Review: Tales of Zestiria – The Time of Guidance – Band 1 | Manga

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Am 14. April 2016 veröffentlichte TOKYOPOP den ersten Band zur Manga-Adaption von Bandai Namco Entertainments Videospiel »Tales of Zestiria«. In »Tales of Zestiria – The Time of Guidance« erzählt Mangaka Shiramine die Geschichte von »Tales of Zestiria« so, wie sie nur als Manga erzählt werden kann. Wir durften uns den ersten Band anschauen, und verraten euch in unserem Review, was wir davon halten.

© 2016 TOKYOPOP GmbH
Jahr:Japan, 2015
Deutschland, 2016
Genre:Abenteuer, Fantasy
Publisher:TOKYOPOP
Künstler:Shiramine
Typ:Manga
Bände:bisher 2

the time of guidance

Auf dem Klammwald-Kontinent kämpfen das Königreich Hyland und das Reich Rolance um die Herrschaft. Der Kontinent leidet und die Menschen warten auf die Rückkehr des legendäre »Hirten«. Jener soll erscheinen und das Licht in die Welt zurückbringen, wenn Finsternis herrscht. Im 1000. Jahr der Geschichte des Klammwald-Kontinents beginnt die Geschichte des Hirten, der in der Zeit geboren wurde, die später als das »Zeitalter des Chaos« bezeichnet werden würde.

Der gutherzige Sorey ist auf den ersten Blick ein ganz gewöhnlicher junger Mann, der eine Vorliebe für alte Geschichten hat. Als er eines Tages mit seinem besten Freund Mikleo in die Ruinen in der nähe ihres Dorfes geht, soll sich sein Schicksal ändern. Während die beiden die Ruinen erforschen, treffen sie auf ein junges Mädchen namens Alisha. Als die beiden Alisha, die Prinzessin des Königreiches Hyland vor einem Hellion retten, sieht diese in Sorey das Potenzial zum neuen Hirten. Sie erzählt ihm von der Heiligen Klinge, die den legendären Hirten erwählen soll, der es schaffen wird, den Hellions zu trotzen und sich dem Herrscher der Finsternis zu stellen. Das sagenumwobene Schwert wird jedoch von einem Seraphim, der Dame vom See bewacht, einem mächtigen Wesen, das normale Menschen weder sehen noch hören können. Sorey ist als Mensch unter den Seraphim im abgeschiedenen Dorf Elysia aufgewachsen, weshalb er mit ihnen kommunizieren kann.

Gemeinsam mit Mikleo macht sich Sorey auf den Weg nach Damensee um sich der Prüfung der Heiligen Klinge zu unterziehen und zum neuen Hirten zu werden. Doch wird die Dame vom See Soray als neuen Hirten anerkennen und der gutherzige Junge zum Helden einer neuen Ära werden?

shiramine

Mit »Tales of Zestiria – The Time of Guidance« bringt uns TOKYOPOP eine neue Geschichte aus dem Tales of-Universum. Das Werk basiert auf dem gleichnamigen Videospiel von Bandai Namco Entertainment und wurde von der Künstlerin Shiramine umgesetzt. Es soll die Geschichte von »Tales of Zestiria« so erzählen, wie sie nur in einem Manga erzählt werden kann. »Tales of Zestiria – The Time of Guidance« erscheint in Japan seit Januar 2015 in Ichijinshas Comic Zero-Sum und umfasst mittlerweile zwei Sammelbände.

Wer das Spiel bereits gespielt hat, wird sich ebenso wie Shiramine denken, dass einige Stellen des Spiels bestimmt ziemlich schwer in einem Manga umzusetzen sein werden. Dennoch schafft sie es durch einige kleine Änderungen, die jedoch die Rahmenhandlung nicht beeinflussen, ein Werk zu erschaffen, das sehr nah am Original ist. Besonders gut gefiel mir auch der Zeichenstil von Shiramine, der sich ebenfalls sehr nah am Original bewegt. Am Ende des Bandes gibt es außerdem noch einen kleinen Bonus-Manga.

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fazit

Im mythischen Zeitalter, als die Welt in Chaos und Finsternis versank, tauchte einst ein Hirte auf und brachte den Menschen das Licht zurück. Die alte Legende ist in Klammwald mittlerweile fast in Vergessenheit geraten, doch in einer Zeit, in der die Finsternis den Kontinent abermals bedroht, erscheint erneut ein Held. Gemeinsam mit seinem besten Freund Mikleo macht sich Sorey auf den Weg nach Damensee um sich der Prüfung der Heiligen Klinge zu unterziehen und zum neuen Hirten zu werden. Doch wird die Dame vom See Soray als neuen Hirten anerkennen und der gutherzige Junge zum Helden einer neuen Ära werden?

Mit »Tales of Zestiria – The Time of Guidance« bringt uns TOKYOPOP eine neue Geschichte aus dem Tales of-Universum. Shiramines Werk basiert auf dem gleichnamigen Videospiel von Bandai Namco Entertainment und soll die Geschichte von »Tales of Zestiria« so erzählen, wie es nur ein Manga tun kann. Trotz der großen Nähe zum Original schafft es Shiramine und neue Einblicke in die Welt von »Tales of Zestiria« zu gewähren. Besonders gut gefiel mir auch ihr Zeichenstil, der ebenfalls sehr nah am Original ist. Alles in allem ein guter erster Band, der Hunger auf mehr macht.

Reviewbewertung 8

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