co haben weltweit eine riesen Fangemeinde, das wird also das geringste Problem sein. Man kann alle oben genannten Animes als Realfilm umsetzen, es kommt einfach auf die Person hinter dem Projekt und die Umsetzung an. Wenn Paramount scheinbar schon an nem Beyblade-Film arbeitet, dann wird ein OP-Film ja wohl locker funktionieren.
Und die Hardcore-Anime-Fans sollte man sowieso nicht beachten, die verabscheuen ja automatisch alles was nicht aus Japan kommt.